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Dieses ist das 69. Kapitel von "Die Imitationskirche."

 

69. Verschränkung

Frank L. Preuss

 

"Geistige Schöpfungen benötigen auch keinen Raum und sind sonach auch unbegrenzt in ihrer Ausdehnung."

Geistige Schöpfungen sind unbegrenzt.

Hier haben wir einen Hinweis, oder besser eine sehr wichtige Information, um geistige Dinge zu verstehen.

Wenn etwas Geistiges daher nicht begrenzt ist, dann läßt uns das auch besser verstehen, warum Raum und Zeit eine Eigenschaft unserer Erde ist, und nicht notwendigerweise anderer Himmelskörper.

Es gibt aber eine recht einleuchtende Erläuterung für etliche Dinge, die sonst recht schwierig für uns sind, sie zu verstehen oder uns verständlich zu machen.

Da ist zum Beispiel diese Sache, daß geistige Wesen mit einer Geschwindigkeit reisen können, die schneller als die Lichtgeschwindigkeit ist und eigentlich überhaupt keine Zeit benötigen, um von A nach B zu kommen.

Dieses auch, wenn zwischen A und B viele Galaxien liegen, wenn sie zum Beispiel von hier bis zum "Ende" der Welt reisen. Ich habe hier das Wort "Ende" in Anführungsstriche gesetzt, denn wenn das All endlos ist, dann dürfte es wohl nicht richtig sein, von einem Ende zu sprechen.

Wenn wir einen Lichtstrahl von einer ganz weit entfernten Galaxie aufspüren, dann messen wir das Alter dieses Lichtes dadurch, daß wir die Entfernung von uns zur Galaxie durch die Lichtgeschwindigkeit teilen, und dann die Zeit erhalten, die dieser Lichtstrahl unterwegs war. Und dann sage wir, wir haben etwas, was vor so vielen Milliarden Jahren geschah oder existierte. Wir waren in der Lage, Information über die sehr lange zurückliegende Geschichte des Universums zu erhalten. Wir haben Zugang zur Vergangenheit gewonnen. Wir können etwas beobachten, das in der Vergangenheit stattfand.

Geistige Wesen sind unbegrenzt.

Das beste Beispiel für diese Unbegrenztheit ist Gott selbst.

Es ist die klarste Erklärung hierfür, daß Gott selbst, als ein geistiges Wesen, unbegrenzt ist.

Gott ist das, was wir haben, wenn wir alles zusammen nehmen, alles Geistige und alles Materielle. Da gibt es nur eins. Und alles, was existiert, gehört zu diesem Einen.

Und so sind auch wir, als geistige Wesen, unbegrenzt.

Wir wollen uns nun den Stoff ansehen, woher diese Aussage, daß geistige Schöpfungen unbegrenzt sind, herkommt, und also auch den Zusammenhang sehen, in dem uns diese Information gegeben ist:

Materielle und geistige Schöpfungen. Tätigkeit der Bewohner.

14. und 15. August 1948. B.D. NR. 4405.

Die sichtbare Welt birgt das unerlöste Geistige und hat sonach materielle Schöpfungen aufzuweisen, in denen das Geistige ausreifen soll. Die materielle Welt ist also nötig, solange eine Form sein muß, die dem Geistigen als Umhüllung dient, welche es spüren soll als Zwang, denn der Trieb, dieser Form ledig zu werden, ist Anlaß zu einer Tätigkeit und diese wieder nötig zum Ausreifen. Es dienet das Wesenhafte in der Form durch diese Tätigkeit gemäß seiner Bestimmung und entwickelt sich durch das Dienen wenn auch im Mußzustand langsam zur Höhe. Wäre das Wesenhafte nicht in einer Form gebunden, so würde es untätig verharren, weil es noch im Widerstand gegen Gott sich befindet und dadurch kraftlos ist, während es als Lebewesen, wozu die Außenform nötig ist, auch die Lebenskraft zugeführt erhält, die ihm ein Tätigsein ermöglicht. Daher ist in der materiellen Welt eine ständige Veränderung bemerkbar, weil Tätigkeit stets eine Veränderung dessen bedeutet, was als Materie anzusprechen ist. Offensichtlich ist diese Wahrnehmung im Stadium als Mensch, wo eine immerwährende Tätigkeit Bedingung ist, soll das körperliche Leben eines Menschen erhalten bleiben. Ein Zustand ohne Tätigkeit ist schon ein Zustand des Todes, wenngleich der Körper noch lebend genannt werden kann, doch Untätigkeit ist ein Zeichen ungenützter Kraft, die dem Menschen dann ganz entzogen wird, weil ein untätiges Erdenleben wider die göttliche Ordnung verstößt und sich entsprechend auswirken muß. Nur durch Tätigkeit kann eine Aufwärtsentwicklung stattfinden, diese aber ist Zweck und Ziel des Erdenlebens, sowohl für den Menschen als auch für die gesamte irdische Schöpfung, in der sich das Geistige dienend betätigen muß. (15.8.1948) Und so werden irdische Schöpfungen bestehen, solange noch Geistiges erlöst werden muß, was Ewigkeiten in Anspruch nimmt. Jede irdische Schöpfung ist nur das Abbild eines geistigen Schöpfungswerkes, es ist die Form, die das Geistige sehen kann in seinem schwachen Erkenntnisgrad, während das rein Geistige nur schaubar ist dem Wesen, das reif ist, das im Erkennen steht, im Licht und alles Geistige ersehen kann wie mit leiblichen Augen. Diese Schöpfungen sind weit herrlicher anzusehen, sie sind von einer Vielfältigkeit und Gestaltung, die keinen Vergleich auf der Erde finden könnten. Der Schauende kann nur ständig genießen und befindet sich selbst dabei in einem Bewußtsein von Kraft, die ihn zu schaffender und gestaltender Tätigkeit treibt. Geistige Schöpfungen benötigen auch keinen Raum und sind sonach auch unbegrenzt in ihrer Ausdehnung. "Was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört hat, habe Ich bereitet denen, die Mich lieben." Diese Verheißung erfüllet sich bei dem Betrachten jener Schöpfungen, die von ungeahnter Liebe und Weisheit Gottes zeugen und jedem im Licht stehenden Wesen zugänglich sind. Da es pure Lichtschöpfungen sind, strahlen sie auch nach allen Seiten hin Licht aus und sind sonach Lichtquellen, die das Weltall erleuchten, wenngleich die Schöpfungen selbst nicht sichtbar sind. Die Lichtstrahlung aber manifestiert sich und dringt in das Universum, um zu lichtlosen, materiellen Schöpfungen ihren Weg zu nehmen, um also als ? Geistiges sichtbar zu werden den Wesen, die wohl Licht benötigen, aber selbst noch nicht als Lichtträger solches erzeugen können, bzw. eine direkte Lichtstrahlung aus dem geistigen Reich empfangen können. Schöpfungen, die leuchten, sind als geistige Schöpfungen anzusehen, also nicht aus irdisch materiellen Stoffen bestehend, sondern nur dem Geistig-zu-schauen-Vermögenden ersichtlich, während ein unvollkommenes Wesen nur das Licht erblicken kann, das diese geistigen Schöpfungen ausstrahlen. Geistige Schöpfungen können auch zur Form werden, sowie sie in ein Bereich gerichteter Materie kommen, wenn also durch Gottes Willen eine Neuschöpfung entstehen soll, die wieder gerichtetes Geistiges bergen muß, und diese Schöpfungen von den Lichtwesen als eigene Idee, doch dem göttlichen Willen entsprechend, ins Weltall gestellt werden. Denn die Materie ist zur Form gewordenes Geistiges, das immer irgendwo erst verdichtet wird, ursprünglich aber Geistiges, also Kraft aus Gott, ist. In welchem Moment nun das Geistige Form annimmt, also die Materie entsteht, das entzieht sich dem Wissen des Wesens, das, als Mensch verkörpert, inmitten der materiellen Schöpfung lebt und dessen Kenntnis seinem Reifegrad entspricht. Erst als Lichtwesen begreift es den Vorgang des Entstehens der Materie, so es gleichzeitig auch Kenntnis von den geistigen Schöpfungen besitzt und selbst schaffend und gestaltend tätig sein kann. Dann sind ihm viele Fragen gelöst und beantwortet, die er als Mensch nicht lösen konnte, und seines Lobes und Preisens des ewigen Schöpfers wird kein Ende sein. Amen. B.D. NR. 4405.

