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Dieses ist das 66. Kapitel von "Die Imitationskirche."

 

66. Der Unterschied

Frank L. Preuss

 

Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist ein gutes Beispiel den Unterschied zwischen den Lehren Gottes und denen der Menschen aufzuzeigen.

Wenn wir uns den Unterschied zwischen Mensch und Tier ansehen, dann wird es schnell offensichtlich, daß die von göttlichen Quellen kommenden Lehren viel Sinn machen und mit unseren täglichen Beobachtungen übereinstimmen und daß die Behauptungen der Welt eine Menge Unzulänglichkeiten aufweisen und oft einfach verkehrt sind.

Wir wollen mit einem Zitat aus einer solchen Quelle beginnen:

Jegliches Schöpfungswerk außer dem Menschen befindet sich in der göttlichen Ordnung, da es im gebundenen Willen steht, d.h. alles das nun tun muß, was göttlicher Wille ist und also übereinstimmt mit den Gesetzen, die Gott gab von Ewigkeit. Nur der Mensch ist fähig, diese Gesetze umzustoßen, d.h., gegen diese Gesetze zu verstoßen, weil sein Wille frei ist und dies auch genützt werden kann in einer Weise, die dem göttlichen Willen, der göttlichen Ordnung, widerspricht. Es wirkt sich aber ein solches Zuwiderhandeln der göttlichen Ordnung schädigend aus für seine Seele, indem es den Höherentwicklungsgang gefährdet, ja sogar oft ausschaltet. Denn Gott hat in Seiner Weisheit alles so geordnet, daß es nicht willkürlich von den Menschen geändert werden kann, ohne Schaden nach sich zu ziehen. 1828

Tiere befinden sich also im gebundenen Willen und wir Menschen nicht. Ein Tier muß tun, was Gott will, daß es tut, und wir können gegen das handeln, was Gott von uns will. Es ist ein recht bedeutender Unterschied.

Wenn wir nun das nächste Zitat ansehen, wird deutlich, daß der Kampf ums Überleben ein Kampf ist, den Tiere zu kämpfen haben, daß aber der Überlebenskampf des Menschen nicht der eines physischen Überlebens ist, sondern des geistigen Fortschritts seiner Seele.

In jedem Stadium der Entwicklung vor der Verkörperung als Mensch muß das Wesen diesen Kampf bestehen, es muß sich zur Wehr setzen, denn immer wird es bedrängt werden in einer Weise, die seine Kraftentfaltung zur Folge hat. Und immer wird es das Schwächere besiegen, und es ist dies von Gottes Weisheit so zugelassen, weil dadurch wieder neue Höherentwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden. Also ist es auch gottgewollt, daß das Schwächere in diesem Kampf erliegt, weil sich jegliche Kreatur nur höher entwickelt und niemals den Reifegrad auf Erden erreicht, der eine neue Verformung überflüssig machen würde. Also wird das Wesen so lange im Kampf stehen mit dem Stärkeren, bis es in seine letzte Verformung als Mensch übergegangen ist. Dann ist sein Kampf aber nicht mehr ein rein äußerlicher, d.h., es darf nicht ein Mensch den anderen kraft seiner Stärke vernichten oder besiegen, so daß sich zuletzt nur noch das Starke auf Erden behaupten könnte, sondern es muß das Starke seine Stärke in anderer Weise gebrauchen - es muß das Schwache unterstützen, es muß das Starke helfen, Widerstände zu besiegen, auf daß es dem Schwachen dienet. Dann wendet der Mensch seine Kraft gut an, er nützet sie nach dem göttlichen Willen, indem er wohl die Widerstände bekämpft, nicht aber den Schwachen gänzlich besiegen will, denn sonst mißbraucht er die Kraft aus Gott, er nützet diese Kraft dann zu einem Werk, das wider Gottes Ordnung und wider Seine göttliche Liebe verstößt. Er versündigt sich insofern, als daß er etwas gleich ihm zur Höhe Strebendes lieblos behandelt, indem er ihm die Höherentwicklungsmöglichkeit nehmen will - sowie er seine Kraft gebraucht, um das Schwächere zu beherrschen. Es soll der Mensch der Widerstände Herr zu werden versuchen, nicht aber soll er, was sich ihm entgegenstellt, wie äußerlich zu überwinden trachten, denn es ist wahrlich ein Akt größter Kraftentfaltung, wenn er versucht, in Liebe alles, auch das Schwache, anzuerkennen als auch ein Geschöpf Gottes und er nun nur gegen das ankämpft, was seiner geistigen Höherentwicklung schadet und dieses also überwindet. 2234

Dies ist nun was wir zivilisierten Wesen als Richtlinien für das Verhalten betrachten, das wir gerne zur Schau stellen möchten und das wir besonders von anderen erwarten, daß sie es uns gegenüber zur Schau stellen.

Diese Zitat gibt uns bereits eine Vorstellung, warum die Welt etwas lehrt, das nicht mit göttlicher Wahrheit übereinstimmt oder oft einfach dagegen ist und solche Lehren bekämpft, die uns Gott als Norm gibt.

Viele negative Einstellungen des Menschen, die nun Verärgerung verursachen, wenn wir ihnen ausgesetzt sind, scheinen besondere Merkmale des Menschen zu sein, Tiere scheinen sie aber nicht zu haben, und dies gibt Anlaß zu der Tatsache, daß so viele Menschen Tiere mögen und eher die Gesellschaft eines Tieres der eines menschlichen Wesens vorziehen:

Es können sich keine geistigen Kräfte äußern, die unter dem Einfluß der bösen Macht stehen, solange das Geistige noch im gebundenen Willen steht, denn diesem Wesenhaften gegenüber ist die Gegenkraft Gottes machtlos. Nur an der Seele des Menschen, also an dem Geistigen, das in dem Stadium des freien Willens steht, kann sie sich erproben und tut dies auch in ausgiebigster Weise. Also werden immer die Menschen bedrängt werden von der Gott-gegnerischen Macht, niemals aber Schöpfungen beeinflußt werden können, die das noch unentwickelte Geistige in sich bergen. Diese Schöpfungen unterstehen allein dem Willen Gottes, und alles, was sich an jenen Schöpfungen vollzieht, ist Seinem göttlichen Wirken zuzuschreiben. Es ist darum total irrig, der satanischen Macht Erscheinungen zuzuschreiben, die der göttlichen Ordnung zuwider laufen, also an den Schöpfungen zutage treten. Jegliche Veränderung an Gottes Schöpfung hat auch Seinen Willen zum Anlaß, denn die Macht des Gegners von Gott erstreckt sich niemals über das, was Gott durch Seinen Willen an sichtbaren Schöpfungen erstehen ließ. Und darum kann das Wirken jener Macht nur an der menschlichen Seele zum Ausdruck kommen. Sie kann zwar durch Beeinflussung des menschlichen Willens diesen veranlassen, zerstörend sich in der Schöpfung zu betätigen, dann aber wird immer der Mensch der Ausführende sein, er wird also gewissermaßen im Auftrag der bösen Macht etwas tun, was jene selbst nicht ausführen kann, nämlich irgendwie den göttlichen Naturgesetzen entgegenhandeln. Wenn also angenommen wird, daß sich die Gott-feindliche Macht bei den Menschen dadurch Glauben verschaffen kann, daß sie Dinge verrichtet, die göttliche Kraft voraussetzen, so müßte Gott Seinem Gegner diese Macht erst geben, und dies entspräche nicht dem Wesen der ewigen Gottheit, Die voller Erbarmen und Liebe Sich allen Ihren Geschöpfen zuneigt und ihnen Hilfe bringen möchte in ihrer geistigen Not. Denn eine Hilfe wäre es wahrlich nicht, so die Menschen in ihrem Glauben irregeführt und Gott noch weniger erkennen könnten. Es würde dann den Menschen fast unmöglich gemacht, zu glauben, es würde Gott Seine Geschöpfe dem Gegner zuspielen, Er würde sie dem Gegner nicht nur überlassen, sondern sie dem entgegendrängen, aus dessen Macht Er sie befreien will. Doch die Liebe Gottes währet ewig. Er hilft der Menschheit, und Er wird ihr immer beistehen im Kampf gegen das Böse, niemals aber Seine Geschöpfe in eine solche Not bringen, daß sie Gott in dem Wirken dessen vermuten, der Sein größter Feind und Gegner ist. Allzeit wird die Gott-gegnerische Kraft zu erkennen sein von den Menschen, die rechtlich denken und handeln, und also werden diese auch nicht in die Not kommen, den Gegner Gottes für Gott Selbst anzusehen, es sei denn, sie sind jenem so ergeben durch ihren völlig verkehrten Wandel auf Erden, der ihnen jegliche Urteilskraft nimmt. Diese aber sind nicht mehr Seine Kinder, sondern Kinder des Satans, weil sie dessen Willen untertan sind und sich Gott gänzlich widersetzen. 2352

Tiere befinden sich im Mußzustand, Menschen nicht:

Das Gesetz, das die Liebe Gottes gegeben hat und dem die göttliche Weisheit zugrunde gelegt ist, muß auch Liebe und Weisheit erkennen lassen. Es muß der Gesetzgeber etwas erreichen wollen, das Seinen Schöpfungswerken zum Segen gereicht, weil Er sie liebt; Er muß in weisester Erkenntnis der Mängel dieser Schöpfungen die göttliche Ordnung so bestimmt haben, daß diese Mängel behoben werden, sowie das Geschöpf diese Ordnung beachtet. Es gilt letzteres für das Stadium, da das Wesenhafte sich als Mensch verkörpert, weil in den Vorstadien das Wesenhafte in der Schöpfung nicht anders kann, als diese Ordnung aufrechtzuerhalten, da es sich im Mußzustand befindet, in einem Zustand, wo sein Wille gebunden ist und das Wesen gelenkt wird vom Willen Gottes, also das göttliche Gesetz erfüllen muß. Im letzten Stadium aber ist das Wesenhafte fähig, sowohl die Liebe als auch die Weisheit Gottes zu erkennen, es ist fähig, sowohl in der göttlichen Ordnung zu leben als auch dagegen zu verstoßen. Es besitzt aber auch die Fähigkeit, verstandesmäßig sowohl die Liebe als auch die Weisheit Gottes zu erkennen, weshalb es ihm leichtfallen kann, in der göttlichen Ordnung zu verbleiben.

Dagegen wird der lieblose Mensch jede Forderung Gottes als ihn bedrückend und in seiner Freiheit beschränkend empfinden und sich dem Erfüllen jener Gesetze entziehen, er wird sich angetrieben fühlen, gegen die göttliche Ordnung zu verstoßen, er wird weder Weisheit noch Liebe darin sehen und sich ständig dagegen auflehnen, weshalb er das letzte Ziel auch nimmermehr erreichen kann, denn Gott geht von Seinen Forderungen nicht ab, die sich zwar nur auf das letzte Stadium der Verkörperung erstrecken, während in den Vorstadien nicht von Forderungen gesprochen werden kann, sondern der Wille Gottes, Seine Gesetzgebung, alle Geschöpfe beherrscht, also das Wesenhafte nicht anders kann, als dieser göttlichen Ordnung gemäß zu leben, und somit das göttliche Gesetz im Mußzustand erfüllt. Und es wird in diesen Vorstadien sich nichts Geschöpfliches auflehnen gegen die göttliche Ordnung, denn es hat zuvor seinen Willen bekundet, ehe ihm die jeweilige Verkörperung wurde. Als Mensch aber ist seinem Willen erneut Freiheit gegeben, und die Gegenkraft Gottes sucht ihn wieder für sich zu gewinnen.

