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Dieses ist das 75. Kapitel von "Die Imitationskirche."

 

75. Die Kraft aus Gott unwirksam machen

Frank L. Preuss

 

 

Ich bringe nun zwei Dokumente und bitte den Leser, sie zu lesen, und dabei den Title dieser Webpage, dieses Kapitels, "Die Kraft aus Gott unwirksam machen", im Auge zu behalten und zu versuchen, den Zusammenhang zu erkennen.

Zunächst kommt also der erste Artikel. Er kommt von SPIEGEL ONLINE und hat das Datum 26.11.2017:

Neutrino-Experiment

Erde verschluckt geheimnisvolle Geisterteilchen

Neutrinos rasen weitgehend ungestört durchs All, weil sie fast nicht mit normaler Materie interagieren. Aber nur fast. Ausgerechnet unsere Erde ist ein effizienter Neutrino-Killer, wie ein Experiment beweist.

Von Christoph Seidler

"Straight Outta Compton"? Wer beim Namen IceCube zuerst an das kalifornische Rap-Urgestein und die Crew N.W.A. denkt, tut einem der faszinierendsten wissenschaftlichen Experimente der Welt unrecht. Das heißt genauso und ist an der amerikanischen Amundsen-Scott-Forschungsstation am Südpol untergebracht. Um genau zu sein, befindet es sich nicht an der Station - sondern darunter.

Genau 5160 hochsensible Sensoren haben Forscher für "IceCube" bis zu zweieinhalb Kilometer tief im antarktischen Untergrund versenkt. Deren Aufgabe: Sie sollen einen Kubikkilometer Eis untersuchen - und nach kleinsten blauen Blitzen Ausschau halten. Es geht um die sogenannte Tscherenkow-Strahlung. Das feine Leuchten entsteht, wenn Neutrinos mit den Wassermolekülen des Eises kollidieren und eine Kaskade von Teilchenzerfällen in Gang setzen.

Das passiert allerdings eher selten, ein paar tausend Mal pro Jahr. Dabei prasseln pro Sekunde irgendwas zwischen 60 und 100 Milliarden der beinahe lichtschnellen Geisterteilchen auf jeden Quadratzentimeter der Erde ein. Sie stammen von Supernova-Explosionen oder Gammastrahlen-Ausbrüchen in den Tiefen des Weltalls, aus der Sonne und - häufig - auch aus Zerfallsprozessen in der Erdatmosphäre, an denen kosmische Strahlung schuld ist.

Das Problem: Neutrinos sind elektrisch neutral und haben nur eine sehr geringe Masse - für die Erkenntnis, dass sie überhaupt eine haben, gab es 2015 den Physiknobelpreis. Insgesamt haben sie wenig Bestreben, mit Materie, wie wir sie kennen, in Kontakt zu treten. Dafür müssen sich die Teilchen als "Autisten des Mikrokosmos" bezeichnen lassen. Deswegen muss "IceCube" so genau hinsehen, um überhaupt Neutrinos zu entdecken.

Nun haben Forscher mit dem Detektor allerdings eine verblüffende Entdeckung gemacht: In dieser Woche hat die "IceCube Collaboration" im Fachmagazin "Nature" berichtet, dass unsere Erde beachtliche Mengen an Neutrinos aus den Tiefen des Alls stoppt. Obwohl die Teilchen ja eigentlich kaum zu stoppen sind.

Was ist da los? Ausgewertet wurden insgesamt 10.800 Kollisionen im Eis. Sie stammen aus einem Datensatz, der schon zwischen Mai 2010 und Mai 2011 gesammelt worden war. Die Neutrinos waren auf ihrem Weg durch den Kosmos auch durch die gesamte Erde gerast, ehe sie am Südpol doch noch eine Spur hinterließen - weil sie mit den Wassermolekülen in der Umgebung "IceCube" kollidiert waren.

Das Faszinierende dabei: Zum Crash kam es vor allem bei besonders schnellen Partikeln aus den Tiefen des Alls. Bei diesen ist eine Interaktion mit Materie wahrscheinlicher, so sagt es das Standardmodell der Teilchenphysik. Allerdings war der Zusammenhang bisher nur für Neutrinos mit geringen Beschleunigungen nachgewiesen worden.

"Sehr wichtiger Test"

Um sich vorzustellen, wie stark die Partikel beschleunigt sind, hilft ein Vergleich mit dem LHC am Kernforschungszentrum Cern in Genf. In dem riesigen unterirdischen Ring sind Protonen mit Energien von 13 Teraelektronenvolt (TeV) unterwegs. Menschgemachte Neutrinostrahlen sind sogar noch einmal um den Faktor 20 schwächer. In der aktuellen "IceCube"-Studie wurden dagegen Neutrinos untersucht, die mit bis zu 980 TeV beschleunigt waren. (Inzwischen hat der Detektor sogar schon Teilchen im Bereich von Petaelektronenvolt, weit jenseits der 1000 TeV, gemessen.)