Zunächst einmal diese Aussage: "der Trieb, dieser Form ledig zu werden, ist Anlaß zu einer Tätigkeit und diese wieder nötig zum Ausreifen."

Es ist unsere ganze Zielsetzung, oder unsere ganze Zielsetzung sollte es sein, diese Form loszuwerden.

Aus der Materie herauszukommen, unseren physischen Körper für immer zu verlassen, ist unsere Aufgabe.

Wenn wir das erst einmal erkannt haben, dann ist es einfach, alles materialistische Streben hinter sich zu lassen.

Wir wollen da nicht rein, sondern raus.

Oder wir benutzen die Materie zu unserem Ausreifen und sind tätig, um die Materie für immer zu verlassen. Auf keinen Fall lassen wir die Materie über uns bestimmen.

Dann haben wir da diesen Satz: "Schöpfungen, die leuchten, sind als geistige Schöpfungen anzusehen, also nicht aus irdisch materiellen Stoffen bestehend, sondern nur dem Geistig-zu-schauen-Vermögenden ersichtlich, während ein unvollkommenes Wesen nur das Licht erblicken kann, das diese geistigen Schöpfungen ausstrahlen."

Wenn wir Jakob Lorbers Werke ansehen, dann haben wir da, unter anderem, zwei Werke mit den Titeln "Die natürliche Sonne" und "Die geistige Sonne" und das ist bereits ein Hinweis darauf, daß es da einen Unterschied gibt, und daß es da, im Falle der Sonne, die Sonne als geistige Schöpfung gibt, die der normale Mensch nicht sehen kann, und das es dann die Sonne gibt, die aus irdisch materiellen Stoffen besteht und die wir sehen können.

Wir kommen jetzt zurück zu unserer Kernaussage: Geistige Schöpfungen benötigen auch keinen Raum und sind sonach auch unbegrenzt in ihrer Ausdehnung.

Wir wollen uns nun weiteres Material von Bertha Dudde ansehen:

Elektronen.

21.-23. Juni 1947. B.D. NR. 4067a.