3142

Die kritische Entscheidung, die Wesen machen müssen, ist zu entscheiden, den Zufluß von Kraft von Gott zu akzeptieren, oder damit fortzufahren, sie zurückzuweisen:

Auch im Zustand der Unvollkommenheit vor der Verkörperung als Mensch hat das Wesenhafte einen Willen, nur, daß er unfrei ist, daß er sich gewissermaßen von Mir ab und Meinem Gegner zuwendet, daß aber das Wesenhafte nicht dem Gegner zustreben kann, sondern von Mir emporgezogen wird, also zwangsweise sich in Meine Ordnung von Ewigkeit einfügen muß und so der Abstand von Mir verringert wird. Es kann aber das Wesenhafte auch völlig willenlos sein, d.h. weder Mich noch Meinen Gegner anstreben, dann ist es nun auch ohne Widerstand Mir gegenüber, und dieser Zustand genügt, um ihm erleichterte Entwicklungsbedingungen zu stellen. Das Aufgeben des Widerstandes also bedeutet, daß vorerst Mein Gegner ausgeschaltet worden ist, daß das Wesen ihm nicht mehr zudrängt, also sein Wille diese Richtung nicht mehr sucht. Dann leistet es auch Mir keinen Widerstand mehr, und es kann nun von Meiner Kraft berührt werden, die so wirket, daß sich der Wille nun doch regt, sich mit der Kraft zu verbinden. Das Wesen selbst ist sich aber seines Willens nicht bewußt, da es in tiefster Unkenntnis weilt, also ein Zustand geistiger Blindheit und Finsternis das Wesen umfängt, bis seine Entwicklung schon vorgeschritten ist und es sich langsam seines Willens bewußt wird. Doch auch dann ist es nicht fähig, seinen Willen recht zu gebrauchen, er wird immer noch bestimmt zur Tätigkeit von Meinem Willen, d.h., das Wesen kann nicht anders als nach dem Gesetz der Ordnung die Kraft gebrauchen, die es von Mir bezieht zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung, bis es in das letzte Stadium seiner Entwicklung auf Erden kommt, bis es als Mensch sich verkörpert und nun der freie Wille ihm wieder zurückgegeben wird, den es einst besessen, aber mißbraucht hat. Bis zu einem gewissen Grade hat es nun seinen Widerstand gegen Mich aufgegeben, wenn es sich dessen auch noch nicht bewußt ist. Doch sonst würde es niemals die Gnade der Verkörperung als Mensch empfangen, es würde nicht zur letzten Erdenlebensprobe zugelassen, wenn es nicht den Widerstand gegen Mich aufgegeben hätte insofern, als daß es nicht mehr dem Gegner zustrebt. Ziehe Ich es zur Höhe während des endlos langen Ganges durch die gesamte Schöpfung im gebundenen Willen, so muß es aber dann im freien Willen den Gang zur Höhe fortsetzen, ansonsten es sehr leicht in den Zustand zuvor zurückfallen kann, wo es wieder Meinem Gegner sich zuwendet und dann sofort von ihm ergriffen und herabgezogen wird in die Tiefe. Als Mensch ist das Wesen dann auch nicht mehr ohne Verantwortung, während es im Zustand des gebundenen Willens der Verantwortung enthoben ist, nur Ewigkeiten im Widerstand gegen Mich verharren kann, wenn es jeder Kraft beraubt keine Zuwendung von Kraft von Mir begehrt. Denn dann ist das Wesen empfindungsgemäß in einem unglückseligen Zustand, und jede Kraftzuwendung verbessert diesen Zustand. So sich aber das Wesen wehrt gegen die Kraftzufuhr, indem es sich keiner Tätigkeit unterziehen will, sondern in Abwehr der Kraft aus Mir Ewigkeiten hindurch untätig bleibt, verharrt es auch im Widerstand gegen Mich, und es kann ihm nicht geholfen werden, bis es keinen Widerstand mehr leistet, sondern die ihm zuströmende Kraft aus Mir entgegennimmt und tätig wird, wenn auch im Mußgesetz. Doch jede Tätigkeit ist erlösend und führt zur Höhe. Jede Kraftzufuhr ist Liebe zu dem Unvollkommenen, und jede Annahme der Kraft bedeutet Aufgeben des Widerstandes gegen Mich und muß zur Erlösung führen, wenn auch anfangs das Wesen selbst daran keinen Verdienst hat, sondern die Tätigkeit ausführt in einem gewissen Zwang. Dennoch bedeutet Tätigkeit Leben, und Leben bedeutet Zuwendung Meiner Kraft. Geht nun dem Wesen in erhöhtem Maß diese Kraft aus Mir zu, dann ist sein Widerstand immer kleiner geworden, bis es sich ganz Meinem Willen einfügt, also auch die gleiche Tätigkeit ausführen würde, wenn dies vom freien Willen des Wesens abhängig wäre. Doch zur Probe seines Willens wird es erst im Stadium als Mensch zugelassen, und dann kann es bewußt den Willen gebrauchen, und so er ihn in der rechten Richtung nützet, wird er sich restlos erlösen, während er auf Erden wandelt. 4013

Nun kommen wir zu den drei Hauptaspekten des Menschen, die nur dem Menschen allein gehören. Sie sind Intelligenz und die Kraft der Vernunft and der freie Wille. Und in diesem nächsten Text wird auch erklärt, daß der Körper des Menschen nicht eine evolutionäre Entwicklung ist, sondern eine besondere Schöpfung. Die Entwicklung zurück zu einem Gott-ähnlichen Wesen findet auf der Ebene der Seele statt, nicht auf der physischen Ebene.

Und so ist euch auch der Vorgang der Aufwärtsentwicklung durch die Gesteins-, Pflanzen- und Tierwelt bis hinauf zum Menschen erklärt worden, daß ständig die Außenformen das in ihnen gebundene Geistige freigaben und dieses sich sammelte, um wieder in einer größeren Form Aufenthalt zu nehmen und weiterzudienen, bis alle einem gefallenen Urgeist angehörenden Partikelchen sich gesammelt haben und sich nun als Seele im Menschen verkörpern können. So wie es aber in der Tierwelt vor sich geht, daß kleine und kleinste Lebewesen durch Zusammenschluß mit in gleichem Entwicklungsgrade stehendem Geistigen nach ihrem Vergehen eine größere Außenform beziehen, so vollzog sich auch der Vorgang der Entwicklung weiter, und es wurden durch Meine Liebe und Weisheit immer neue Formen geschaffen, die das bestimmte Geistige aufnehmen konnten. In der Natur nun sehet ihr das als Entwicklung eines kleinen Lebewesens zu einem immer größeren an. Doch einstmals mußte Ich eine jede Form neu schaffen, die noch nicht vorhanden war. Und ob auch diese Formen sich ständig vergrößerten und den vorangehenden Formen ähnelten, war es immer ein Erschaffungsakt Meinerseits, der zwar von seiten der Menschen nicht beobachtet werden konnte, weil noch kein Mensch mit Verstand und freiem Willen begabt die Erde belebte. Doch Mein Plan seit Ewigkeit lag fest, und Ich wußte sonach auch um das Geschöpf, das als Mensch über die Erde gehen sollte zwecks Ablegung der letzten Willensprobe. Und das noch in den verschiedenen Schöpfungswerken gebundene Geistige wurde daher in immer neue Schöpfungen versetzt - je mehr sich das einzelne Geschöpf in seiner geistigen Substanz dem Ausreifen näherte. Immer größer wurden die Schöpfungswerke - womit nicht das körperliche Ausmaß zu verstehen ist, sondern die Beschaffenheit der einzelnen Lebewesen, ihre Funktionen und ihre Fähigkeiten gemeint sind. Doch ein jedes neue lebende Geschöpf war ein Werk Meiner endlosen Liebe und Weisheit und Allmacht - das dann wieder sich fortpflanzte, aber immer dasselbe Werk blieb, als das Ich es herausgestellt hatte. Verstehet es, kein Lebewesen wird sich in seiner Beschaffenheit ändern, und wo ihr eine Veränderung oder Weiterentwicklung festzustellen glaubt, hat es sich bei seinem Entstehen um einen Schöpfungsakt Meinerseits gehandelt. Und so auch hat es sich bei jedem Menschen-ähnlichen Wesen, das die Erde bewohnte, bevor der erste Mensch erschaffen war, immer um Neuschöpfungen gehandelt, die aber in ihrer Art blieben, so wie sie als Produkt Meiner Allmacht erschaffen waren, und da sich das in ihnen gebundene Geistige stets mehr aufwärtsentwickelte, ist auch durch Meinen Willen eine immer mehr dem Menschen ähnliche Außenform erschaffen worden, doch immer lag dieser Erschaffung Mein Wille zugrunde, der sich wieder als Naturgesetz auswirkte - was ihr Menschen nun als naturmäßige Höherentwicklung der Wesen bezeichnet. Es kann aber niemals der Mensch als ein solches Produkt naturmäßiger Entwicklung betrachtet werden, denn dieser ist eine Schöpfung für sich, aus Meiner Allmacht, Liebe und Weisheit hervorgegangen und so gestaltet, daß er eine hohe Aufgabe erfüllen soll und kann auf Erden. Und ob ihr noch so kluge Tiere zu selbständigem Denken und frei-wollenden heranzubilden sucht, es wird euch dies nie und nimmer gelingen, denn die Fähigkeiten, die der Mensch besitzt, liegen in keinem Tier verborgen, denn es ist der Mensch das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt - was sich aber niemals langsam heranbilden lässet, was auch keine Merkmale einer langsamen Aufwärtsentwicklung eines Geschöpfes sind, sondern nur beweiset, daß der Mensch ein Schöpfungswerk für sich ist, durch Meinen Willen und Meine Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Und es konnte das Schöpfungswerk Mensch erst dann in die Welt gesetzt werden, als die einst gefallenen Urgeister schon die langsame Aufwärtsentwicklung durch die Schöpfung zurückgelegt hatten, weil der Mensch nun einen solchen gefallenen Urgeist als Seele in sich bergen sollte. Es gilt das Wort Entwicklung immer nur für das in jenem (jedem) Schöpfungswerk sich bergenden oder gebundenen Geistigen, das diese Aufwärtsentwicklung zurücklegen muß, während die materiellen Schöpfungswerke immer als Erschaffungsakte anzusehen sind, weil Mein Wille diese äußeren Formen ins Dasein rief, auf daß sie dem Geistigen dienten als Außenform, die selbst durch Dienen zur Höhe gelangen sollte. Daß Mein Wille auch gleichzeitig Naturgesetz bedeutet, dem sich kein Schöpfungswerk widersetzen kann, solange es noch nicht ein geistig reifes Wesen in sich birgt wie der Mensch, wird auch das Wort Entwicklung verständlich werden lassen - aber niemals die Behauptung rechtfertigen, daß der Mensch selbst sich entwickelt habe - denn er war ein Schöpfungswerk für sich, das Mein Wille und Meine Liebekraft ins Leben rief. 8702

Und nun folgt eine Aussage, die das Denken und das Wollen berührt:

Denn das ist der eigentliche Zweck der Schöpfung, daß sich der Mensch - der mit Verstand und freiem Willen ausgestattet ist - eingehend in Gedanken damit beschäftigt, daß ihm alles, was er sieht, zu denken gibt - denn nicht umsonst habe Ich ihm die Denkfähigkeit gegeben - weil gerade die Richtung der Gedanken ihn bestimmen kann auch zur rechten Richtung seines Willens, der allein ausschlaggebend ist für sein Erdenleben sowohl als auch für sein ferneres Los. Denn daß der Mensch im Grunde unvergänglich ist, das wird er dann auch erkennen, weil er sich selbst als Mittelpunkt der ganzen Schöpfung ansehen lernt, die ihm dienet zur Vollendung. Denn er ist das einzige denkende Wesen, das einen freien Willen hat, während alle Schöpfungen - auch die Tierwelt - weder denken noch wollen kann, nur als Naturtrieb eine schwache Angleichung daran hat, die dem Geschöpf nicht bewußt ist. 9012