Bei der Auswertung der gesammelten Daten schauten die Forscher genau, von woher die hochenergetischen Neutrinos den Detektor erreichten. Dabei zeigte sich, dass es aus der Richtung am wenigsten waren, aus der die Partikel auf ihrem Weg die ganze Erde durchqueren mussten - weil, so die Schlussfolgerung der Forscher, auf dieser Strecke vergleichsweise viele der Teilchen abgebremst wurden.

So wie es das Standardmodell auch nahelegt.

"Wir hatten natürlich gehofft, dass wir eine Art von neuer Physik sehen würden", sagt Francis Halzen von der University of Wisconsin-Madison, Chef der "IceCube"-Kollaboration. "Aber wir haben unglücklicherweise gesehen, dass das Standardmodell, wie üblich, den Test besteht."

"Die so von 'IceCube' sichtbar gemachten hochenergetischen Neutrinos dringen in einen völlig neuen Bereich vor, der mit Beschleunigerexperimenten nicht erreicht werden kann", lobt Manfred Lindner, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg im Gespräch mit dem SPIEGEL. Die gefundene gute Übereinstimmung mit der Standardtheorie sei ein "sehr wichtiger Test", so der Forscher, der an der aktuellen Studie nicht beteiligt war.

Für ihn ist an den Ergebnissen vor allem interessant, dass sie "neuartige Physik" ausschlössen, "die sich in diesem Bereich zeigen müsste". Als Beispiel führt Lindner sogenannte Leptoquarks an, spekulative Elementarteilchen, die in manchen Modellen jenseits des Standardmodells Verwendung finden.

Den Wissenschaftlern ist es gewissermaßen gelungen, unseren Planeten zu einem gigantischen Neutrinodetektor zu machen. In Zukunft könnte das zum Beispiel auch für Geoforscher interessant sein. Sie hoffen darauf, mithilfe von Neutrinos neue Informationen über das Innere der Erde zu bekommen - zum Beispiel darüber, wie und wo genau der radioaktive Zerfall der Elemente Uran und Thorium die Wärme für den Vulkanismus in unserem Planeten produziert.

Die Daten aus dem aktuellen Experiment reichten dafür aber noch nicht aus, hieß es.

Das war also das erste Dokument und nun folgt das zweite. Es kommt zu uns über Bertha Dudde:

Erkenntnis im Erdenleben oder nach Eingang ins Jenseits.

10. Dezember 1949. B.D. NR. 4795.

Fortschreitende Erkenntnis ist der Erfolg eines Lebenswandels nach Meinem Willen. Doch nicht immer braucht sich der Wissenszustand eines Menschen bemerkbar zu machen, doch die Seele hat den Reichtum eines Wissens in sich, der erst nach dem Ableben des Menschen ihr bewußt wird, so daß sie also in einem hohen Grade der Erkenntnis in das Lichtreich eingehen kann, wenngleich sie als Mensch auf Erden unerfahren war. Doch dann benötigte der Mensch dieses Wissen nicht, weil er auch ohne solches sich bemühte, ein gottgefälliges Leben zu führen, und sein Liebeleben ihm also einen reichen Schatz eingetragen hat, mit dem die Seele im geistigen Reich arbeiten kann und selig ist. Menschen, die jedoch nach der Wahrheit suchen, die ihr Wissen bereichern wollen und unbewußt oder als Folge Meines ihnen offenbarten Willens liebetätig sind, werden ein Wissen zugeführt bekommen, das ihre anfängliche Unkenntnis wandelt, sie werden ständig zunehmen an Erkenntnis, bis ihnen alles klar und verständlich ist, was sie geistig bewegt. Diese aber können mit ihrem Wissen schon auf der Erde arbeiten, sie können Licht spenden, sie können ihr Wissen weiterleiten und Helligkeit bringen, wo noch tiefstes Dunkel ist. Sie können ihren Mitmenschen Führer sein und werden bei ihrem Eintritt in das Jenseits einen schon hohen Lichtgrad erreicht haben, der sie in den Stand setzt, eine beglückende Tätigkeit auszuführen und den irrenden Seelen im Jenseits zu helfen in ihrer Not. Denn Unwissenheit ist ein Notzustand, wie Dunkelheit immer ein bedauernswerter Zustand ist für ein Wesen, das uranfänglich im Licht gestanden hat. Unwissenheit ist die Folge des Abfalls von Mir, weil das Geistige durch die Entfernung von Mir sich Meinem Liebestromkreis entzog und dies völlige geistige Finsternis bedeutete, die das Wesen als Qual empfindet im geistigen Reich. Auf Erden kann es sich leicht in einen Lichtzustand versetzen, weil rege Liebetätigkeit ein Zuleiten hellsten Lichtes zur Folge hat, doch es gehört dazu der freie Wille, der zumeist versagt, weil das Wesen noch zu sehr in der Eigenliebe steht und dadurch die Kraft aus Gott unwirksam macht, die sich in Helligkeit des Geistes äußert, also in einem Zustand des Erkennens. Immer ist die Liebe das Unerläßliche, daß der Mensch zur Erkenntnis gelangt, immer muß die Liebe im Menschen erweckt werden, bevor er wissend wird, und Liebe wird ihm immer einen Lichtgrad eintragen, wenngleich er selbst im Erdenleben dessen nicht bewußt wird. Blitzschnell aber kommt ihm die Erkenntnis beim Eintritt in das geistige Reich, wo es dann für ihn keinen Irrtum mehr gibt, weil er jeden Irrtum sofort erkennt und ihn verabscheut. Denn Licht ist Seligkeit, und Finsternis ist Qual. Die Finsternis aber kann durchbrochen werden, und auch viele Wesen der Dunkelheit können sich wandeln, wenn sie einem Lichtstrahl nachgehen und ihren Willen gleichfalls dem Liebewirken zuwenden, wozu sie stets Gelegenheit haben, wie auf Erden, so auch im geistigen Reich. Amen. B.D. NR. 4795.