Kräfte, die sich in der Natur entfalten, können angesehen werden als eine Auswirkung der ewigen Schöpferkraft, als eine Folgeerscheinung, die jedem Menschen verständlich ist, der sich gedanklich damit befaßt. Es wird der Kraftstrom Gottes in die Unendlichkeit geleitet, und diese Kraft muß irgendwie in Erscheinung treten, ansonsten sie nicht als Kraft erkennbar wäre. Sie muß Dinge entstehen lassen oder in Bewegung setzen, sie muß Leben erzeugen. Es ist diese Kraftentfaltung also ein Beleben alles dessen, was aus der Hand Gottes hervorgegangen ist und wieder den Zustand erreichen soll, in dem es uranfänglich sich befand - wo es schaffend und gestaltend tätig war. Also müssen durch das immerwährende Ausströmen von Gottes Kraft auch immerwährend Schöpfungswerke entstehen, wie auch in diesen eine ständige Tätigkeit erkennbar sein muß. Diese Tätigkeit ist gewissermaßen das Leben des in den Schöpfungswerken verkörperten Geistigen, das, so es dem bloßen Auge erkennbar ist, das Schöpfungswerk in die Kategorie der Lebewesen einreiht. Es gibt aber auch winzige und winzigste Lebewesen, die das menschliche Auge nicht erkennen kann und die, so das Auge auch außergewöhnlich geschärft wäre, deshalb nicht zu erkennen sind, weil sie sich mit solcher Geschwindigkeit bewegen, daß sie nicht verfolgt werden können. Sie sind aber von unvorstellbarer Kraft und bilden gewissermaßen den Kern der gesamten Schöpfung, soweit diese als Materie dem Menschen ersichtlich ist. Sie bilden den Grundstoff, die erste Verformung der von Gott ausgehenden Kraft, es sind verdichtete Ausstrahlungen Gottes, lebendige Gebilde in unzähliger Vielheit, die im Zusammenschluß wohl als Materie sichtbar sind, die aber diesen Zusammenschluß noch nicht eingegangen sind und die deshalb in äußerster Geschwindigkeit sich bewegen, weil sie sich suchen und zueinander drängen. Es sind dies also geistige Substanzen von unvergleichlicher Stärke, die ungebunden und frei umherschwirren und so lange keine Form annehmen können, bis sie zueinander gefunden haben und sich nun stets mehr und mehr verdichten. (23.6.1947) Von Gott ausgehende Kraft ist an sich nicht teilbar, dennoch sind ihre Auswirkungen Einzelschöpfungen, die wieder jede für sich in unzählige substanzielle Teilchen zerfallen, würden sie zergliedert werden bis ins (Kleinste) Feinste. Und diese winzigen Substanzen sind in ständiger Bewegung, also können sie nichts Gebundenes sein, das kraftlos auf Hilfe angewiesen ist. Dazu wird es erst, wenn in unendlicher langer Zeit eine Vergeistigung dieser Substanzen stattfindet, d.h., wenn sie zu Trägern von geistigen Wesenheiten bestimmt sind, was erst eintritt, wenn sich nach Zusammenschluß Formen gebildet haben, wenn auch noch so kleinsten Ausmaßes. Es verdichtet sich also dann Kraft aus Gott zur Form, und dies ist die Entstehung der Materie, die wohl undenklich lange Zeit zur Entstehung benötigt, ehe sie dem menschlichen Auge sichtbar wird. Jede Form nimmt Geistiges auf, das sich zur Höhe entwickeln soll. Sowie also der Mensch kleine und kleinste Teilchen durch Forschung feststellen kann, sind sie auch schon belebt, ansonsten sie nicht substanziell bewiesen werden könnten. Und das diese Elektronen belebende Geistige ist das den Entwicklungsgang auf Erden beginnende unvollkommene Geistige, das in der Form gebunden wird. Es gibt keine gewaltigere Entdeckung während des Erdenlebens als die Feststellung, daß in der unendlichsten Verkleinerung der Anfang der gewaltigen Schöpfung zu finden ist, daß sich jegliches Schöpfungswerk also bis ins Unendlichste zerkleinern ließe, sofern mit Gottes Hilfe dieser Plan ins Werk gesetzt würde. Doch Menschen mit nur Verstandesdenken versteigen sich da in ein Gebiet, das sie niemals gänzlich beherrschen werden. Und es wird dieses Rätsel auch nicht mehr gelöst werden, solange die Erde noch steht. Amen. B.D. NR. 4067a.

 

Elektronen.

23. und 24. Juni 1947. B.D. NR. 4067b.

Und dennoch wird dem wissenshungrigen Menschen Aufschluß gegeben, so er sich bittend an Gott wendet, denn Gott enthält dem Menschen auf Erden nichts vor an Wissen, wenngleich es Gebiete berührt, die fernab vom geistigen Wissen liegen. (24.6.1947) Es darf nicht verkannt werden, daß Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, Sich Selbst Seinen Geschöpfen zuneigt, um sie in der Wahrheit zu belehren, sowie es sich um geistiges Wissen handelt. Weltliches Wissen jedoch wird auch von Gott unterstützt, solange der Mensch auch in irdischer Tätigkeit mit Gott verbunden ist, d.h. auch seine irdische Arbeit dem Segen Gottes unterstellt und somit das Zugehörigkeitsgefühl zu Gott bezeugt. Dann kann er jederzeit an Gott seine Fragen richten, und sie werden ihm beantwortet werden. Anders dagegen ist es, wenn der Mensch seine Wißbegierde befriedigen will, um seine irdischen Kenntnisse zu erweitern, also geistiges Wissen nicht in Frage kommt. Dann wird Gott es ihm selbst überlassen, wie weit er eindringt in die Wahrheit, sofern er rein verstandesmäßig sie zu ergründen sucht. Doch Grenzen sind ihm dann stets gesetzt, denn Gott allein öffnet ihm diese, weil Er nicht übergangen werden will im Erforschen der Dinge, die Gott den Menschen scheinbar verborgen hält. Geistige Fragen aber löset Er jederzeit, und desto verständlicher, je reifer die Seele dessen ist, der Aufklärung sucht: Es verhalten sich die Gesetze der Natur genauso gegeneinander, wie sich das göttliche Prinzip im Menschen, die Liebe, zur ewigen Gottheit, zur Urkraft, verhält, d.h., Gott und die Liebe sind nicht ohneeinander zu denken, und der Mensch, der Gott erreichen will, muß auch die Liebe in sich tragen, ansonsten er nimmermehr mit Gott in Verbindung treten könnte. Ebenso verhält es sich mit den Naturgesetzen - das eine ist die Ergänzung des anderen, und alle Gesetze stellen die göttliche Ordnung her. Ein Verstoß dagegen schafft Unordnung und bedeutet gleichzeitig Entfernung von Gott, Der Selbst in der höchsten Vollkommenheit und Ordnung steht. Und so ist auch der Aufbau der gesamten Schöpfung in höchster Ordnung und Vollendung getätigt, unübertreffliche Weisheit stellte diese Ordnung auf, und tiefste Liebe lag ihr zugrunde. Folglich mußte auch das Wesenhafte, so es seine Entwicklungslaufbahn begann, in dieser Ordnung und Gesetzmäßigkeit sein Ziel erreichen, vollkommen zu werden. Es mußte sich bis in die kleinste Substanz durchdringen lassen von dem Kraftstrom der ewigen Liebe, ansonsten es zu einer Aufgabe unfähig blieb, die aber Zweck des Erdenganges für das Wesenhafte ist. Das Wesenhafte aber war durch seinen einstigen Abfall von Gott nicht mehr fähig, mit Gott Selbst in Verbindung zu treten, desgleichen auch nicht mit Seiner Kraft, die ja nur eine Ausstrahlung Gottes ist und somit etwas Göttliches, das mit Unvollkommenem sich nicht vereinigen kann. Also mußte vorerst etwas geschaffen werden, was sich zur Aufnahme des unreifen Geistigen eignete, was also so viel Göttliches barg, daß das Wesenhafte gespeist werden konnte, wenn es Verlangen trug nach Kraft, die ihm mangelte. Und so leitete Gott seine Kraftausstrahlung ins Weltall, daß sie die ganze Unendlichkeit berührte, doch in winzigstem Maße, denn dies schon genügte, um die ganze Unendlichkeit mit Seiner Kraft zu erfüllen. Also entstand ein unvorstellbares Leben, eine Bewegung im Universum, weil die Kraft Gottes an sich ewiges Leben, ewige Tätigkeit hervorruft. Und dieses Leben vermehrte sich durch Zusammenschluß winzigster Kraftfunken, es ergriff das Tote, Kraftlose im Universum, um es in den Tätigkeitsprozeß hineinzuziehen, so es sich erfassen lassen wollte. Es umschloß das Lebende das Tote, es hielt das Lebende das Tote gefangen, doch nicht im Haß, sondern in Liebe, denn die Kraft Gottes ist Liebe und wandelt sich nie. Solange nun diese winzigen Kraftfunken noch schwirren im Weltall, solange sie noch frei sind, d.h. in ständiger Bewegung, kann noch nicht von Materie gesprochen werden, wenngleich es der Beginn von dieser ist und die Kraftfunken - Elektronen - gewissermaßen die Urbestandteile der Materie sind. Sie werden erst zur Materie, so sie einmal sich gefestigt haben, d.h., wenn durch das unreife Wesenhafte, das nun die Elektronen in ihrer Beweglichkeit hindert, ein Verhärtungszustand eintritt, wodurch das Wesenhafte nun gebunden ist und die Kraftausstrahlung Gottes für eine bestimmte Zeitdauer in seiner Wirksamkeit nachläßt dem Willen Gottes gemäß, bis das gebundene Wesenhafte in seinem Widerstand zu erlahmen beginnt. Dann regt sich auch die Kraft wieder, und ein leises Leben macht sich bemerkbar auch in der härtesten Materie, so die Zeit der Bannung für das Geistige abgelaufen ist. Also sind die Elektronen in ihrem Beweglichkeitszustand wohl geistige Substanz, jedoch keine Substanz der sich nach unendlich langer Zeit entwickelnden Seele des Menschen, während die unreife Substanz, das gebundene Wesenhafte, dazu gezählt werden muß, denn dieses Wesenhafte beginnt nun seinen Aufwärtsentwicklungsprozeß, der mit dem Stadium als Mensch endet. Elektronen sind reinste Kraft aus Gott und darum unzerstörbar, sie sind gewissermaßen der Grenzübertritt aus dem geistigen in das irdische Reich, eine Ausstrahlung Gottes, die mit dem Eintritt in das irdische Reich Form annimmt, sowie im unfaßbar kleinsten Ausmaß von Form gesprochen werden kann. Das Reingöttliche verbindet sich mit dem Unvollkommenen aus Liebe und Erbarmung, weil sonst das letztere niemals sich zur Höhe entwickeln könnte, weil es total geschwächt ist und trotzdem Gott Widerstand leistet durch Nichtannahme Seiner Kraft. Und also erfaßt die Kraft das Unvollkommene, es bindend und ihm die Folgen und die Qualen des Verweigerns göttlicher Kraft spürbar machend, auf daß es selbst seinen Willen wandle und Gottes Kraft begehre, um wieder in Seine Nähe zu gelangen. Amen. B.D. NR. 4067b.