Und nun kommen wir zum Unterschied zwischen Mensch und mensch-ähnlichen Wesen. Und dieser Unterschied wird von geistigen Eigenschaften bestimmt und sie sind solche Eingenschaften, die wir bereits genannt haben: Intelligenz und Vernunftfähigkeiten und freier Wille. Und sie sind keine materiellen Eigenschaften, die man durch das Untersuchen von materiellen Dingen wie Knochen und Schädeln finden kann. Was uns also die Welt erzählt über die Geschichte des Menschen und wie alt der Mensch ist, muß als eine der vielen Dinge betrachtet werden, an die unsere Wissenschaftler glauben und die nur beweisen, daß sie religiöse Leute sind, die glauben, was ihre Sekte der Materialisten und der Atheisten glaubt:

Lange bevor die ersten Menschen auf der Erde weilten, die von Gott aus mit freiem Willen und Verstand ausgerüstet waren, existierten schon Menschen-ähnliche Geschöpfe, deren Aufgabe darin bestand, die Erde tauglich zu machen für die nachfolgende Menschheit. Sie verrichteten instinktmäßig, d.h. von dem Naturgesetz getrieben, Arbeiten - indem sie sich betätigten, um sich zu erhalten, sie sammelten Früchte, ernteten Ackererzeugnisse und erbauten sich Wohnungen - sie taten alles, was ihnen instinktmäßig zum Vorteil gereichte. Doch sie konnten nicht für ihr Tun und Lassen zur Verantwortung gezogen werden, weil in ihnen noch nicht ein Wesen verkörpert war, das alle Partikelchen eines gefallenen Urgeistes in sich barg. Es waren diese Wesen schon sehr den Menschen ähnlich, sie waren körperlich von der gleichen Gestalt, doch sie waren weder ichbewußt, noch konnten sie sich untereinander verständigen, nur war das Verlangen in ihnen stark, sich zu erhalten, und sie erreichten oft auch ein hohes Alter, sie dienten gleichsam in der Schöpfung, indem sie zur Umgestaltung der Erdoberfläche beitrugen, die stets mehr zubereitet wurde, um nun den Menschen einen Aufenthalt zu bieten, der ihren Bedürfnissen entsprach. Doch es war jenen Wesen noch keine Aufgabe gestellt, sie dienten lediglich den noch nicht ganz vollendeten Urgeistern als letzte Ausreifungsmöglichkeit, die sie dann als Mensch mit freiem Willen und Verstand fortsetzen sollten. Es konnten also diese Vormenschen - die Präadamiten - nicht als rechte Menschen angesehen werden, denn ihre Wesensart, ihr Aussehen und all ihr Tun und Lassen entsprachen mehr einem Tier, das noch weit in seiner Entwicklung zurück ist, nur die Form war der eines Menschen ähnlich, und so kam es, daß man später diese Geschöpfe Vormenschen nannte, die aber keinen Vergleich aushalten konnten mit dem Menschen, der im Besitz des freien Willens und der Erkenntnis war, die er nun verstandesmäßig auch recht nützen sollte. Es kann auch nicht gesagt werden, daß sich der Mensch aus diesen Präadamiten erst entwickelt habe, da er eine Neuschöpfung gewesen ist, die Gott erst dann herausgestellt hat, als der ersten Urgeister viele ihrer Verkörperung harrten. Der Vormensch ist eine der vielen Schöpfungen gewesen, die alle ihren Zweck erfüllen mußten, dem später folgenden Menschen eine Heimstätte zu bereiten, die ihm ein sorgenloses Erdenleben gewährleistete. (15.7.1965) Die Präadamiten waren jene menschenähnlichen Wesen, die darum nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten, weil sie ein Tierleben führten, wo alle Instinkte zum Durchbruch kamen - die lange vor dem Menschen auf der Erde lebten - die kein Ichbewußtsein hatten und nur in Gruppen leben konnten - die also nur dort anzutreffen waren, wo sich später einmal Menschen aufhielten, denen sie das eigentliche Gebiet vorbereiteten durch eine regelmäßige Tätigkeit. Sie war jenen Wesen angeboren und äußerte sich in der Urbarmachung weiter Feldstrecken, in planmäßigem Ausstreuen von lebenswichtigen Substanzen und dem Wiederernten solcher Landstrecken. Sie taten dies alles unbewußt, aus einem Naturtrieb heraus, um sich selbst zu erhalten. Sie bekämpften einander, und der Stärkere siegte. Und so trugen sie also auch dazu bei, daß sich immer wieder neue Geistwesen inkarnierten, wenn auch nur für kurze Zeit, wo sie ihre Stärke unter Beweis stellten, wo mehr oder weniger starke Triebe zur Geltung kamen, die immer schwächer wurden, je länger sie lebten, und dann auch langsam zu der Reife gelangten, um nun die letzte Verkörperung als Mensch eingehen zu können. Also es bestanden schon lange vor den ersten Menschen menschenähnliche Wesen, die aber in keinen Zusammenhang gebracht werden können mit den rechten Menschen. Sie waren wohl in ihrer Außenform ihnen vergleichbar, sie hausten aber wie die Tiere - sowohl in ihren Trieben als auch in der Fortpflanzungsart, die sich entwickelten ihrer seelischen Substanz nach, und gehörten auch zu den vielen Schöpfungswerken, die wieder verschwanden, wenn sie ihre Erdenaufgabe erfüllt hatten, also die Wesen keine solchen Schöpfungen mehr benötigten, und die nun restlos ausstarben wie so viele Schöpfungen, die eine Zeitlang die Erde barg, um dann wieder neuen Schöpfungen Platz zu machen. Es kann aber nicht gesagt werden, der Mensch in seiner jetzigen Form habe sich entwickelt aus diesen vormenschlichen Schöpfungen, sondern er war und ist eine Neuschöpfung, mit freiem Willen und Verstand begabt, die sich nun bewähren mußte, also auch das Ichbewußtsein zurückerhielt. Bis zu welchem Grade jene Präadamiten auch über eine gewisse Intelligenz verfügen konnten, war lediglich von dem Reifegrad der in ihnen sich bergenden Seelenpartikelchen abhängig, die aber nicht denkfähig waren und jene Intelligenz nur in der schaffenden Tätigkeit zum Ausdruck kam, also unbewußt geleistet wurde. Diese Tätigkeit hat aber auch die größten Wunderwerke geschaffen, wie diese oft in der Natur zu sehen sind, daß sich Wege bildeten, wo diese Wesen zueinander gelangen konnten, daß sie Schluchten und unterirdische Gänge schufen und so also für die Menschen erst die Vorbedingungen geschaffen haben, daß diese dann das rechte Leben führen konnten, als die Zeit gekommen war, wo sich die ersten Urgeister als Menschen verkörpern konnten. Je mehr sich nun die Menschen verbreiteten, (Urgeister nun der Verkörperung harrten), desto mehr gingen auch die Vormenschen zurück, was sich zwar immer nur stufenweise vollzog, bis dann das Menschengeschlecht die Erde belebte und für dieses die Probezeit begann, wo nun ein jeder einst-gefallene Urgeist sich bewähren sollte, darum aber der Mensch auch mit dem Ichbewußtsein, Verstand und freien Willen ausgestattet sein muß, um nun den Weg über diese Erde zu gehen, der ihn wieder zurückführt zum Vater, von Dem er einst ausgegangen ist. 9015

Das folgende Zitat offenbart auch einen Unterschied zwischen Mensch und Tier, doch dieser Unterschied zeigt warum, auf eine besondere Art, das Tier dem Menschen weit überlegen ist:

jl.ev08.028,04-20 - jl.ev08.029,01-12

jl.ev08.028,04-20

   04] Darauf sagte aber Lazarus: »Herr und Meister, ich hätte wohl noch so einige dunkle Winkel in mir; wenn Du sie mir gnädigst aufhellen wolltest, so würde das für meine Seele ein großes Labsal sein!«

   05] Sagte Ich: »Wohl kenne Ich, wonach es dich dürstet, und Ich könnte dir auch darüber eine lichtvollste Antwort ins Herz legen; aber da es sich hier um die Erleuchtung aller hier Anwesenden handelt und damit auch so mancher von euch allen gewahren möge, ob es in ihm wohl schon vollends hell ist, so frage du nur offen, und Ich werde dir auch vor allen laut und offen antworten!«

   06] Sagte darauf weiter Lazarus: »Herr und Meister! Nach dem, was Du uns erklärt hast von den großen Sphären und Weltkörpern, von den Hülsengloben und von dem Großen Schöpfungsmenschen, ist es mir über die schaudererregende endlose Größe des ewig unbegrenzten Raumes nicht unbedeutend hell geworden; aber ich habe da doch bald darauf eine sehr große und sehr finstere Kluft gefunden, über die auch mein kühnster Gedanke nicht zu fliegen wagte!

   07] Siehe, daß der Schöpfungsraum unendlich ist und also nach keiner Richtung hin je ein Ende haben kann, das ist mir und auch sicher jedem andern klar! Aber wie sieht es mit dessen ewigem Bestande aus? Wer hat ihn so endlos weit ausgedehnt, und wie und wann? Was ist so ganz eigentlich die Ewigkeit, und wie ist in der Zeit und im Raume Gott Selbst ewig und in allem unendlich? Siehe, Herr und Meister, es ist das für einen sterblichen Menschen zwar Dir gegenüber eine sicher höchst ungeschickte Frage; aber was kann da die auch in dieser Sphäre nach Licht dürstende Seele dafür, wenn solche Gedanken in ihr wach werden?«

   08] Sagte Ich: »Du nanntest das eine Mir gegenüber höchst ungeschickte Frage; Ich aber heiße sie eine ganz gute und sehr geschickte Frage und will euch allen darauf auch eine möglichst helle Antwort erteilen!

   09] Seht! Gott, Raum und Ewigkeit sind wieder gleich den Begriffen Vater, Sohn und Geist. Der Vater ist durchgehend Liebe und sonach ein ewiges Streben nach dem vollendetsten Sein durch die Kraft des ewigen Willens in ihr. Der Raum oder der Sohn ist das aus dem ewigen Streben der Liebe auch ewig gleich hervorgehende Sein, und die Ewigkeit oder der Geist als die endlose Urkraft im Vater und Sohne ist die Bewegung und Effektuierung (Verwirklichung) der Bestrebungen der Liebe im Sohne.

   10] Hätte der Raum einmal etwa wie aus einem Punkte sich ins Endlose nach allen Richtungen hin auszudehnen angefangen, so wäre er erstens bis zur Stunde ebensowenig unendlich, als es für sich der Große Schöpfungsmensch ist. Zweitens aber stellt sich von selbst die Frage auf, was dann das war, das sicher nach allen erdenklichen Richtungen endlos weit hinaus den Punkt umgeben hat, aus dem dann erst der unendliche Schöpfungsraum sich ausgedehnt hat. War das der lichtlose Äther, oder war es das heidnische Chaos, oder war das eine völlig feste Masse, oder war es Luft oder Wasser oder Feuer?

   11] Wenn es eines von den benannten Dingen war, wie hat der Raumpunkt in sich die Kraft haben können, solche endlosen Massen von sich hinaus ins unendlichmal Unendliche zu verdrängen, und wohin sind dann die verdrängten Massen gekommen, so aus dem ursprünglichen Punkte der ewig unendliche Raum hervorgegangen sein soll? Sie müßten sich dann notwendig außerhalb des unendlichen Raumes befinden, wie sie sich ursprünglich außerhalb des Punktes befunden haben, aus dem der endlose Raum hervorgegangen sei. Wenn aber das auch nur zu denken möglich wäre, so wäre der Schöpfungsraum ja dennoch wieder begrenzt und beschränkt und würde auch bei einem ewig andauernden sich weiter und weiter Ausdehnen dennoch nie unendlich werden.

   12] Ihr erseht aus dem, daß der Schöpfungsraum notwendig ewig nach allen Richtungen hin unendlich war und nie einen Anfang hat nehmen können, und da Gott, Raum und Ewigkeit identisch sind, wie Ich euch das schon gezeigt habe, so ist Gott, der alle diese Begriffe in Sich vereinigt, ja auch ohne Anfang, weil ein Anfang von Gott ebenso unmöglich zu denken ist wie der Anfang im Werden des unendlichen Raumes und mit ihm der ewigen Zeit. Ich meine, daß das nun schon so hinreichend klar dargetan ist, daß ein jeder darüber vollends im klaren sein kann.