Unser Titel dieses Kapitels ist "Die Kraft aus Gott unwirksam machen" und er erscheint in diesem zweiten Dokument und er ist der Grund, warum ich das erste Dokument hier gebracht habe, denn es, das erste Dokument, gibt uns eine Idee, wie wir uns diese Kraft vorstellen können.

Ich will nun erst einmal etwas zu dem ersten Dokument sagen.

Da gibt es die Aussage

Sie stammen von Supernova-Explosionen oder Gammastrahlen-Ausbrüchen in den Tiefen des Weltalls, aus der Sonne und - häufig - auch aus Zerfallsprozessen in der Erdatmosphäre, an denen kosmische Strahlung schuld ist.

Hier haben wir ein schönes Beispiel eines Glaubensbekenntnisses eines Mitglieds der Kirche, zu der der Spiegel und auch Christoph Seidler gehören. Es ist die Kirche der Atheisten und der Materialisten. Sie mögen es überhaupt nicht, wenn man sie als Leute bezeichnet, die einer Glaubensrichtung angehören. Das ist ihnen äußerst unangenehm, wenn sie sich dagegen verteidigen müssen, daß sie genau so Glaubende sind, wie diejenigen, die sie als solche verunglimpfen wollen.

Sie glauben, das Neutrinos von Supernova-Explosionen oder Gammastrahlen-Ausbrüchen stammen.

Und nun hat gerade dieses IceCube-Experiment das Gegenteil bewiesen.

Aber da sie Glaubende sind, Glaubende einer Sekte, wird alles was gegen ihren Glauben spricht auf den Index getan und ist nicht erlaubt, in ihren Gedanken aufzutauchen.

Es folgen Auszüge von Kosmische Strahlung 2012 Mai 2:

Ein Team von Forschern der IceCube-Zusammenarbeit gelang es nach einem Jahr des Studiums nicht, Beweismaterial zu finden, daß die Neutrinos von Gamma Ray Bursts (kosmischen Explosionen) herkommen oder von ihnen verursacht werden.

Das Modell ist scheinbar in Schwierigkeiten.

Sie bestimmten, daß kein gegenwärtiges GRB-Modell in der Lage ist, dem beobachteten Fluß gleichzukommen, was entweder bedeutet, daß GBRs nicht die Hauptquelle von hoch energiegeladenen kosmischen Strahlen sind, oder daß das Modell für GRB-Neutrino-Produktion falsch ist.

Die IceCube-Detektoren finden diese Cherenkov-Strahlung. In dem sie verfolgen, wann und wo sie in den Detektoren erscheint, können die Forscher die Richtung und Energie der Neutrinos bestimmen, die durchgehen. Der IceCube ist für äußerste Hoch-Energie-Ereignisse empfindlich, und kann den Punkt des Ursprungs eines Neutrinos zu etwa 0,6° bestimmen, einem Winkel, der etwas größer als der Vollmond ist. Während dies ein bißchen an Genauigkeit zu mangeln scheinen mag, ist es möglich, diese Daten mit den GRB-Detektoren und anderen Beobachtungen zu kombinieren, um zu bestimmen, ob die Neutrinos aus den gleichen Ereignissen stammen, oder ob sie aus anderen Quellen herrühren müssen.