Zunächst einmal wird hier festgestellt, daß Energie aus der geistigen Welt her kommt: Es wird der Kraftstrom Gottes in die Unendlichkeit geleitet.

Die materielle Welt hängt vollkommen von dieser Energiezufuhr ab und kann also nur in diesem Zusammenhang bestehen und erzeugt worden sein.

Ein geschlossenes materielles System gibt es nicht.

Die zweite Sache ist, daß alles Materielle Geistiges enthält. Materielle Dinge sind dazu da, geistigen Dingen zum Aufenthalt zu dienen.

Materielle Dinge sind Instrumente, geistigen Dingen als Gefängnis zu dienen, um sie an weiteren kriminellen Taten zu hindern und um zu versuchen, sie zu rehabilitieren.

Dann heißt es da, "Es gibt aber auch winzige und winzigste Lebewesen."

Hier kommen wir zum Mikro-Kosmos, zu Atomen, zu Teilchen.

Dann kommt dies:

Sie sind aber von unvorstellbarer Kraft und bilden gewissermaßen den Kern der gesamten Schöpfung, soweit diese als Materie dem Menschen ersichtlich ist. Sie bilden den Grundstoff, die erste Verformung der von Gott ausgehenden Kraft, es sind verdichtete Ausstrahlungen Gottes, lebendige Gebilde in unzähliger Vielheit, die im Zusammenschluß wohl als Materie sichtbar sind, die aber diesen Zusammenschluß noch nicht eingegangen sind und die deshalb in äußerster Geschwindigkeit sich bewegen, weil sie sich suchen und zueinander drängen.

Hier haben wir eine der seltenen Aussagen über das, was Geistiges ist, und was gefallen ist, und was aber noch nicht eingefangen wurde, und in materiellen Dingen gefangen gehalten wird.

Im Zusammenschluß sind sie, diese winzigsten Lebewesen, wohl als Materie sichtbar, aber nicht vor dem Zusammenschluß.

Es geht hier also um das heiße wissenschaftliche Thema, wie Materie zustande kommt.

Und diese winzigsten Lebewesen sind, wie es kurz danach gesagt wird, Elektronen.

Elektronen sind also winzigste Lebewesen, die in der geistigen Welt existieren, und die in der materiellen Welt existieren.

Und ihre Bewegungen sind Bewegungen zwischen diesen beiden Welten.

Und äußerste Geschwindigkeit, ist einfach eine Geschwindigkeit, die keine Zeit benötigt, um von A nach B zu kommen, und sei die Entfernung noch so groß.

Und deshalb sind wir auch schon bei der Quantenphysik angekommen, bei der Verschränkung, die der wesentliche Aspekt der Quantentheorie ist.

Die Physiker sprechen von Verschränkung, wenn zwei Teilchen, auch wenn sie noch so weit entfernt von einander sind, sofort reagieren, ohne daß irgend eine Information eine Zeit benötigt, um von dem einen Teilchen zu dem anderen zu reisen.