   13] Aber Ich sehe dennoch eine gewisse dunkle Klippe in euch, über die ihr noch nicht hinwegzukommen imstande seid. Und sehet, diese Klippe besteht darin, daß ihr euch den endlosen und ewigen Raum als an und für sich tot und ohne alle Lebensintelligenz seiend vorstellt und daher auch nicht begreifen könnet, wie Gott als das alleinige ewige Lebensprinzip Sich im ewigen und endlosen Tode gewisserart Selbst gefunden und Sich als das vollendetste Leben erkannt und begriffen hat.

   14] Ja, wenn man vom endlosen und ewigen Schöpfungsraume sich den Begriff macht, dann kann man freilich auch schwer oder gar nicht begreifen, wie der unendliche Geist - Gott - Sich im ewig unendlichen Tode als ein vollendetstes Leben auch von Ewigkeit her hat zurechtfinden können!

   15] Machet euch daher gerade die entgegengesetzte Vorstellung vom ewig unendlich großen Raume, denket euch, daß es in ihm nicht einmal ein leb- und intelligenzloses Pünktchen gibt, und daß selbst das, was vor euch wie tot und völlig leblos sich darstellt, nicht tot und leblos, sondern nur von dem allmächtigen Willen Gottes also gerichtet ist, wie ihr das an einem Weltkörper selbst oder an seinen leblos scheinenden Bestandteilen gar wohl bemerken könnet!

   16] Wenn aber alle Weltkörper und ihre mannigfachsten Bestandteile nichts anderes sind und sein können als durch den allmächtigen Willen Gottes fixierte Ideen und Gedanken Desselben, wie können sie dann von den Menschen für tot und völlig intelligenzlos angesehen werden?

   17] Wenn Gott, der mit dem endlosen Raume und seiner ewigen Zeit identisch, aber durchgängig in Sich das höchste und allervollendetst vollkommene Leben ist, wie möglich soll dann das, was nur aus Ihm hervorgeht, tot, leb- und intelligenzlos sein?!

   18] Was demnach als daseiend euch wie tot vorkommt, das ist nur also von Gott aus gerichtet und kann wieder ins völlig freie Leben zurückkehren, sobald Gott an solch einem gerichteten Dinge die festen Bande Seines Willens löst.

   19] Ihr habt desgleichen von Mir Selbst und durch Meine Zulassung auch von Raphael bewerkstelligen sehen, als da Steine entweder plötzlich in den ursprünglichen Lebensäther verwandelt wurden oder dieser zu einem festen Steine wurde, wovon euch die Säule am Wege gen Emmaus sicher ein sehr handgreifliches Beispiel bietet.

   20] Wenn aber das alles also und unmöglich anders sich verhält, so müsset ihr, um zu lebendig wahren Begriffen über Gott zu gelangen, allen Tod aus dem endlosen Raume vollends verbannen und euch nichts als Leben über Leben und Intelligenz über Intelligenz vorstellen, weil es in dem unendlichen Intelligenz-Machtwesen Gottes ewig keinen Tod geben kann.«

jl.ev08.029,01-12

   01] (Der Herr:) »Daß dem mit einem eigenen Lebensbewußtsein begabten Menschen aber der endlose Schöpfungsraum und das gar endlos viele in ihm Enthaltene wie stumm, tot und intelligenzlos vorkommt, hat seinen weisesten Grund darin, daß sein Lebensbewußtsein wegen der Gewinnung der vollsten, Mir ähnlichen Lebensselbständigkeit durch Meinen Willen von dem allgemeinen Lebensbewußtsein und dessen endlosester und höchster Intelligenz völlig abgesondert ist, damit es sich in sich selbst finde und sich dadurch zum ewigen Selbstfortbestande auf dem ihm wie von außen her geoffenbarten Wege auch selbst bilde und befestige.

   02] Solange aber ein Mensch mit sich selbst wegen der Gewinnung seiner Lebensselbständigkeit zu tun hat, ahnt er kaum, daß er von lauter Leben und von der höchsten Lebensintelligenz umgeben und seinem Leibe nach auch durchdrungen ist, ohne dessen er eigentlich gar nicht da wäre. Wenn er aber nach dem ihm geoffenbarten Willen Gottes mit sich selbst fertig geworden ist, indem sein innerster Geist ihn ganz durchdrungen hat, da tritt der ganze Mensch dann auch in den freien Verband mit dem höchsten Leben und dessen lichtester Intelligenz in der allgemeinsten Unendlichkeit Gottes, ohne dabei sein Selbstisches und Persönliches zu verlieren. Dann aber gewahrt er außer sich auch keinen toten und stummen Raum und keine toten Steine mehr, sondern da wird für ihn alles Leben und lichte, sich selbst wohlbewußte Intelligenz.

   03] Daß es aber also ist und sich verhält, beweist euch ja zuerst klar Meine von euch oft erprobte Allwissenheit. Wie könnte Ich denn um gar endlos vieles und alles wissen, wenn der Raum zwischen Mir, das heißt Meiner individuellpersönlichen Wesenheit, und zum Beispiel der Sonne oder einem andern noch um gar vieles ferneren Objekte ein lebloser und ein intelligenzloser wäre? Und zweitens beweist das auch schon die Weisheit gar vieler Menschen, die, obwohl ihren Ort nicht verlassend, um gar vieles wissen, was irgend in weiter Ferne sich befindet, wie und was mit demselben vor sich geht oder erst in der Folge vor sich gehen wird.

   04] An den sieben Ägyptern habt ihr gleich ein sprechendes Beispiel. Wer hat sie benachrichtigt, daß Ich da sei? Sie wurden in sich aus der großen und allgemeinen Intelligenz dessen inne, wie auch des Weges, der sie hierher brachte. Wäre der Raum zwischen hier und Oberägypten ein leb- und intelligenzloser, so wären sie dessen auch unmöglich innegeworden, was hier ist und geschieht.

   05] Des Menschen Seele ist in ihrem Leibe nur durch eine gar dünne, mit der allgemeinen Lebensintelligenz in keiner Verbindung stehenden Wand getrennt, und das genügt, daß sie in ihrem natürlichen Zustande zumeist gar keine Ahnung nur von dem hat, was oft zunächst, als hinter ihrem Rücken, ist und geschieht, und auch nicht einmal den tausendmal tausendsten Teil von dem begreift, was vor ihren Augen ist und vorgeht. Und das macht alles die höchst dünne, obbezeichnete Scheidewand zwischen ihrem speziellen und dem allgemeinsten endlosen Raumleben. Wenn aber diese Scheidewand von einer großen Dichte und Ausdehnung wäre, was würde dann erst so eine mächtig isolierte Seele von dem wissen, was sie nach allen Richtungen hin umgibt?!

   06] Daß aber eine Seele dann und wann aus nur Mir bekannten Gründen durch eine stärkere und dichtere Scheidewand von dem allgemeinen allerintelligentesten Gottleben getrennt ist, das könnet ihr an den Blöden, Stummen und sogenannten Trottelmenschen gar wohl ersehen; eine solche Seele ist darum auch nur einer sehr mageren und dann und wann auch gar keiner Bildung fähig.

   07] Warum aber auch das zugelassen wird, das weiß Ich gar wohl, und etliche von Meinen alten Jüngern wissen es teilweise auch; ihr andern aber werdet alles dessen schon noch innewerden.

   08] Tierseelen, wie auch die der Pflanzen, aber sind von dem allgemeinen Gottraumesleben nicht strenge geschieden und sind darum aus dem Innewerden zu dem ohne allen Unterricht geschickt, wozu sie ihrer Beschaffenheit und Einrichtung nach bestimmt sind. Jedes Tier kennt seine ihm zusagende Nahrung und weiß sie zu finden; es hat seine Waffen und weiß sie ohne alle Übung zu gebrauchen.

   09] So kennt auch der Geist der Pflanzen genauest den Stoff im Wasser, in der Luft und im Erdreich, der seiner besonderen Individualität dienlich ist. Der Geist oder die Naturseele der Eiche wird nimmer und niemals den Stoff an sich ziehen, von dem die Zeder ihr Sein und Wesen schafft. Ja, wer lehrt denn das eine Pflanze, daß sie gleichfort nur den für sie bestimmten Stoff an sich ziehen mag? Seht, das alles ist die Wirkung der höchsten und allgemeinsten Raumlebensintelligenz; aus dieser schöpft eine jede Pflanzen und Tierseele die ihr speziell nötige Intelligenz und ist dann nach deren Weisung tätig.

   10] Wenn aber also, wie das ein jeder Mensch aus der Erfahrung allzeit ersehen und wohl erkennen kann, so ist es ja klar, daß der endlose Raum und alles in ihm ein Leben und eine allerhöchste Intelligenz ist, von der die Menschenseele nur darum kein erschauliches Innewerden hat, damit sie mittels ihrer abgesonderten Intelligenz, die von höchst großem Umfange ist, ihre bleibende Lebensselbständigkeit sich erschaffen kann, was aber keine Pflanzen und Tierseele vermag und darum für sich keine gesonderte, sondern nur eine mengbare und sonach bis zur Menschenseele hin eine unzählig oftmalige Veränderungsexistenz hat, von der ihr auch keine Erinnerung zurückbleibt, weil sie nach jeder Mengung und Wesensänderung auch in eine andere Intelligenzsphäre übergeht.

   11] Selbst die Seele des Menschen, als die höchst potenzierte Zusammenmengung von Mineral-, Pflanzen- und Tierseelen, hat für ihre Präexistenzen keine Rückerinnerung, weil die speziellen Seelenteile in den obbenannten drei Reichen keine eigene und streng gesonderte, sondern für ihre Art nur aus dem allgemeinen Gottraumleben gewisserart entliehene Intelligenz besaßen. Es sind zwar in einer Menschenseele alle die zahllos vielen speziellen Vorintelligenzen vereinigt beisammen, und das bewirkt, daß die Menschenseele aus sich alle Dinge wohl erkennen und verständig beurteilen kann, aber ein spezielles Rückerinnern an die früheren Bestands- und Seinsstufen ist darum nicht denkbar und möglich, weil in der Menschenseele aus den endlos vielen Sonderseelen nur ein Mensch geworden ist.

   12] Wenn aber der Mensch von dem Geiste alles Lebens und Lichtes vollends durchdrungen wird, so wird er solche Ordnung auch also in sich erschauen, wie Ich Selbst sie in Mir ewig und allzeit erschaue, daß nämlich aus Mir alles besteht und Ich Alles in Allem bin. - Und nun sage Mir, du Freund Lazarus, ob du das alles nun auch wohl begriffen hast! Und es steht auch einem jeden von euch frei, sich darüber zu äußern.«

Das allgemeine allerintelligenteste Gottleben existiert überall um uns herum und es ist das, was ewig ist, und zuerst kommt, und die materielle Welt ist zweitrangig und vorübergehend.

Und kosmische Strahlen kommen nicht von irgendwelchen Gamma-Ray-Burst oder entfernten Himmelskörpern, sondern von diesem allgemeinen allerintelligentesten Gottleben.

Weltliche Wissenschaftler glauben dies nun immer noch nicht und geben sich unheimlich Mühe, das Gegenteil zu beweisen. Hier ein Bericht eines Forschungsergebnisses, das nun bereits mehr als 100 Jahre alt ist:

Am 12. April 1912 flüchtete sich Hess noch einmal in seinen Ballon, dieses mal aber machte er seinen Trip während einer totalen Sonnenfinsternis. Falls die Sonne die Quelle der geheimnisvollen Ausstrahlung war, sollten die Höhen richtig abfallen, wenn der Mond vorbeizieht und die Strahlung blockiert. Doch die von Hess gemessenen Höhen verringerten sich überhaupt nicht. Er folgerte, daß die Strahlung nicht von der Sonne kam und von weiter weg aus dem Raum kommen muß. Die Ergebnisse von Hess wurden 1925 vom amerikanischen Physiker Robert Milikan bestätigt, der die geheimnisvolle Strahlung "kosmische Strahlen" titulierte. 1936 teilten sich Hess und Milikan den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung.