Die Auswirkungen dieses Ergebnisses sind auffallend. Falls das Feuerball-Modell korrekt ist in seiner Vorhersage für Neutrino-Produktion, dann muß es eine unbekannte Quelle für kosmische Stahlen von sehr hoher Energie geben.

Kosmische Stahlen – Hoch-Energie-Teilchen, die die Erde von jenseits unseres Sonnensystems bombardieren – wurden vor 100 Jahren entdeckt. Ihr Ursprung beibt jedoch eins der dauerhaftesten Geheimnisse der Physik.
Eine Suche nach Neutrinos, die von 300 Gamma Ray Bursts emittieren, fand unerwartet keine!
Die unerwartete Abwesenheit der Neutrinos von GRBs hat eine neue Beurteilung der Theorie für die Produktion von kosmischen Strahlen und Neutrinos in einem GRB-Feuerball erzwungen und möglicherweise der Theorie, daß Hoch-Energie kosmische Strahlen in Feuerbällen erzeugt werden.

In der neuen Studie verglich das IceCube-Team Daten vom 5. April 2008 bis 20. Mai 2009, als der Detektor erst halb fertig war, mit 117 Gamma Ray Bursts in der nördlichen Hemisphäre während der Zeit.

Nichts passierte. Nach jedem der Gamma Ray Bursts bedurfte es mehr als eine halbe Stunde für irgendein Neutrino anzukommen.

„Obwohl wir nicht entdeckt haben, von wo kosmische Strahlen kommen, haben wir einen Hauptschritt unternommen, eine der führenden Voraussagen auszuschließen.“

Seit einem Jahrhundert ist es die bestimmende Frage der Hoch-Energie-Astrophysik gewesen: wo kommen kosmische Strahlen her?

Im Jahre 2012, also mehr als fünf Jahre bevor dem Artikel des Spiegels vom Jahr 2017, war das Experiment IceCube gescheitert und nun versuchen die Wissenschaftler anscheinend ihr Großprojekt und die Großausgaben zu rechtfertigen und machen weiter und versuchen, die Welt zu beeindrucken, aber viel Neues scheint es da nicht zu geben.

Und wo alles wirklich herkommt, das ist seit langem bekannt und dokumentiert, aber das darf ein wirklich Gläubiger natürlich nicht lesen, das ist verboten. Die Imitationskirche genannt Wissenschaft erlaubt das nicht.

Und jetzt wiederhole ich erst mal das Zitat vom Spiegel über die Neutrinos:

Sie stammen von Supernova-Explosionen oder Gammastrahlen-Ausbrüchen in den Tiefen des Weltalls, aus der Sonne und - häufig - auch aus Zerfallsprozessen in der Erdatmosphäre, an denen kosmische Strahlung schuld ist.

Der Spiegel sagt über die Neutrinos: Sie stammen von Supernova-Explosionen oder Gammastrahlen-Ausbrüchen. Was andere Glaubensgenossen schon vor mehr als 5 Jahren ausgeschlossen haben, das wird vom Spiegel noch gläubig nachgebetet.

Das ist also ein schönes Glaubensbekenntnis, aber auch nichts weiter.

Der Spiegel sagt über die Neutrinos: Sie stammen ... aus der Sonne.

Das war am 26.11.2017.

Am 23.11.2017, also drei Tage davor, bringt Nature die Nachricht, daß Blitze natürliche Teilchenbeschleuniger sind: Photonuclear reactions triggered by lightning discharge.

Mehr davon:

Blitzeinschläge lösen Kernreaktionen aus, bei denen Positronen erzeugt werden: Als besonders spannend erwies sich die Phase drei: Beim Zerfall des instabilen Stickstoff-13-Isotops zu Kohlenstoff wandelt sich ein Proton des Atomkerns durch den Betazerfall in ein Neutron um. Dabei wird neben einem Neutrino auch das Antimaterie-Äquivalent des Elektrons frei: ein Positron.

Erster Nachweis von blitzinduzieren Kernreaktionen in der Luft: Spannend aber ist die dritte Phase: In dieser zerfällt das instabile Stickstoff-13-Isotop zu Kohlenstoff, indem sich ein Proton des Atomkerns durch den Betazerfall in ein Neutron umwandelt, wie die Forscher berichten. Dabei wird neben einem Neutrino auch das Antimaterie-Äquivalent des Elektrons frei: ein Positron.

Teilchenbeschleuniger in Wolken: Der instabile N-13 ist derweil zu Kohlenstoff-13 zerfallen und hat dabei ein Neutrino und ein Positron freigesetzt.