Elektronen sind verdichtete Kraft Gottes, heißt es da. Und das bedeutet, daß auch schon zuvor, bevor die Elektronen Materie werden, sie bereits verdichtet wurden, also gefallen sind.

Sie bewegen sich in äußerster Geschwindigkeit. Das hört sich so an, wie ein Verbrecher, der sein Äußerstes tut, um nicht in die Hände der Polizei zu geraten, und sich in den Kreisen zu verstecken sucht, die Seinesgleichen sind, und die zueinander drängen.

Und diese winzigen Substanzen sind in ständiger Bewegung, also können sie nichts Gebundenes sein, das kraftlos auf Hilfe angewiesen ist. Dazu wird es erst, wenn in unendlicher langer Zeit eine Vergeistigung dieser Substanzen stattfindet, d.h., wenn sie zu Trägern von geistigen Wesenheiten bestimmt sind, was erst eintritt, wenn sich nach Zusammenschluß Formen gebildet haben, wenn auch noch so kleinsten Ausmaßes.

Es geht also weiterhin um Elektronen, bevor sie Materie werden.

Sie sind also noch nicht kraftlos. Sie werden erst kraftlos, wenn sie zur Materie werden, in der Materie eingefangen werden. Dann verlieren sie ihre Kraft und sind auf Hilfe angewiesen.

Und dann kommt etwas, was auf den Unterschied hinweist, der besteht, zwischen dem, was als Geistiges in der Materie gefangen gehalten wird, und der Materie selbst, das auch Geistiges ist.

Das Geistige, das in der Materie gefangen gehalten wird, ist etwas Geistiges, das schon geistig vorangeschritten ist. Das Geistige, das die Materie selbst bildet, ist noch weniger vorangeschritten.

Das Geistige, zum Beispiel der Mensch, das im menschlichen Wesen gefangen gehalten wird, ist weiter entwickelt, als das Geistige, das den menschlichen Körper selbst bildet.

Solch Geistiges, das sich noch im menschlichen Wesen befindet, ist auf der höchsten Entwicklungsstufe und kann, wenn es diese Entwicklungsstufe erfolgreich abschließt, in das geistige Reich zurückkehren und zwar in den Teil des geistigen Reiches, der das Reich des Lichtes ist.

Schließt es das Stadium nicht erfolgreich ab, kehrt es auch in das geistige Reich zurück, aber in den Teil des geistigen Reiches, der das Reich der Finsternis ist.

Das Geistige, das die Materie selbst bildet, in unserem Beispiel also der menschliche Körper, tut folgendes, wenn es vom Geist des Menschen verlassen wird: Es zerfällt und wird für die Bildung von anderen materiellen Dingen benutzt. Und schreitet dadurch auch voran, nur auf einer niedrigeren Ebene.

Das ist die wahre Evolution. Die verkehrte Evolution ist die, die uns von sogenannten Wissenschaftlern aufgetischt wird.

Leute, die sich Wissenschaftler nennen, und Evolution propagieren, sind Pharisäer, Heuchler, Mitglieder einer religiösen Organisation, einer Konfession, einer Sekte, einer Imitationskirche, einer mensch-gemachten Kirche. Sie sind Materialisten, und sie haben in Wirklichkeit nur ein Ziel, und das ist ihr Kampf gegen Gott.

Ihre Veröffentlichungen haben mit Wissenschaft nichts zu tun, sie sind reine Agitation und Propaganda, atheistische Propaganda, Stalinismus in Rein-Kultur.

Also erst nach Zusammenschluß von Elektronen bilden sich Formen. Und diese Formen werden dann zu Trägern von geistigen Wesenheiten.

Es verdichtet sich also dann Kraft aus Gott zur Form, und dies ist die Entstehung der Materie, die wohl undenklich lange Zeit zur Entstehung benötigt, ehe sie dem menschlichen Auge sichtbar wird.

So hier haben wir es, dies ist die Entstehung der Materie.

Jede Form nimmt Geistiges auf, das sich zur Höhe entwickeln soll. Sowie also der Mensch kleine und kleinste Teilchen durch Forschung feststellen kann, sind sie auch schon belebt, ansonsten sie nicht substanziell bewiesen werden könnten. Und das diese Elektronen belebende Geistige ist das den Entwicklungsgang auf Erden beginnende unvollkommene Geistige, das in der Form gebunden wird.

Hier taucht also zum ersten mal das Wort Elektronen auf. Also die Elektronen, die unsere Wissenschaftler feststellen können, sind die Elektronen, die substanziell bewiesen werden können, und dann gibt es die Elektronen, die sie nicht beweisen können, zumindest nicht substanziell.

Die Elektronen, die substanziell bewiesen werden können, sind also die kraftlosen.

Die Elektronen, die substanziell nicht bewiesen werden können, sind nichts Gebundenes.

Hier kommen wir zu der Tatsache, daß Elektronen substanziell bewiesen werden können, wenn sie sich auf einer Schale befinden.

Wenn sie von einer Schale auf eine andere Schale eines Atoms springen, können sie substanziell nicht bewiesen werden.

Sie können erst dann wieder substanziell bewiesen werden, wenn sie auf dieser anderen Schale angekommen sind, aber nicht, wenn sie auf der Reise dorthin sind.

Hier was Amid Goswami dazu sagt.

Siehe Wellen:

 

Der Mangel an Zusammenhang: Den Quanten-Sprung gewinnen

Obwohl es viele Daten gibt, die vorbringen, daß der Mangel an Zusammenhang ein Merkmal der kreativen Einsichten ist, haben einige Forscher Schwierigkeiten, dies zu akzeptieren. Wenn man ähnliche Schwierigkeiten hat, betrachte man das Werk von Niels Bohr. Wenn ein Elektron in einem Atom Umlaufbahnen überspringt, sagte Bohr, reist es nicht durch den dazwischenliegenden Raum, zuerst ist das Elektron hier, und dann ist es dort. Es verschwindet aus der alten Umlaufbahn und erscheint wieder in der neuen ohne durch den Raum dazwischen durchzureisen. Unmittelbar.

 

Der Quanten-Sprung.