Seit mehr als 100 Jahren ist also bekannt, daß kosmische Strahlung nicht von Himmelskörpern kommt.

Die menschlichen Wesen, zumindest die dieser Erlösungperiode, sind nur wenige Tausend Jahre alt. Sie fingen mit Adam an und die vor Adam waren nur Tiere, die wie menschliche Wesen aussahen. Das ist die eine Sache über die Menschheit. Die andere ist, daß sie nicht, wie sogenannte Wissenschaftler uns erzählen, fortschreiten, sondern sich verschlechtern, und das rapide.

Diese Verschlechterung ist eigentlich das große Problem der Menschheit. Ich will nun einen führenden Politiker zitieren, der hierüber zu einem seiner Kollegen spricht.

Ich zitiere nun aus 1 Mose 47,8-10:

Und Pharao sagte zu Jakob, Wie viele sind die Tage der Jahre deines Lebens? Und Jakob sagte zum Pharao, Die Tage der Jahre meines Lagers sind 130 Jahre; wenig und böse ist die Zeit meines Lebens und langt nicht an die Zeit meiner Väter in ihrer Wallfahrt.

Das ist das Thema das Spitzenpolitiker diskutieren sollten wenn sie zusammenkommen und es spielt keine Rolle ob es heute ist oder vor 4000 Jahren.

Diese rapide Verschlechterung der Menschheit ist das Problem und alle anscheinenden anderen Probleme sind das direkte Ergebnis dieses Hauptproblems.

Dieses sich Abwenden von Gott ist das einzige wirkliche Problem das wir haben und es könnte leicht gelöst werden, die Lösungen sind alle bekannt und brauchen nur angewendet werden.

Jakob sagt, daß er nicht ein Alter erreicht hat das seiner Väter erreicht hatten und daß seine Jahre nicht nur wenige waren, sondern auch böse.

Jakob war damals 130 Jahre alt und er starb im Alter von 147 Jahren. Jakobs Väter direkt nach der Flut erreichten ein Alter von über 400 Jahren, mehr als doppelt so viel, und seine Väter vor der Flut, die ersten Erzväter, wieder mehr als doppelt so viele von denen direkt nach der Flut oder mehr als sechs mal so viel von Jakob.

Und heute ist das Leben der Menschen wieder viel kürzer.

Die Abnahme des Alters der Menschen ist nur ein Aspekt dieser Verschlechterung, aber ein gutes Beispiel.

Wir wollen uns zwei graphische Darstellungen dieser Entwicklung des Alters ansehen:

 

Balkendiagramm der 22 Erzväter

Nummer, von Adam an
   Name oder Ereignis
                  Alter oder Dauer oder Zeit in Jahren
                      Geburtsjahr oder Jahr des Ereignisses
                           Todesjahr oder Jahr des Ende des Ereignisses
                                Alter bei Geburt des Sohnes
                                                          Ein Buchstabe, zum Beispiel A bei Adam, stellt ungefähr 20 Jahre dar.
                                                          Fünf Buchstaben, zum Beispiel Kenan, sind etwa 100 Jahre.

                                      0                                                 1000 Jahre nach Adam                              2000 Jahre nach Adam
                                      |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .
                                      .                                                                                  Flut
 1 Adam           930    0  930 130   AdamAdamAdamAdamAdamAdamAdamAdamAdamAdamAdamAda                                    |
 2 Seth           912  130 1042 105   . . .  SethSethSethSethSethSethSethSethSethSethSethSet                             |
 3 Enosch         905  235 1140  90   .            EnoschEnoschEnoschEnoschEnoschEnoschEnoschEno                         |
 4 Kenan          910  325 1235  70   .                KenanKenanKenanKenanKenanKenanKenanKenanKenanK                    |
 5 Mahalalel      895  395 1290  65   . . . . . . . . .   MahalalelMahalalelMahalalelMahalalelMahalalel                  |
 6 Jared          962  460 1422 162   .                       JaredJaredJaredJaredJaredJaredJaredJaredJaredJar           |
 7 Henoch         365  622  987  65   .                                HenochHenochHenoch                                |
 8 Methuschelach  969  687 1656 187   . . . . . . . . . . . . . . . . .  MethuschelachMethuschelachMethuschelachMethuschel
 9 Lamech         777  874 1651 182   .                                            LamechLamechLamechLamechLamechLamechLam
10 Noah           950 1056 2006 502   .                                                    NoahNoahNoahNoahNoahNoahNoahNoahNoahNoahNoahNoah
   Flut             1 1656 1657 600   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  F
11 Sem            600 1558 2158 100   .                                                                               SemSemSemSemSemSemSemSemSemSem
12 Arpachschad    438 1658 2096  35   .                                                                                  |ArpachschadArpachschad
13 Schelah        433 1693 2126  30   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .| SchelahSchelahSchelahS 
14 Eber           464 1723 2187  34   .                                                                                  |    EberEberEberEberEberEbe
15 Peleg          239 1757 1969  30   .                                                                                  |      PelegPelegPe
16 Regu           239 1787 2026  32   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .|. . .  ReguReguRegu
17 Serug          230 1819 2049  30   .                                                                                  |        SerugSerugSe
18 Nahor          148 1849 1997  29   .                                                                                  |         NahorNa
19 Tharah         205 1878 2083       . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .|. . . . . TharahThar
20 Abraham        175 2008 2183 100   .                                                                                  |                 AbrahamAb
21 Isaak          180 2108 2288  60   .                                                                                  |                     IsaakIsaa
22 Jakob          147 2168 2315       . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .|. . . . . . . . . . . . JakobJak
                                      .                                                                                  |
                                      |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .    |    .    .    .    .
                                      0                                                 1000 Jahre nach Adam             |                2000 Jahre nach Adam
                                                                                                                         Flut

 

Die Lebensalter der Patriarchen vor und nach der Sintflut:

Table: Lebensalter

Diese zweite graphische Darstellung gibt sogar eine mathematische Formel und eine Kurve an, die diese Verschlechterung zeigt.

Die Tafel Die Zeit der Erschaffung Adams zeigt, daß Adam etwa 4000 Jahre vor Christus geschaffen wurde und Jakob Lorber bringt eine Aussage von Jesus über die 4000 Jahre, die diese von der Bibel erhaltene Berechnung bestätigt:

jl.ev08.075,06-08

   06] Wir hatten zu Anfang der sechsten Periode gesehen, wie ein Weltkörper von innen aus zerstört, und wie mit Adam diese Erde zum Lebenskämmerlein im Großen Schöpfungsmenschen wurde. Ich aber werde euch nun den Stand jener zerstörten Welt zeigen, und zwar wie sie früher war, und wie sie jetzt aussieht; dann über werde Ich euch auch zeigen, in welchem Verhältnisse diese Erde ehedem zum Großen Menschen stand, das heißt, nur in geistiger Entsprechungsweise, aber nicht in der materiellen Wirklichkeit. Da euch aber solches ohne eine bildliche Versinnlichung mit puren Worten nicht gezeigt werden kann, so werde Ich euch nun durch Meinen Willen die Sonne mit allen ihren Planeten in einem kleinen Maßstabe darstellen, und ihr werdet bei dem Anschauen solch eines Bildes Meine Worte bald und leicht fassen, und so denn habet nun alle wohl acht!«

   07] Als Ich solches ausgesprochen, da entstand im freien Luftraume eine Kugel von einer Handspanne Durchmesser; diese stellte die Sonne vor. In möglich annähernd guten Verhältnissen der Größen und Entfernungen - für welch letztere der Saalraum freilich zu klein war, um sie in voller verhältnismäßiger Richtigkeit darzustellen - wurden auch alle Planeten mit ihren Monden dargestellt, und zwar so (wie damals), als der zu Anfang der sechsten Periode zerstörte Planet mit seinen vier Monden noch nicht zerstört war. Ich erklärte allen die Stellungen der Planeten, benannte sie sowohl in der jüdischen wie auch in der griechischen Sprache, und sie sahen den Planeten (Mallona), von dem nun die Rede ist, zwischen Mars und Jupiter schweben und seine vier Monde um ihn kreisen. An Größe kam er dem Jupiter gleich, nur hatte er mehr Festland als der Jupiter und auch einen höheren Luftkreis über sich und eine stärkere Polneigung und darum auch eine schiefere Bahnlinie um die Sonne.

   08] Als alle das nun wohl begriffen hatten, da sagte Ich weiter: »Sehet, also stand die Ordnung von jetzt an zurückgezählt vor ungefähr viertausend Jahren. Dann aber geschah die euch angezeigte Zerstörung dieses Planeten (Mallona). Wie und warum sie geschah, das habe Ich euch schon gesagt. Nun aber sehet, wie es mit dem Planeten nach der erfolgten Zerstörung aussieht!«

Hier läßt uns Jesus auch wissen, daß unsere gegenwärtige Erlösungsperiode die sechste ist. Diese Zitat zeigt uns aber auch, daß die Menschen immer wußten, wie das Sonnensystem aussah, weil Gott selbst es den Menschen erklärte und das passierte des öfteren in den ersten Jahrtausenden.

Als ich anfing, geistige Dinge zu studieren, fiel mir auf, daß da oft von Vibrationen gesprochen wurde, von Frequenzen und Wellen, und in einem gewissen Stadium überlegte ich mir, ob es da vielleicht eine Verbindung gab, mit dem Thema über das Wissenschaftler sprachen, besonders Physiker. Dies ging so eine ganze Zeit weiter, aber eines Tages hatte ich einen Energieschub und entschied, mir anzusehen, was Physiker über dieses Thema zu sagen haben.

Ich eröffnete ein neues Dokument und gab ihm den Titel Wellen und begann Material zu sammeln, das mir half, das zu verstehen, über was die Physiker redeten. Ich war immer wieder in Physik unterrichtet worden, aber das war vor einer langen Zeit gewesen, und trotz der Tatsache, daß ich immer fand, daß Physik ein interessantes Fach sei, schien ich niemals Lehrer gehabt zu haben, die in der Lage waren, ein Interesse zu erwecken. Wenn ich nun zurückblicke, glaube ich herausgefunden zu haben, warum dies so war. Sie erweckten nicht mein Interesse, weil sie selbst das Thema als eines dieser Themen betrachteten, das gelernt werden mußte und das gelehrt werden mußte und eigentlich nur das wiederholten, was ihnen beigebracht worden war, ohne das Material sich selbst zu eigen zu machen.

Es ist genau das Gleiche mit dem Lehren von geistigen Dingen. Wenn der Lehrer nur wiederholt, was er gehört hat, und dies tut, ohne durch das Material mit einem kritischen Verstand durchgegangen zu sein, und es immer wieder gegen andere Teile von geistigen Dokumenten geprüft hat und auch das ihm gebotene Material geprüft hat, ob es nicht vielleicht mehr oder weniger die Überlieferungen von Menschen waren und nicht wirklich Wahrheit, dann werden solche Wiederholungen von einem aufmerksamen Studenten bemerkt, besonders dann wenn ihm, dem Studenten, vom heiligen Geist in ihm gezeigt wird, welche Schriftstellen dem widersprechen, was er hört.

Die erste Sache die mir nun auffiel, war, daß es da zwei Arten von Wellen gab. Die erste Art der Wellen sind die mechanischen Wellen, und das sind Wellen die gesehen oder gehört oder gefühlt werden können.

Und die zweite Art der Wellen sind die elektromechanischen Wellen.

Und jetzt wird es interessant. Es war mir ziemlich klar, daß diese zweite Art der Welle, die elektromechanische Welle, eine Welle war, die nicht gesehen werden konnte, sie konnte nicht gehört werden, sie konnte nicht gefühlt werden, sie konnte nicht geschmeckt werden, und sie konnte nicht gerochen werden.