Licht und elektromagnetische Strahlung kommt von Blitzen.

Und das Licht der Sonne und die elektromagnetische Strahlung kommen nicht aus der Sonne, sondern von den Blitzen am Rand der Atmosphäre der Sonne.

Und Neutrinos stammen nicht aus der Sonne, sondern kommen von Blitzen an der äußeren Korona der Sonne: siehe

Blitz und

Kurze helle Lichtblitze, die die gesamte Sonnenoberfläche überziehen.

Und wo sie wirklich herkommen, ist noch eine andere Sache.

Da gibt es viele Universen, aber ein Grunduniversum, und da kommen wahrscheinlich auch die Neutrinos her, direkt vom Schöpfer.

So kann man sich relativ leicht die Neutrinos vorstellen.

Und so kann man sich die Kraft aus Gott vorstellen.

Und nun zu dem, was Bertha aus dem geistigen Reich erhielt:

Unwissenheit ist die Folge des Abfalls von Mir, weil das Geistige durch die Entfernung von Mir sich Meinem Liebestromkreis entzog und dies völlige geistige Finsternis bedeutete, die das Wesen als Qual empfindet im geistigen Reich. Auf Erden kann es sich leicht in einen Lichtzustand versetzen, weil rege Liebetätigkeit ein Zuleiten hellsten Lichtes zur Folge hat, doch es gehört dazu der freie Wille, der zumeist versagt, weil das Wesen noch zu sehr in der Eigenliebe steht und dadurch die Kraft aus Gott unwirksam macht, die sich in Helligkeit des Geistes äußert, also in einem Zustand des Erkennens. Immer ist die Liebe das Unerläßliche, daß der Mensch zur Erkenntnis gelangt, immer muß die Liebe im Menschen erweckt werden, bevor er wissend wird, und Liebe wird ihm immer einen Lichtgrad eintragen, wenngleich er selbst im Erdenleben dessen nicht bewußt wird.

Entfernung von Gott hat nun sehr wenig mit räumlicher Entfernung zu tun, sondern nur mit geistiger Entfernung.

Und Stromkreis hat etwas mit Elektrizität zu tun.

Und der Unterschied zwischen elektrischem Strom im wissenschaftlichen Sinne und im geistigen Sinne ist wahrscheinlich gleich Null.

Und der Unterschied von Licht im geistigen Sinn und im physischen Sinn ist wahrscheinlich nicht sehr groß.

Das Entscheidende ist der freie Wille.

Darauf kommt es an, wie man den Willen gebraucht.

Die Kraft aus Gott ist da, es kommt nun darauf an, ob man sie nutzt oder nicht.

Die Kraft zum normalen Leben bekommen wir alle, aber die zusätzliche Kraft, um eben das Lebensziel zu erreichen, die Freiwerdung von der Materie, die muß man sich dazu einholen, und das geschieht mit dem Willen.

Da ist Absicht gefragt, das Zauberword der Magie, der weißen wie der schwarzen Magie.

Da muß man also schon eine gewisse Energie aufbringen, man muß Willen aufbringen und wenn danach auch noch die Tat folgt, dann ist es noch besser.

Und die Tat ist rege Liebetätigkeit.

Wenn ich also diese rege Liebetätigkeit tätige, tue, dann fange ich diese Neutrinos ein, die eben diese zusätzlich Energie bringen.

Wenn ich das nicht tue, dann rauschen sie einfach an mir vorbei und durch mich durch.

Weil das Wesen noch zu sehr in der Eigenliebe steht und dadurch die Kraft aus Gott unwirksam macht.

Die folgenden Botschaften von Bertha Dudde, und Auszüge daraus, bringen Information über diese Kraft aus Gott und dort wird der Unterschied zwischen Lebenskraft und Geisteskraft erklärt. Die Lebenskraft kriegt also jeder, bei der Geisteskraft muß etwas unternommen werden. Und wenn Sie jetzt das Folgende lesen, beachten sie bitte solche Stellen, die an die Beschreibung von Neutrinos erinnern.

 

B.D. Nr. 2144

Jeglichem Schöpfungswerk strömt von Gott aus Kraft zu, daß es sich dienend betätigen kann, ganz gleich, in welcher Weise, und ...

Selbst die festeste Form wird durch Einfluß von außen, der mit der Lichtstrahlung – also dem Wirken der Lichträger – zusammenhängt, zur Tätigkeit angeregt, wenngleich dies dem Menschlichen Auge nicht erkennbar ist.