Licht wird nur dann ausgestrahlt, wenn das Elektron von einer höheren Umlaufbahn diskontinuierlich auf eine tiefere springt (durch "Knall" gekennzeichnet). Die atomaren Umlaufbahnen können sich als Sprossen einer Quanten-Leiter vorgestellt werden. Das Elektron knallt aus der höheren Umlaufbahn heraus und knallt diskontinuierlich in eine tiefere.

 

Elektronen geben Strahlung nur dann aus, wenn sie Umlaufbahnen ändern, nicht während sie in diesen Umlaufbahnen sind.

 

Amid Goswami sagt, der Mangel an Zusammenhang ist ein Merkmal der kreativen Einsichten.

Wenn man kreative sein will, muß man dies Herumspringen praktizieren. Man muß sich von der materiellen Ebene lösen, und sich auf die geistige Ebenen begeben.

In der Zwischenzeit ist das Elektron nicht hier auf unserer materiellen Ebene, es ist mal schnell auf die nicht-materielle Ebene gesprungen, und hat sich dort geistigen Rat und geistige Information geholt.

Wir werden nur Licht ausstrahlen können, wenn wir es uns von dieser geistigen Ebene holen.

Es kommt also auf die Änderung unserer Umlaufbahn an.

Wir springen also kurz mal auf eine andere.

Und dann springen wir mal auf eine andere, aber für eine etwas längere Zeit, wenn wir "sterben," also unseren Körper verlassen, und unser Geist diesen Planeten verläßt, um zu einem anderen zu gehen, zu einem der höher entwickelte Wesen birgt, vielleicht Saturn.

Und auf der Reise dorthin überspringen wir Umlaufbahnen, und reisen nicht durch den dazwischenliegenden Raum.

Wir sind dematerialisiert.

So das war Bertha Dudde, und zwar B.D. NR. 4067a.

Und jetzt kommen wir zu Bertha Dudde B.D. NR. 4067b:

Es beginnt mit dieser Aussage: "Und dennoch wird dem wissenshungrigen Menschen Aufschluß gegeben, so er sich bittend an Gott wendet."

An Information ranzukommen, so ranzukommen, daß man geistige Fortschritte erzielt.

Man muß den Rückschluß mit geistigen Wesen suchen und pflegen.

Man muß zu ihnen rüberspringen.

Bewußtseinszustände überspringen.

"Geistige Fragen aber löset Er jederzeit, und desto verständlicher, je reifer die Seele dessen ist, der Aufklärung sucht."

Dies berührt einen wichtigen Aspekt des Betens.

Wenn wir Gott bitten, uns ein geistiges Problem zu lösen, dann löst er diese Frage immer.

Dies muß nicht der Fall sein, wenn wir mit einem materiellen Problem zu ihm kommen, besonders dann nicht, wenn dieses weltliche Problem gerade deshalb uns in den Weg gestellt wurde, um uns von unseren materiellen Zielen abzubringen und uns den wahren Dingen unseres Lebens zuwenden sollen, den geistigen.

Damit wir das Reich Gottes suchen.

Das Wesenhafte aber war durch seinen einstigen Abfall von Gott nicht mehr fähig, mit Gott Selbst in Verbindung zu treten, desgleichen auch nicht mit Seiner Kraft, die ja nur eine Ausstrahlung Gottes ist und somit etwas Göttliches, das mit Unvollkommenem sich nicht vereinigen kann.

Unsere Wissenschaftler suchen immer noch den Ursprung dessen, was sie, im Augenblick, kosmische Strahlung nennen.

Die sogenannte kosmische Strahlung ist "ja nur eine Ausstrahlung Gottes."

Und sie ist etwas Göttliches, das sich mit Unvollkommenem nicht vereinigen kann.

Die Neutrinos gehen durch alles durch und sind nicht aufzuhalten. Sie können sich mit etwas, was nicht göttlich ist, was unvollkommen ist, nicht vereinigen.

So, nun wissen wir, wie wir Neutrinos aufhalten können. Wir müssen göttlich werden.

Folglich mußte auch das Wesenhafte, so es seine Entwicklungslaufbahn begann, in dieser Ordnung und Gesetzmäßigkeit sein Ziel erreichen, vollkommen zu werden. Es mußte sich bis in die kleinste Substanz durchdringen lassen von dem Kraftstrom der ewigen Liebe, ansonsten es zu einer Aufgabe unfähig blieb, die aber Zweck des Erdenganges für das Wesenhafte ist. Das Wesenhafte aber war durch seinen einstigen Abfall von Gott nicht mehr fähig, mit Gott Selbst in Verbindung zu treten, desgleichen auch nicht mit Seiner Kraft, die ja nur eine Ausstrahlung Gottes ist und somit etwas Göttliches, das mit Unvollkommenem sich nicht vereinigen kann. Also mußte vorerst etwas geschaffen werden, was sich zur Aufnahme des unreifen Geistigen eignete, was also so viel Göttliches barg, daß das Wesenhafte gespeist werden konnte, wenn es Verlangen trug nach Kraft, die ihm mangelte. Und so leitete Gott seine Kraftausstrahlung ins Weltall, daß sie die ganze Unendlichkeit berührte, doch in winzigstem Maße, denn dies schon genügte, um die ganze Unendlichkeit mit Seiner Kraft zu erfüllen. Also entstand ein unvorstellbares Leben, eine Bewegung im Universum, weil die Kraft Gottes an sich ewiges Leben, ewige Tätigkeit hervorruft. Und dieses Leben vermehrte sich durch Zusammenschluß winzigster Kraftfunken, es ergriff das Tote, Kraftlose im Universum, um es in den Tätigkeitsprozeß hineinzuziehen, so es sich erfassen lassen wollte. Es umschloß das Lebende das Tote, es hielt das Lebende das Tote gefangen, doch nicht im Haß, sondern in Liebe, denn die Kraft Gottes ist Liebe und wandelt sich nie. Solange nun diese winzigen Kraftfunken noch schwirren im Weltall, solange sie noch frei sind, d.h. in ständiger Bewegung, kann noch nicht von Materie gesprochen werden, wenngleich es der Beginn von dieser ist und die Kraftfunken - Elektronen - gewissermaßen die Urbestandteile der Materie sind.

Diese Elektronen schwirren im Weltall, solange sie noch frei sind, und sind nicht Materie, jedoch der Anfang der Materie.