Die elektromechanische Welle ist ein Phänomen, das unsere Sinne nicht wahrnehmen.

Unsere Wahrnehmungsorgane sind nicht in der Position, elektromagnetische Wellen zu entdecken. Wenn wir von ihnen Gebrauch machen wollen, dann müssen wir eine Maschine einsetzen, die es für uns tun kann und die aus der Welle einen Sinn macht. Und diese Maschinen zeigen uns auch nicht wirklich elektromagnetische Wellen, sondern stellen nur die Auswirkungen dieser Wellen dar.

Dies war nun die Theorie die ich entwickelte nachdem ich mir das gesammelte Material angesehen hatte und es verarbeitet hatte.

Eigentlich ist der Ausdruck elektromagnetische Wellen nur ein anderes Wort für Licht – für Licht, wie es in verschiedener Form auftritt.

Es gibt nun eine besondere Art von Licht und das ist das Licht, das Dinge in unserer materiellen Welt sichtbar macht, und nun kommen wir zu der nächsten interessanten Angelegenheit, und das ist die Tatsache, daß die Physiker dieses spezielle Licht "sichtbares Licht" nennen.

Als ich nun diesen Ausdruck "sichtbares Licht" las, fand ich etwas, was meiner Theorie widersprach und ich fing an, darüber nachzudenken, wie ich mich überzeugen konnte, daß dieses "sichtbare Licht" wirklich sichtbar ist.

Ich stellte mir also Experimente in meinem Kopf vor, die mir helfen würden, dieses Problem zu lösen.

Ich stellte mir vor, in einem dunklen Zimmer zu sein, wo links von mir ein Raum mit einer Lichquelle war, und rechts von mir ein dunkler Raum mit einem Gegenstand, der von einem Lichtstrahl getroffen wurde, der von der Lichtquelle kam und durch Löcher in den beiden Wänden dazwischen reiste.

Aber diese Löcher in den beiden Wänden würden meine Beobachtung beeinflussen und so versuchte ich, diesen Einfluß auszuschalten, und dies verursachte, daß ich die Sonne als Lichtquelle benutzte und den Mond als Gegenstand. Und um nicht vom Licht der Sonne beeinflußt zu sein, ordnete ich die Sonne in einer solchen Position an, daß sie unter mir war und deshalb die Erde zwischen mir und der Sonne.

Diese Anordnung zeigte mir nun sofort, daß Licht nicht sichtbar ist, der schwarze Himmel war der Beweis.

Diese Entdeckung schien mir so einfach zu sein, daß ich nicht glauben konnte, daß ich der erste sein sollte, der es entdeckt hat.

Und es brauchte nicht viel Zeit und mir begegneten Aussagen, die mir bestätigten, daß andere immer gewußt haben, daß Licht nicht sichtbar ist.

Ich bringe hier vier von ihnen.

Hier kommt die erste:

Jakob Lorber, Die Erde, 1846-1847, jl.erde.052,11-12

   11] Der Geist ist demnach gleich dem Lichte, welches in sich selbst zwar ewig Licht bleibt, aber als Licht so lange nicht bemerkbar auftreten kann, solange es keine Gegenstände gibt, die es erleuchtete.

   12] Das Licht geht, wie ihr z.B. auch schon bei der Sonne seht, fortwährend gleichmäßig von ihr aus; aber ohne Gegenstand kann kein Auge sein Dasein merken. Eine mondlose Nacht hat ebensoviel von der Sonne ausgehendes Licht als eine mondhelle; aber im ersten Falle hat das Licht keinen Gegenstand droben im hohen Äther, und darum merkt es niemand, daß es vorhanden ist. Steht aber der Mond als ein tüchtiger Körper zur Nachtzeit im hohen Äther, da wird das ausgehende Sonnenlicht gleich sehr gewaltig wahrgenommen, und jedermann, der nur einigermaßen mit der Sternkunde vertraut ist, wird es leicht merken, wie und woher der Mond von der Sonne beschienen wird.

Und nun die zweite:

Bertha Dudde, Licht der Sonne. Wechselwirkung, 30th May 1948, B.D. NR. 4318

So erzeugen die positiven und negativen Kräfte unausgesetzt Leben, ihr Kampf ist sichtbar durch das Licht der Sonne, es ist aber keine irdisch erklärbare Feuerkraft, welche die außergewöhnliche Strahlung hervorruft, sondern das Licht der Sonne ist überhaupt erst sichtbar im Erdbereich, so es die irdisch materielle Sphäre berührt wie auch die Sphären jener Gestirne, die im Bereich der Sonne liegen und mit ihrer Leuchtkraft gespeist werden.

Und die dritte:

A P Shepherd, Rudolf Steiner - Scientist of the Invisible (Rudolf Steiner - Wissenschaftler des Unischtbaren), 1954, Seite 40

Inzwischen bereiteten seine wissenschaftlichen Studien ihm eine neue Linie des Ansatzes zu seinem Problem. Wir haben bereits auf seine Einstellung zur Wellen-Theorie des Lichtes hingewiesen. Ein tieferes Studium der Wissenschaft der Optik ließ ihn nun zu einem Schluß entgegen der Lehre der anerkannten Wissenschaft kommen, d. h. daß obwohl Licht eine Realität ist, die einen überwältigenden Teil in den Phänomenen der physischen Welt spielt, doch ist es selbst für die Sinne nicht wahrnehmbar. Es manifestiert sich selbst auf physischen Gegenständen in der Erscheinung von Farbe, doch ist es selbst unsichtbar. Es scheint deshalb ein Gegenstand einer "empfindlichen-überempfindlichen" Art zu sein. Es steht zwischen normalen Sinnes-wahrnehmbaren Gegenstände und überempfindlicher Realität und manifestiert sich in seiner Beziehung zum Physischen, doch selbst unwahrnehmbar von physischen Sinnen.

Als er hierüber zu Professor Schröer sprach, wies dieser ihn auf die Ähnlichkeit zwischen seinen Ideen und Goethes Theorie der Farbe hin, in der Goethe die allgemein akzeptierte Theorie von Newton bestritten hatte.

Und die vierte:

Wolfgang Peter, Unsichtbare Welten - Gemeinsames in Natur- und Geisteswissenschaft, 1997, Seite 8

In der Nacht, bei völliger Finsternis sehen wir die Dinge der äußeren Welt nicht, auch wenn sie dicht vor unseren Augen stehen. Die materielle Welt, für sich allein genommen, ist unsichtbar. Um sie zu erkennen, bedarf es des Lichts. Aber auch das Licht selbst ist, so paradox das das auch klingen mag, unsichtbar. Niemals sehen wir mit sinnlichen Augen das Licht selbst. Das ganze Weltall, der Nachthimmel, ist erfüllt von Licht, und doch erscheint es uns, abgesehen von den leuchtenden Sternen, ganz dunkel, beinahe schwarz. Nicht das Licht sehen wir, sondern immer nur Leuchtendes oder Beleuchtetes.

Nun fragte ich mich, wie es kam, daß Physiker behaupten, daß Licht sichtbar sei.

Diese Physiker, die behaupten, daß Licht sichtbar sein, sind keine wirklichen Physiker.

Zuerst einmal sind sie Menschen, die einfach das wiederholen, was sie gehört haben. Sie untersuchen niemals kritisch, was ihnen gelehrt wird. Sie machten es sich nicht zu ihrem eigenen Material. Und deshalb verstehen sie auch nicht wirklich, was sie lehren. Es ist nicht lebendig in ihnen selbst. Und der Student fühlt das. Und das ist der Grund warum ich mich als junger Mensch niemals richtig mit Physik beschäftigte, weil ich fühlte, daß all diese Lehrer nicht verstanden, was sie lehrten. Und das war auch der Grund warum ich nicht wirklich verstand, was sie lehrten, weil sie es selbst nicht verstanden.

Die eine Ausnahme von all meinen Physik-Lehrern war Herr Q.

Herr Q lehrte ein bestimmtes Gebiet der Physik und man konnte sofort merken, daß er wußte wovon er sprach und daß er es selbst verstand. Er gab seinen Studenten kleine Probleme zum lösen und da gab es nicht viel Bedarf mathematische Formeln anzuwenden, sondern eher die Anwendung von grundsätzlichen Prinzipien und der Logik waren erforderlich und die Lösung konnte dann vom Studenten selbst geprüft werden, ohne zum Lehrer gehen zu müssen.

Durch das Auffinden der Lösung des ersten und des zweiten Problems wurde dieses besondere Gebiet der Physik in mir lebendig und es erregte mein Interesse und ich machte es zu meinem Gebiet.

Diese Gebiet der Physik half mir eine Reihe von Jahren meines Lebens es praktisch anzuwenden und meinen Lebensunterhalt gut zu gestalten.

Im Rückblick bin ich zu dem Schluß gekommen, daß Lehrer, die etwas nicht wirklich erklären können, Lehrer sind, die selbst nicht wirklich verstehen, was sie zu lehren versuchen.

Tom Lethbridge nennt sie Papageien. Sie wissen nur, wie man etwas wiederholt.

Weil sie im Examen wissen, die Worte des Professors von der Vorlesung zu wiederholen, erhalten sie gute Noten und bestehen das Examen – und werden selbst Professoren.

Der Grund also, warum Physiker von "sichtbarem Licht" reden, ist, weil sie Papageien sind.

Da gibt es aber einen zweiten Grund, einen sogar wichtigeren Grund, warum dieses "sichtbare Licht-Business" existiert.

Wir haben schon gesagt, daß sie keine wirklichen Physiker sind, und daß ist nicht das einzige Problem mit ihnen, das wahre Problem mit ihnen ist, daß sie nur Mitglieder einer religiösen Sekte sind – einer Sekte wie alle anderen Sekten der Welt.

Diese Mitgliedschaft ist wichtig für sie. Sie beherrscht sie.

Ein Mitglied einer religiösen Sekte hält sich an die Regeln einer solchen Sekte und weicht nicht von ihnen ab. Er liest die festgelegte Literatur und wagt sich nicht, Verbotenes zu lesen. Sollte er es wagen, das zu lesen, was verboten ist, und ein anderes Mitglied findet das heraus, würde er sich geoutet haben.

Daß nun Physiker mit dem Ausdruck "sichtbares Licht" herauskommen, kann man noch verstehen und am Anfang einer neuen Entwicklung in der Physik akzeptieren, daß sie aber Jahrzehnt nach Jahrzehnt damit fortfahren, diesen Ausdruck zu benutzen, läßt sie wie Toren erscheinen.

Und das ist es, was sie sind. Es ist ein geistiges Prinzip. Ein Tor ist jemand, der in in seinem Herzen sagt, es gibt keinen Gott.

Und ihre Sekte ist eine Sekte, die das gleiche sagt. Sie gehören zu der Sekte der Atheisten und Materialisten. Und diese Sekte ist eine mächtige Sekte und beherrscht die Welt der Wissenschaft.

Und das Ausmaß ihrer Torheit kann an dieser Tatsache gesehen werden, daß sie diesen Ausdruck "sichtbares Licht" bereits seit Jahrzehnten gebrauchen.

Und es zeigt, daß sie die Literatur nicht lesen, die darauf hinweist, daß Licht nicht sichtbar ist. Eine normale Person liest interessante Bücher, die er in Buchläden und Bibliotheken findet, aber nicht so ein Sektierer. Er weiß was verboten ist und hält sich davon fern.

Es ist eine typische Situation in einer Sekte, in einer Konfession. Jeder dort weiß was auf dem Index steht und bleibt mit seinen Händen und seinen Augen weg davon.

Unser gesamtes Ausbildungssystem wird von dieser Sekte der Atheisten und Materialisten beherrscht und sie sind sehr erfolgreich darin, nicht als Religionisten erkannt zu werden, weil es ihnen sehr gut gelingt, diese Bezeichnung zu vermeiden und sind sehr stolz auf ihre Bezeichnung "Wissenschaftler" und jedermann läßt sich von ihren Lehren beeindrucken und jede Kritik ist Ketzerei und der Kritisierende wird verfolgt.