Und doch gibt es einen Zustand der Leblosigkeit, und zwar im Stadium als Mensch. In diesem Stadium strömt dem Wesen das größte Maß an Lebenskraft zu, die es zu dienender Tätigkeit nützen soll.

Wenn er das Wirken in Liebe außer acht läßt - die Tätigkeit, zu deren Ausübung Gott dem Menschen die Lebenskraft zuströmen läßt.

Geistig tot zu sein aber ist das Entsetzlichste, weil die letzte Gnade, die dem Wesen zu Gebote steht, ungenützt gelassen wird - weil der Lebensstrom, den Gott diesem Wesen zuführt, nicht genützt wird zur dienenden Tätigkeit und das Wesen auf der gleichen Entwicklungsstufe verharrt, auf der es stand bei Beginn der Verkörperung als Mensch.

 

B.D. Nr. 2310

Der geringste Widerstand verringert die Wirkung der Kraftausstrahlung aus Gott, weil der vollste Wille benötigt wird, um eine Gabe von Gott entgegennehmen zu können, ansonsten die Kraftzufuhr dem Wesen wider dessen Willen zugewendet und also eine Höherentwicklung im Zwang bedeuten würde. Nur die zur Erhaltung des Wesens notwendige Lebenskraft geht jedem Menschen auch ohne seinen Willen zu, doch kann er diese Lebenskraft auch ungenützt lassen für die Höherentwicklung, und er muß also erst seinen Willen tätig werden lassen zur Ausnützung jener ihm zugehenden Lebenskraft.

Die Kraftausstrahlung aus Gott ist ein Zuwenden der göttlichen Liebe, also ein Gnadenakt, der Aufnahmefähigkeit und -willigkeit voraussetzt, denn die Liebesausstrahlung aus Gott kann nur denen zugewendet werden, die sich der Liebe Gottes würdig erweisen, sie begehren und also das Herz öffnen für den göttlichen Liebesstrom.

 

B.D. Nr. 2756

Es muß im Menschen der Wille rege geworden sein, in Verbindung mit Mir zu stehen, dann ist durch diesen Willen auch schon die Verbindung mit Mir hergestellt insofern, als daß Meine Kraft in Form von rechten Gedanken auf den Menschen überströmt und er Mir nun immer eifriger entgegendrängt. Und diese Gedanken sind schon Übermittlungen aus dem geistigen Reich, diese Gedanken sind förderlich für die Seele, und durch diese Gedanken wird euch Mein Wille offenbar, und ihr werdet dann das erfüllen, was Ich gedanklich von euch fordere, weil ihr erkennet, daß dies Mein Wille ist.

Und es wird immer das Gebot der Liebe in euch ertönen, immer werdet ihr Meine Stimme vernehmen, die euch zum Liebeswirken anregt, und so ihr dieser Stimme folget, verbindet ihr euch immer inniger mit Mir, und ihr vernehmet auch immer klarer Meine Stimme, eure Gedanken sind klar und geordnet, euer Wissen nimmt zu, ihr steht in der Wahrheit und reifet an eurer Seele.

 

Irdische oder geistige Kraftäußerung.

25. und 26. Mai 1944. B.D. NR. 3133.