Das Elektron ist also das Teilchen, das beides ist, geistig und materiell.

Die Elektronen stellen also die Verbindung zwischen dem geistigen und dem materiellen Reich her.

Sie werden erst zur Materie, so sie einmal sich gefestigt haben, d.h., wenn durch das unreife Wesenhafte, das nun die Elektronen in ihrer Beweglichkeit hindert, ein Verhärtungszustand eintritt, wodurch das Wesenhafte nun gebunden ist und die Kraftausstrahlung Gottes für eine bestimmte Zeitdauer in seiner Wirksamkeit nachläßt dem Willen Gottes gemäß, bis das gebundene Wesenhafte in seinem Widerstand zu erlahmen beginnt.

Die Lösung zu allen Problemen ist, einfach den Widerstand gegen Gott aufzugeben.

Dann regt sich auch die Kraft wieder, und ein leises Leben macht sich bemerkbar auch in der härtesten Materie, so die Zeit der Bannung für das Geistige abgelaufen ist.

Wird der Widerstand gegen Gott aufgegeben, dann wird auch die Bannung aufgegeben.

Also sind die Elektronen in ihrem Beweglichkeitszustand wohl geistige Substanz, jedoch keine Substanz der sich nach unendlich langer Zeit entwickelnden Seele des Menschen, während die unreife Substanz, das gebundene Wesenhafte, dazu gezählt werden muß, denn dieses Wesenhafte beginnt nun seinen Aufwärtsentwicklungsprozeß, der mit dem Stadium als Mensch endet.

Elektronen sind also in ihrem Beweglichkeitszustand keine Substanz der menschlichen Seele.

Elektronen sind also in ihrem Beweglichkeitszustand geistige Substanz, auch des gebundenen Wesenhaften.

Und dies bedeutet, daß Elektronen geistige Substanz sind, im geistigen Reich und auch im Reich der Materie.

Elektronen sind reinste Kraft aus Gott und darum unzerstörbar, sie sind gewissermaßen der Grenzübertritt aus dem geistigen in das irdische Reich, eine Ausstrahlung Gottes, die mit dem Eintritt in das irdische Reich Form annimmt, sowie im unfaßbar kleinsten Ausmaß von Form gesprochen werden kann.

Elektronen sind gewissermaßen der Grenzübertritt aus dem geistigen in das irdische Reich.

Die Elektronen kann man nachweisen, manchmal, und man kann sie nicht nachweisen, manchmal.

Das Reingöttliche verbindet sich mit dem Unvollkommenen aus Liebe und Erbarmung, weil sonst das letztere niemals sich zur Höhe entwickeln könnte, weil es total geschwächt ist und trotzdem Gott Widerstand leistet durch Nichtannahme Seiner Kraft. Und also erfaßt die Kraft das Unvollkommene, es bindend und ihm die Folgen und die Qualen des Verweigerns göttlicher Kraft spürbar machend, auf daß es selbst seinen Willen wandle und Gottes Kraft begehre, um wieder in Seine Nähe zu gelangen.

Die Materie, in der wir uns befinden, macht uns also die Folgen und die Qualen des Verweigerns göttlicher Kraft spürbar.

Elektronen sind also Teilchen, die in beiden Welten existieren. Sie existieren in der geistigen Welt und in der Welt der Materie. In der geistigen Welt sind sie unbegrenzt und können sich deshalb austauschen und unbegrenzt kommunizieren. Und das Ergebnis dieser Kommunikation kann sich dann in der materiellen Welt manifestieren und gemessen werden.

"Geistige Schöpfungen benötigen auch keinen Raum und sind sonach auch unbegrenzt in ihrer Ausdehnung."

Elektronen haben also keinerlei Schwierigkeiten sich auszutauschen, zu kommunizieren, wenn sie in der geistigen Welt existieren. Da gibt es nicht so etwas wie Raum zwischen ihnen. Da sind sie eins. Sie sind zusammen - oder verschränkt.

Jetzt ein Zitat:

Quanten-Verschränkung ist ein physikalisches Phänomen, das vorkommt, wenn Paare oder Gruppen von Teilchen erzeugt werden oder aufeinander einwirken in einer solchen Weise, daß der Quanten-Zustand eines jeden Teilchens nicht unabhängig von den anderen beschrieben werden kann, sogar wenn die Teilchen durch große Entfernungen getrennt sind – ein Quanten-Zustand muß anstatt für das System als ein Ganzes beschrieben werden.

Von Messungen von physikalischen Eigenschaften wie Position, Impuls, Spin, und Polarisation, die bei verschränkten Teilchen ausgeführt werden, wird gefunden, daß sie entsprechend passend sind. Zum Beispiel, wenn ein Paar von Teilchen auf eine Art erzeugt werden, daß ihr Gesamt-Spin als Null bekannt ist, und ein Teilchen gefunden wird, das auf einer gewissen Achse einen Spin im Uhrzeigersinn hat, wird gefunden, daß der Spin des anderen Teilchens, auf der gleichen Achse gemessen, entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn ist, wie auf Grund ihrer Verschränkung zu erwarten ist. Dieses Verhalten gibt jedoch Anlaß zu paradoxen Auswirkungen: Jede Messung einer Eigenschaft eines Teilchens kann als Wirken auf das Teilchen gesehen werden (d.h. indem eine Zahl von überlagerten Zuständen zusammenbricht) und wird die ursprüngliche Quantum-Eigenschaft durch einen unbekannten Wert ändern; und im Fall von verschränkten Teilchen, wird eine solche Messung auf dem verschränkten System als Ganzes sein. Es erscheint somit, daß ein Teilchen eines verschränkten Paares "weiß" welche Messung bei dem anderen ausgeführt wurde, und mit welchem Ergebnis, trotzdem es keine bekannte Möglichkeit gibt, um solche Information zwischen den Teilchen zu kommunizieren, die zur Zeit der Messung durch willkürlich große Entfernungen getrennt sein können.