In unserer heutigen Welt haben sich nur einfache Leute, Leute mit wenig oder keiner Ausbildung, einige gesunde natürliche Ideen, Einstellungen und Wissen erhalten, je mehr man jedoch unserem System der Ausbildung ausgesetzt ist und je höher man auf der Leiter zum akademischen Erfolg steigt, je mehr wird man eingeholt und hypnotisiert von diesem System dieser Religionisten, die für ihren Materialismus und ihren Atheismus kämpfen und überall etabliert haben.

Eine Sache kann helfen, un-hypnotisiert zu bleiben und das ist den Ausdruck "sichtbares Licht" hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen, damit er uns an die Torheit dieser sogenannten Wissenschaftler erinnert.

Wenn immer man der Gefahr ausgesetzt ist, zu sehr davon beeindruckt zu werden, was die Wissenschaft zu sagen hat, und wo die Gefahr besteht von beeindruckenden Ergebnissen sogenannter Wissenschaftler hypnotisiert zu werden, sollte man diese Schöpfung von ihnen, "sichtbares Licht", ausgraben und dadurch daran erinnert werden, daß sie lediglich Religionisten und Sektierer sind, wie alle Mitglieder von anderen Konfessionen.

Wir wollen uns nun einem anderen Gebiet der Wissenschaft zuwenden, das von unseren Religionisten stark beeinflußt ist.

Etwa ein Drittel der Menschen auf diesem Planeten Erde kann nicht sehen, sie können nicht hören, nicht fühlen, nicht riechen und nicht schmecken. Und das ist ein Zustand der immer auf etwa 30 Prozent der Bevölkerung dieses Planeten zutrifft. Sie leben auf diesem Weltenkörper, aber nehmen davon nichts war. Ihre Sinne sind deaktiviert und ihr Intellekt ist völlig woanders.

Sie befinden sich im Zustand des Bewußtseins, der es ihnen nicht erlaubt, die grundsätzlichen Umstände ihres eigenen Planeten wahrzunehmen.

Sie befinden sich im Zustand des Bewußtseins, der Schlaf genannt wird.

Falls nun Weltraumreisende, die diesen Planeten Erde besuchen, hier ankommen würden und nicht von ihrem normalen Zustand des Bewußtsein auf den Zustand des Bewußtsein umschalten würden, der nötig ist, um hier Leben wahrzunehmen, wären sie in der gleichen Position, wie dieser 30 Prozent-Anteil unserer Bevölkerung. Und das Gleiche trifft zu auf Kosmonauten, die von hier zu der Heimat dieser Besucher gehen und sich nicht dem normalen Zustand des Bewußtseins von ihnen anpassen.

Um nun wirklich in der Lage zu sein, andere Welten wahrzunehmen, muß man zwei Dinge tun. Man muß auf den zutreffenden Bewußtseinszustand umschalten und man muß dies dadurch tun, daß man die Hilfe von geistigen Wesen höherer Ordnung in Anspruch nimmt.

Das folgende Zitat gibt Einsicht:

Auszug von
Forscherarbeit. Gestirne. Venus.
28. September 1939. B.D. NR. 1120.

Die unermüdlichste Forscherarbeit kommt diesem Ziel nicht näher, solange nicht gleichzeitig Beistand begehrt wird von geistiger Seite, denn der Forscher gehet ohne Kenntnisse an eine Arbeit, die nur geistig zu bewerkstelligen ist. Vom menschlichen Gesichtskreis aus müßten alle Schöpfungswerke, auch die außerhalb der Erde, die gleiche stoffliche Legalität besitzen, und sie müßten weiter den gleichen Naturgesetzen unterworfen sein, da anders von den Menschen ein Bestehen und Erstehen nicht denkbar ist. Nun liegen aber allen Schöpfungen andere Naturgesetze erstmalig zugrunde, dann ist auch die Zusammensetzung in stofflicher Beziehung so grundverschieden bei jeglichem einzelnen Schöpfungswerk und außerdem auch die Grundbedingung zur Existenzmöglichkeit der die Schöpfungen bewohnenden Wesen so voneinander abweichend, daß die menschliche Wissenschaft hier vor einem völlig unlösbaren Rätsel stehen würde, so sie an die Erforschung dieser Schöpfungswerke eben rein wissenschaftlich herangehen würde. Und alle bisherigen Ergebnisse sind völlig wertlos, da sie der Wahrheit nicht im geringsten nahetreten. Der Sinn des Menschen, das Fassungs- und Beurteilungsvermögen reicht nicht über die Erdensphäre hinaus, und es sind nur wenige Möglichkeiten, andere Schöpfungen so zu erklären, daß sie dem Menschen begreiflich sind. Die Grundelemente, die der Mensch zum Verständnis ihres Wirkens kennen muß, sind völlig bedeutungslos in anderen Gestirnen, und es kann das Wissen darum nicht benützt werden zur Feststellung irgendwelcher Erscheinungen, die man klären möchte. Um in die Geheimnisse anderer Schöpfungswerke einzudringen, gehört zuvor ein völliges Lösen aus der irdischen Sphäre, ein Freimachen von allem auf der Erde Sichtbaren, es muß der Mensch sich geistig verbinden mit den Geisteskräften jener Welten und als Neuling alle diesbez. Erklärungen entgegennehmen.

Hilfe von der geistigen Seite muß begehrt werden.

Fortgeschrittenen geistige Wesen haben die Fähigkeit, ihren Bewußtseinszustand zu ändern und sie haben auch die Fähigkeit, den Zustand des Bewußtseins anderer Wesen zu ändern.

Da gibt es zahlreiche Beispiele hiervon in der Bibel.

Eins ist wie Jesus den Bewußtseinszustand seiner zwei Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus veränderte.

Da gibt es eine recht beeindruckende Beschreibung dieses Prozesses in den Werken von Robert Monroe.

Es geht da um wirkliche Raumfahrt und um intelligente Wesen zu finden.

Doch bevor wir zu Robert Monroes Bericht kommen, wollen wir uns eine andere Kundgabe von Berha Dudde ansehen:

Bertha Dudde
Verschiedenheit der Gestirne. 31. May 1965

B.D. NR. 8987

Das Gebiet, das für euren Verstand unergründlich ist, könnet ihr aber dennoch betreten, sowie Mein Geist in euch wirken kann. Dann gibt es für euch keine Grenzen, denn Mein Geist ist Mein Anteil, und Ich Selbst weiß alles, Mir ist nichts unbekannt, und also kann Ich auch durch Meinen Geist euch das gleiche vermitteln, Ich kann euch alle Gebiete erschließen. Doch es kommt auf euren Reifegrad an, wieweit ihr Einblick nehmen könnet in die Geheimnisse der Schöpfung, und je nach eurem Reifegrad kann Ich euch belehren, wenngleich auch das kleinste Wissen voll der Wahrheit entspricht. Doch es liegt an euch, den Reifegrad zu erhöhen, um immer tiefer eindringen zu können, was immer nur die Liebe zustande bringen wird. Denn die Liebe schließet sich eng mit Mir zusammen, und dann werdet ihr auch von Meinem Geist erfüllt sein, ihr werdet hell und klar die gesamte Schöpfung zu erschauen vermögen und alle Zusammenhänge erfassen. Ihr werdet auch wissen um die Art der Schöpfungen, um ihren Zweck und ihre jeweilige Bestimmung. Ihr werdet auch um die Verschiedenheit der Gestirne wissen, die so vielseitig sind, weil sie alle auch verschieden ausgereifte Seelen bergen und - da Ich unzählige Ideen hatte und sie ausführen konnte - Ich also auch ein jedes Gestirn nach anderen Gedanken (Gesetzen) formte, die aber alle der Rückführung des einst gefallenen (Geistigen) dienen sollen. Ich bin kein Wesen, Das einer Begrenzung unterliegt, Das Sich einmal verausgabt oder aufbraucht in Seiner Kraft. Ich schaffe unentwegt und immer wieder neue Gedanken treten aus Mir heraus und nehmen Gestalt an. Ich habe so vielerlei Wohnungen, in denen die Fortentwicklung der auf dem Rückweg zu Mir befindlichen Wesen vor sich geht, es sind Meine Schöpfungen zahllos und immer mehr Schöpfungen entstehen aus Meiner Liebe heraus, weil Ich auch immer wieder neue Beglückungen für alle Meine Wesen bereithalte, denn immer mehr steigen alle diese Wesen zur Höhe, sowie sie einmal sich auf diesem Wege befinden. Und so werden auch die Menschen auf der Erde - wenn sie einmal im Jenseits zu einem kleinen Schimmer von Erkenntnis gelangt sind - nun auch aufwärtssteigen und ein Rückfall zur Tiefe ist ausgeschlossen. Für diese Seelen sind wieder unzählige Gestirne zur Aufnahme bereit, immer ihrem Reifegrad angemessen, der sich stets mehr erhöht und also auch immer wieder einen Wechsel ihres Aufenthaltsortes bedingt. Ihr Menschen könnet von der Erde aus unzählige Gestirne erblicken, die für euch - wenn auch zu schauen - doch unzählbar werden. Und es sind in der gesamten Schöpfung noch zahllose Himmelskörper, die für euch unsichtbar sind, so daß sie auch euer Schätzungsvermögen als Mensch weit übertreffen. Ihr könnet also nur im hellsten Licht die gesamte Schöpfung überschauen, weil ihr dann gleichfalls keine Begrenzung mehr kennet. Doch dann kennt auch eure Seligkeit keine Grenzen mehr, denn ihr wisset um die Bestimmung eines jeglichen Gestirnes und auch um den Reifezustand ihrer Bewohner, und ihr werdet diesen stets zu erhöhen suchen, um alle in den gleichen Zustand zu versetzen, in dem ihr selbst nun weilet: in inniger Bindung mit Mir Selbst und ständiger Liebedurchstrahlung. Doch Bedingung für euren Aufstieg ist es, daß ihr einen Schimmer von Erkenntnis besitzet. Und das bedeutet, daß die Wahrheit schon in euch eingedrungen ist, weil zuvor ihr euch in der Dunkelheit beweget oder in leichter Dämmerung dahingeht - daß ihr euch nicht von Irrlehren zu trennen vermögt. Und die Zahl derer ist groß. Dieser Zustand wird wohl von Lichtwesen zu ändern versucht, doch solange diese zurückgewiesen werden, ist keine Hoffnung, und ein Rückfall zur Tiefe ist immer noch zu fürchten. Sowie aber nur etwas Liebe in ihnen ist, werden sie sich auch den Vorstellungen der Lichtwesen nicht verschließen, die sie immer wieder zu Jesus Christus hinweisen, dann werden sie auch ihren Irrtum hingeben und die Wahrheit annehmen, und der Weg nach oben ist ihnen sicher. Diesen Menschen hätte aber auf Erden schon das Wissen erschlossen werden können, wenn sie auf die Stimme des Geistes in sich geachtet hätten, denn auf Erden schon zur Erkenntnis gelangt sein öffnet den Menschen auch die Tür zum Lichtreich, und sie finden mit Sicherheit den Weg ins Vaterhaus zurück, um sich mit Mir zu vereinigen auf ewig. Amen. B.D. NR. 8987.

Wissen kann uns Menschen auf Erden bereits offenbart werden.

Wir müssen nur der Stimme des Geistes in uns Beachtung schenken.

Nun wollen wir uns ansehen wie Robert Monroe zu einem wirklichen Astronauten wurde.

Robert A. Monroe
Der zweite Körper (Far Journeys), 1985
Seiten 51-53

Ein «kleines» Problem gab es. Sobald unsere Testpersonen das Licht durchschritten oder den Zustand der Außerkörperlichkeit erreicht hatten, waren sie nicht mehr sonderlich an stundenlangen, langweiligen Suchen nach neuen, wirksamen Tonfrequenzmustern interessiert. Sie erledigten zwar noch die Aufgabe, doch jenseits des Tunnels und im Licht war das Paradies. Es war nicht so ganz einfach, sie bei der Stange zu halten. So mußten wir uns etwas ausdenken.