Vollgläubig dürfet ihr eine jede Kundgabe entgegennehmen, denn sie (sind) ist reinste Wahrheit, weil Gott Selbst sie euch zuleitet. Und so euch etwas unverständlich erscheint, so unterbreitet es Ihm, Der euch nicht ohne Antwort lassen wird. Und Seine geistigen Hilfskräfte sind stets bereit, euch aufzuklären, wo noch Dunkel in euch ist, denn Gottes Wille ist, euch wissend zu machen, und Gottes Wille wird von jenen Lichtwesen stets erfüllt - Lichtwesen sind Empfänger und Zuleiter der Kraft aus Gott - ihre Tätigkeit besteht darin, alles Kraftlose mit der Kraft aus Gott zu erfüllen, so dieses sich aus freiem Willen Gott zuwendet. Es wird sich diese Kraft aber stets geistig auswirken, und darum wird diese Kraft nicht so offensichtlich zutage treten, daß sie dem Menschen erkennbar ist, der fernab vom Geistigen steht. Immer werden die geistigen Wesen, die nur den Auftrag Gottes erfüllen, die gedankliche Tätigkeit der Menschen ordnen, die im Verlangen nach der Wahrheit sich an Gott Selbst wenden. Es ist dies das geistige Wirken dieser Wesen, und es ist dieses Wirken immer erfolgreich, sowie die Menschen ihm keinen Widerstand entgegensetzen. Widerstand aber ist dann vorhanden, wenn der Mensch entweder gleichgültig ist der Wahrheit gegenüber oder solche begehrt unter Ausschalten der ewigen Gottheit, also rein verstandesmäßig in die Wahrheit einzudringen sucht. Dann können sich ihm jene Wesen nicht nähern, denn er ist umgeben von Wesen der Finsternis, die ihn in irriges Denken leiten wollen und also willkommene Aufnahme finden für ihre gedanklichen Einflüsterungen. Denn wider ihren Willen, also ohne Aufnahmewilligkeit, werden die Menschen nicht von Lichtwesen belehrt, ansonsten es eine zwangsmäßige Entwicklung wäre. Die finsteren Wesen können also gedanklich gleichfalls auf die Menschen einwirken, niemals aber einen geistigen Vorgang ausführen, der Kraft erfordert, der also den Menschen auch ersichtlich ist - indem etwas ersteht, was vordem nicht war und über die natürliche Fähigkeit des Menschen geht. Anders ist es mit dem Ausführen von Handlungen, die als solche im Bereich der menschlichen Fähigkeit liegen, nur mehr oder weniger körperliche Kraft benötigen. Diese werden ausgeführt mit der dem Menschen zuströmenden Lebenskraft, die auch verstärkt werden kann durch seine Willigkeit zu jenen Handlungen. Diese Lebenskraft wird ihm gleichfalls vermittelt durch geistige Wesen entsprechend seiner Willigkeit zum Guten oder Bösen. Es verfügen die Lichtwesen unausgesetzt über Kraft aus Gott, die sie ständig empfangen und weitergeben, wie auch die finsteren Wesen solche beziehen von ihrem Erzeuger, der seine Kraft von Gott empfängt, sie aber nützet zu Gott-gegnerischem Wirken. Die Einstellung zu Gott oder zu Dessen Gegner ist bestimmend, woher dem Menschen die Kraft zuströmt, wie auch der menschliche Wille sie nun nützet zu guten oder bösen Taten. Eine Kraftäußerung kann sich auf natürliche oder übernatürliche Leistungen erstrecken, sie wird aber immer als Lebenskraft bezeichnet werden müssen, weil diese Handlungen in jedem Falle ausgeführt werden von Menschen, denen eine gewisse Fähigkeit dazu eigen ist und die nur durch die Kraftzufuhr um beträchtliches erhöht werden kann. Der Vorgang einer Übertragung von geistigem Gedankengut in einer solchen Form, daß die Ergebnisse auch für andere Menschen sichtbar, also vernehmbar, sind, ist aber insofern anders zu bewerten, als daß es sich um eine rein geistige Kraftausstrahlung handelt, die weder zur Erhaltung des leiblichen Lebens noch zur Verstärkung der Körperkraft beiträgt, sondern nur die Höherentwicklung der Seele fördert.Und eine solche Kraftübertragung kann nur stattfinden von seiten der Wesen, die selbst Kraftempfänger aus Gott sind. Geistige Kraft aber mangelt den Wesen der Finsternis, und darum können sie solche nicht austeilen, und noch viel weniger können sie den Menschen zu einer Tätigkeit veranlassen, die geistige Kraft erfordert - daß etwas entsteht, wozu der Mensch ohne geistige Kraftzufuhr nicht fähig ist. Denn es müßte dann ein jeder Mensch ohne jegliches Hilfsmittel und in gleicher Zeit über die gleichen Themen Niederschriften machen können, wenn auch voneinander abweichend, sowie den Mächten der Finsternis die gleiche Kraft zur Verfügung stünde, die Menschen zu belehren. Die diesen Mächten zur Verfügung stehende Kraft nützen sie zu Werken der Lieblosigkeit und des Hasses, den Irrtum aber suchen sie durch gedankliche Beeinflussung zu verbreiten, doch auch nur dort, wo der Wille des Menschen dem Bösen zugewandt ist. Und darum muß eine Kraftübertragung in dieser Form, wo geistiges Wissen den Menschen vermittelt wird, immer als Wirken geistiger Kräfte angesprochen werden, die im Licht stehen, also Licht- und Kraftempfänger aus Gott sind, und somit als lehrende Kräfte zugelassen, d.h. von Gott angewiesen sind, Licht unter die Menschen zu bringen und die Weisheit, also die Wahrheit aus Gott, zu verbreiten. Es wird der Gegner Gottes zwar kein Mittel scheuen, die Lüge und den Irrtum den Menschen zuzuleiten, doch er bedienet sich dazu weltlich gesinnter und materiell denkender Menschen, und diese beeinflußt er auch in rein weltlicher und materieller Weise, so daß sie alle anderen Ziele verfolgen als geistige; und diese erkennen weder den Irrtum und die Lüge, noch verlangen sie nach der Wahrheit. Sie sind den gedanklichen Einflüsterungen der schlechten Kräfte geneigt, und nun sind sie aus eigenem Willen tätig an der Verbreitung jener, indem sie ihre menschliche Fähigkeit nützen, um den Mitmenschen Irrlehren zu vermitteln in Wort und Schrift. Diese Vermittlungen lassen aber nichts Außergewöhnliches erkennen, es kann nicht von außergewöhnlichem Wirken und übernatürlicher Kraft gesprochen werden, die aber unstreitbar die geistigen Niederschriften erkennen lassen. Amen. B.D. NR. 3133.