Experimente sind durchgeführt worden, die das Messen der Polarität oder des Spins von verschränkten Teilchen in verschiedenen Richtungen beinhalten, die – indem Verletzungen von Bells Ungleichung produziert werden – statistisch demonstrieren, daß die lokale Realist-Ansicht nicht richtig sein kann. Es ist gezeigt worden, daß dies sogar vorkommt, wenn die Messungen schneller als Licht reisen könnte durchgeführt werden zwischen den Orten der Messung: da gibt es keine Lichtgeschwindigkeit oder langsameren Einfluß, der zwischen verschränkten Teilchen übertragen werden kann. Kürzliche Experimente haben verschränkte Teilchen innerhalb von weniger als einem hundertsten Prozent der Reisezeit des Lichtes zwischen ihnen gemessen. Gemäß dem Formalismus der Quanten-Theorie passiert die Wirkung des Messens sofort. Es ist jedoch nicht möglich, diese Wirkung zu benutzen, um klassische Information schneller als bei Lichtgeschwindigkeiten zu übersenden.

Quanten-Verschränkung ist ein Gebiet von äußerst aktiver Forschung durch die Physiker-Gemeinde, und ihre Wirkungen wurden experimentell mit Photons, Neutrinos, Elektronen, Molekülen der Größe von Buckyballs, und sogar kleinen Diamanten gezeigt. Forschung konzentriert sich auch auf die Nutzung von Verschränkungs-Auswirkungen in Kommunikation und Berechnung.

 

Nach dem EPR-Papier schrieb Erwin Schrödinger einen Brief (in Deutsch) an Einstein, in dem er das Wort Verschränkung benutzte (von ihm selbst als entanglement übersetzt) "um die Wechselbeziehung zwischen zwei Teilchen zu beschreiben, die aufeinander einwirken und sich dann trennen, wie in dem EPR-Experiment." Kurz danach veröffentlichte er ein schöpferisches Papier, das die Vorstellung definierte und diskutierte, und nannte sie "Verschränkung." In dem Papier erkannte er die Wichtigkeit des Konzeptes an, und erklärte: "Ich würde [Verschränkung] nicht ein, sondern eher die charakteristische Eigenschaft der Quanten-Mechanik nennen, diejenige, die der ganzen Abwendung von den klassischen Linien des Denkens Nachdruck verleiht."

Der wirklich interessante Satz in diesem letzten Zitat ist dieser: Es erscheint somit, daß ein Teilchen eines verschränkten Paares "weiß" welche Messung bei dem anderen ausgeführt wurde, und mit welchem Ergebnis, trotzdem es keine bekannte Möglichkeit gibt, um solche Information zwischen den Teilchen zu kommunizieren, die zur Zeit der Messung durch willkürlich große Entfernungen getrennt sein können.

Hier haben wir die ganze Misere der Wissenschaftler. In Wirklichkeit ist ein solcher Wissenschaftler, der so etwas wie dies schreibt, nur ein sogenannter.

Er demonstriert ganz klar, daß er nur ein religiöser Junge ist, der es sich selbst nur erlaubt, Literatur zu lesen, die von seiner religiösen Organisation genehmigt ist, und es nicht wagt, über seinen engstirnigen Kreis von Mitgliedern seiner Sekte, den Materialisten und Atheisten, hinauszugehen, die sich als Wissenschaftler maskieren, und in den Anstrengungen ihrer Anführer gefangen sind, die jeden heruntermachen, der es wagt, von ihren dummen Ideen abzuweichen.

Er sagt, daß es keine bekannte Möglichkeit gibt, um solche Information zwischen den Teilchen zu kommunizieren.

Er gebraucht diese Möglichkeit der Kommunikation den ganzen Tag über, weiß aber, da er normalerweise keinen Gebrauch von seiner Intelligenz macht, nicht einmal, daß seine gesamten Denkprozesse geistige Kommunikation sind – auf der Grundlage der Gedankenübertragung – Telepathie.

Siehe 44. Telepathie wissenschaftlich bewiesen

Zu einer solchen Person über die Tatsache zu sprechen, daß die meisten seiner Ideen – wie er annimmt – nicht von ihm selbst kommen, sondern von anderen geistigen Wesen, und bei ihm hauptsächlich von denen von der dunklen Art, wäre für ihn völlig unverständlich, er wäre weit überfordert.

Und hier haben wir wieder die Tatsache, daß solche Materialisten und Atheisten nur religiöse Leute sind, die zu ihrer religiösen Gruppe gehören, oder Konfession, und in Wirklichkeit nur Gott genau so bekämpfen wie der Rest der Konfessionen, einschließlich der christlichen Konfessionen, die all die Dinge des Reiches Gottes von den Menschen fernhalten und sie mit ihrer Religion vollpropfen.

Ein sehr einfaches Beispiel einer solchen Kommunikation ist ein Gedanke, der hier sein kann, wo mein Körper ist, und im nächsten Augenblick kann er am "Ende" der Welt sein.

Das Material, das in diesem Kapitel unseres Buches "Die Imitationskirche", Kapitel "69. Verschränkung," gebracht wurde, und das von Bertha Dudde kommt, ist so einleuchtend und leicht verständlich und seit Jahrzehnten verfügbar, seit fast 70 Jahren, daß sogar relativ weniger gebildete Menschen es verstehen können; unsere sogenannten Wissenschaftler aber – solche die behaupten Wissen zu haben – sind sich dieses Materials völlig unbewußt und wissen nichts davon.

Und die Spitze der Wissenschaftler, solche die mit dem Titel "Professor" rumlaufen, sind solche Leute, die die Wahrheit, wirkliches Wissen, bekennen sollten. Aber fast alle von ihnen haben nicht den Mumm genau dies zu tun und die Wahrheit zu bekennen, sondern sind Feiglinge und lassen sich von irgendwelchen Idioten, die Bibel nennt sie Toren, diktieren, was sie glauben sollen und lehren und schreiben und veröffentlichen.

Und diese Art von Wissenschaftlern gehört zu einer Konfession, die gerade so eine Konfession ist, wie all die anderen Konfessionen, und alle von ihnen, einschließlich die Konfession der sogenannten Wissenschaftler, werden immer mehr Einfluß gewinnen und den Intellekt von fast allen Menschen beherrschen und zuletzt den Sieg erringen – gerade einen Augenblick bevor sie alle vom Abgrund aufgesaugt werden.

 

Siehe Das allumfassende Energiefeld

 

Dieses ist das Ende von "Verschränkung"
Zur englischen Version dieses Kapitels: Entanglement

 

 

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