Und das taten wir. Wir schickten unsere Testpersonen aus, den Mond zu erkunden, den sie als ausgesprochen unwirtlichen Ort empfanden. Wir suchten andere Teile des Sonnensystems auf, andere Planeten, und entdeckten, soweit wir es feststellen konnten, nichts als unendlich viele Krater und Berge oder einfach ducheinandergeworfene Materie – keine Vegetation, kein Lebenszeichen, nichts, was die Aufmerksamkeit eines Menschen wirklich auf sich ziehen könnte. Wir entdeckten dagegen, daß in einem solchen Zustand wie der Außerkörperlichkeit offenbar eine andere Art von Bewußtsein existierte. Die Testpersonen hatten einen anderen Überblick. Was beispielsweise für uns im Kontrollraum eine Minute dauerte, konnte für die Freiwilligen in der Kabine Stunden oder Zeitlosigkeit bedeuten. Zu diesem Zeitpunkt etwa fingen wir an, sie unser Erkundungsteam zu nennen.

Wie die meisten Menschen standen wir ganz im Bann des Gedankens oder der Hoffnung, daß es irgendwo auf einem der Milliarden Sterne, die wir optisch wahrnehmen konnten, intelligentes Leben geben müsse. So gingen wir dazu über, unser Erkundungsteam über das Sonnensystem hinaus zu schicken, was für sie ein fast augenblicklich vollzogener Ortswechsel zu sein schien. Die Anweisung lautete weiterzustreifen, bis der Betreffende etwas Lohnendes entdeckte. Sie zogen an den anderen Sonnen vorbei, fanden andere Planeten, aber kein intelligentes Leben. Das Universum kam uns steril vor.

Der Wandel erfolgte 1974. Er ereignete sich beim gesamten Erkundungsteam innerhalb weniger Wochen. Einige waren sich noch nie begegnet, es gab also keine Querverbindungen. Bei dem Versuch, rückblickend den Grund für diesen massiven Wandel zu finden, kamen wir nur auf eins: wir hatten zu Beginn jeder experimentellen Sitzung im Labor die Erklärung zwischengeschaltet, die auch im Gateway-Progamm benutzt wurde. Sonst gab es keine größeren Veränderungen bei den Frequenzen der Hemisphärensynchronisation, dem eigentlichen Umfeld oder den Übermittlungsmethoden. Vielleicht war es der zweite Teil dieser Erklärung, der als Katalysator wirkte:

. . . Ich ersehne mir außerdem die Hilfe und Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Verständnis der Individuen, deren Weisheit, Entwicklung und Erfahrung der meinen gleich oder ihr überlegen sind. Ich erbitte ihre Führung und ihren Schutz vor allen Einflüssen oder Quellen, die mir eventuell weniger als die Wünsche bescheren, die ich geäußert habe.

Es war plötzlich, als ob ein Vorhang hochgegangen wäre. Fast jedesmal, wenn jemand aus unserem Erkundungsteam sich in den Zustand der Außerkörperlichkeit oder eines erweiterten Fokus 12 versetzte, traf er mit intelligenten Wesen zusammen, die mehr oder weniger bereit waren zu kommunizieren – und die es auch konnten. Nach mehreren Jahren, in denen wir nur auf Unwirtlichkeiten und Leere gestoßen waren, waren wir von der Wirkung überwältigt. Wir wußten manchmal kaum, wie wir damit fertig werden sollten.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, um Gottes Hilfe zu bitten.

Dies war von Robert Monroes zweitem Buch, und nun folgt ein Bericht aus seinem dritten Buch:

Robert A. Monroe
Ultimate Journey (Letztendliche Reise), 1994
Seiten 12-14

Man kann überall hingehen zu jeder Zeit, Vergangenheit, Gegenwart, oder Zukunft, per OBEs. Man kann direkt zu jedem gewählten Ort gehen und beobachten, was dort im Einzelnen ist und was da vor sich geht. An dem Zielort kann man im Gebiet herum sich bewegen, um von verschiedenen Perspektiven zu beobachten. Das einzige Problem ist, daß man physische Gegenstände nicht aufnehmen kann – die Hände gehen direkt durch sie durch.

Mit dieser Freiheit kann man den Weg folgen, den unsere entdeckende Forschung am Institute genommen hat. Man kann überall auf der Erde hingehen, oder in ihr und durch sie. Man kann sich nach außen bewegen und um den Mond und das Sonnensystem herum spielen. Es ist großartig und Ehrfurcht gebietend, aber es kann monoton werden. So sahen und kannten wir die andere Seite des Mondes bevor die NASA-Sonden ihre Aufnahmen machten. Es war das Gleiche mit dem Mars, wo wir nach Artefakten wie Gebäuden oder Bauwerken gesucht haben, die irgend eine Form intelligenten Lebens andeuten könnten. Einige von uns machten sogar eine Anzahl von Abstecher außerhalb des Sonnensystems und gingen gewöhnlich verloren, in dem Sinne, daß wir nicht feststellen konnten, wohin wir gegangen waren in Beziehung zur Erde. Zurückzukommen war kein Problem. Der Entdecker konzentrierte sich einfach auf seinen physischen Körper. Da gibt es keine Lichtgeschwindigkeits-Begrenzung.

Ob es da intelligente Wesen in dem physischen Universum gibt, wir konnten sie nicht finden. Entweder waren sie verborgen, oder wahrscheinlicher war, daß wir nicht wußten wonach wir suchen sollten. Natürlich war unsere Erforschung winzig. Falls wir vielleicht weitere Galaxien untersucht hätten, hätten wir dort draußen irgendjemand angetroffen. Eines Tages wird einer von uns es vielleicht tun.

In dem nicht-physischen Universum war es eine völlig andere Angelegenheit. Wir stießen auf Hunderte, falls nicht Tausende, die meisten von ihnen Nicht-Menschen. Außerkörperliche Erforschung ist ein Hauptmittel außerhalb des physischen Universums zu funktionieren. Der "zweite Körper" des OBE-Zustandes ist sicherlich nicht physisch. Er ist Teil eines anderen Energie-Systems, das sich mit dem Erd-Lebens-System vermischt, aber außer Phase mit ihm ist. Der Schlüssel liegt darin, wie leicht es ist die zu finden, die die physische Existenz verlassen haben.

Wenn man nach Action in diesem anderen Energie-System sucht, in dem Dort, ist die Wirkung fast unmittelbar. Das System ist sehr gut bevölkert und man trifft einige spezielle Freunde, wenn man gute OBE-Kenntnisse hat.

Die Autobahnen und Seitenwege unserer außerkörperlichen Abenteuer und Erforschungen sind ausgedehnt und vielseitig, und zum größten Teil jenseits normaler Zeit-Raum-Konzepte. Wir können nur den Teil verstehen, der direkt das Erd-Lebens-System betrifft. Wir können versuchen den Rest davon zu übermitteln – und es scheint grenzenlos – wir haben aber keine akzeptable oder vergleichbare Grundlinie von Wissen und Erfahrung dies akkurat zu tun. Das Problem liegt darin, es zu verstehen und das zu übersetzen, was man findet – es zurückzubringen. Sei niemals überrascht, wenn man zum Physischen zurückkehrt und einem die Tränen die Wangen herunter laufen.

Was passierte war, ist daß man vom Rand der bekannten Karte abgekommen ist, und mit einigen vorher wichtigen Unbekannten zurückgekommen ist, die nun zu Bekannten verwandelt sind. Man kann andere von dieser Realität überzeugen oder nicht. Die meisten versuchen es nicht; das individuelle Wissen ist genug.

Man denke wie solches Wissen – nicht Glaube – die eigenen Lebensmuster berührt; das Wissen, das man tatsächlich mehr ist, als der physische Körper, daß man wirklich den physischen Tod überlebt. Diese beiden Unbekannten zu Bekannten umgewandelt, mit keinen Bedingungen oder Eventualitäten – was für einen Unterschied das ausmachen würde!

Ein anderer Überblick – ein klarer Weg des Wahrnehmens – kann diese zu persönliche Bekannten machen. Und mehr, viel mehr. So klinke Deinen Sicherheit-Glaubens-Gurt auf, greife die Steigbügel und vielleicht eine Machete – und auf die Autobahn.

Dies ist nun ein praktischer Weg, wirkliche Raumfahrt zu betreiben, wirklich intelligentes Leben zu finden.

Und dies Herantreten wird direkt in dem Land angeboten, das in vorderster Linie der Raumfahrtwissenschaft steht.

Das Monroe Institute kann dieses Herantreten an das Universum zur Verfügung stellen.

Und nun kommen wir zurück zu der Dummheit unserer sogenannten Wissenschaftler.

Sie wollen uns Glauben machen, daß ein immenser Betrag von Zeit, Aufwand, Geld und Technik notwendig ist, zu anderen Welten zu gehen und intelligentes Leben zu finden.

Und dort, direkt in Amerika, sind Menschen und sie tun es dauernd und tun es, indem sie auf ihrem Rücken liegen geistiges Wissen anwenden.

Und die gesamte Welt glaubt diesen sogenannten Wissenschaftlern und weiß nichts vom wirklicher Leben.

Und man braucht nicht zum Monroe Institute zu gehen – man kann es zuhause machen.

Und dies wurde seit der Existenz des Menschen gemacht. Sehen Sie sich dies an: Raumfahrt. Kenan, Adams Urgroßsohn, war der erste wirkliche Astronaut.

Ein anderes Gebiet der Wissenschaft ist Medizin. Dies wurde auf dieser Website ausführlich behandelt. Das erste Buch "Kann man Glauben messen" behandelt es und diese Buch "Die Imitationskirche" hat mehrere Kapitel die Dinge wie Gesundheit und Krankheit beinhalten und der Abschnitt "Verschiedenes" bringt anderes Material darüber.

Hier will ich Zitate aus "Ein Kurs in Wundern" bringen:

159 Doch nicht der Körper ist krank, sondern der Verstand. Alle Formen von Krankheit sind Zeichen, daß der Verstand gespalten ist, und nicht einen vereinten Zweck akzeptiert.

184 Gottes verbleibender Kommunikations-Link mit allen seinen Kindern verbindet sie, und sie mit ihm. Sich dessen bewußt zu sein, ist sie zu heilen, weil es das Bewußtsein ist, daß niemand getrennt ist, und somit ist niemand krank.

213 In der wirklichen Welt gibt es keine Krankheit, denn da gibt es keine Trennung und keine Teilung.

569 Ein verletzter Körper zeigt, der Verstand ist nicht geheilt worden.

643 Der glückliche Traum über ihn nimmt die Form der Erscheinung seiner vollkommenen Gesundheit an, seiner vollkommenen Freiheit von allen Formen des Mangels, und Sicherheit vor Katastrophen aller Art.

Psychotherapie, Zweck, Prozess und Praxis

1 Psychotherapie ist die einzige Form der Therapie, die es gibt. Da nur der Verstand krank sein kann, kann nur der Verstand geheilt werden. Nur der Verstand benötigt Heilung.

7 Psychotherapie ist der Prozess, der die Ansicht des Selbsts ändert.

10 Idealerweise ist Psychotherapie eine Serie heiliger Begegnungen, in denen Brüder zusammen kommen, um sich gegenseitig zu segnen und den Frieden Gottes zu empfangen.

Das Thema unseres Buches "Die Imitationskirche" und der Zweck ist nun den Lesern zu zeigen, was verkehrt ist mit dem, was normalerweise als Kirche verstanden wird, und sie aus der falschen Kirche herauszuführen in die wirkliche Gemeinschaft von Gläubigen und dieses letzte Zitat ist eine gute Beschreibung dieser Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern.

Die Ankunft in dieser Art von Kirche macht den Bedarf von allerlei Arten von Gesundheits-Vorkehrungen unnötig.

 

Dieses ist das Ende von "Der Unterschied"
Zur englischen Version dieses Kapitels: The difference

 

 

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