 

B.D. NR. 3370

Auf Erden bezieht es ständig Kraft, solange es lebt, d.h., das Leben an sich ist schon ein Kraftübermittlungsvorgang, der an der Ausführungsmöglichkeit seiner irdischen Tätigkeit erkennbar wird. Ohne Kraft würde das Wesen, das nun im Menschen verkörpert ist, nichts vollbringen können. Er kann also während seines Erdenlebens fortgesetzt tätig sein, und zwar seinem Willen entsprechend jede Handlung ausführend, soweit dies im Bereich der Möglichkeit liegt.

 

B.D. NR. 3933

Meine Kraftausstrahlung strömt ununterbrochen in die Unendlichkeit, dort wirkend, wo sich ein Gefäß findet zur Aufnahme, und als Aufnahmegefäß ist im besonderen jedes Menschenherz anzusehen, das Mir zugewandten Sinnes ist. Ein Gedanke an Mich zieht auch unwillkürlich Meine Kraft an, denn Ich teile Mich allem von Mir Geschaffenen mit, das keinen Widerstand Mir entgegensetzt. Und darin liegt eure Stärke, die Gewähr ständiger Hilfe durch Kraftzufuhr von Mir, daß ihr euch Mir nur öffnet, daß ihr nur eure Gedanken Mir zuwendet im Verlangen, Kraft von Mir zu beziehen, und sie wird euch erfüllen, eurem Verlangen gemäß.

Ohne Verbindung mit Mir ist dies nicht möglich, euer Herz muß sich Mir freiwillig öffnen, ansonsten ihr unberührt bleibt von Meiner Kraftausstrahlung, wenngleich die ganze Unendlichkeit davon erfüllt ist.

 

Körperkraft (Lebenskraft) Vermehrung durch geistige Kraft.

27. Mai 1948. B.D. NR. 4314.

Ihr könnet nicht über die Grenzen eures Schaffens hinausgehen ohne geistige Kraftzufuhr. Es ist euch menschlich eine Grenze gesetzt, d.h., der Körper ist nur befähigt zur Durchführung des Willens seiner biologischen Zusammensetzung entsprechend, also es liegt immer das göttliche Naturgesetz dem Können und den Leistungen eines Menschen zugrunde. Dies gilt jedoch nur für den Menschen, der göttliche Kraftzufuhr nicht begehrt, also sie nicht anfordert - dessen Macht ist begrenzt. Anders verhält es sich mit denen, die in Verbindung stehen mit dem geistigen Reich, die sich jederzeit Kraft erbitten und entgegennehmen dürfen ihrem Willen und ihrer Gottverbundenheit gemäß. Diese heben durch die Verbindung mit Gott die Grenzen des Schaffens auf, sie sind gewissermaßen nicht den Naturgesetzen unterworfen, sondern stehen darüber, weil es Gottes Wille ist. Sie können alles vollbringen - daß sie es aber nicht vollbringen trotz dieser angeführten Voraussetzung, hat in der Glaubensschwäche ihre Ursache, und darum kann so selten der Beweis erbracht werden davon, daß der Mensch alles kann trotz seiner körperlichen Kraftbegrenzung. Es fehlt ihm am Glauben, und so zieht er sich selbst Grenzen, wo er sie überschreiten könnte. Er hat also wohl den Willen, aber nicht den Glauben, ohne Glaube aber kann ihm die außergewöhnliche Kraft nicht zugewendet werden, weil er nicht zum Glauben gezwungen werden darf. Es muß ein Unterschied gemacht werden zwischen körperlicher und geistiger Kraft. Erstere ist die Lebenskraft, über die jeder Mensch, wenn auch unterschiedlich, verfügen kann und die eine besondere Gnadengabe in der letzten Verkörperung auf Erden ist. Der Mensch nun beachtet nur diese natürliche Kraft und denkt nicht darüber nach, wie er sie vermehren könnte, sondern er findet sich damit ab, daß sie je nach dem Alter oder der Gesundheit ab- oder zunimmt. Jederzeit aber kann er diese Lebenskraft vermehren durch geistige Kraft, die nicht willkürlich dem Menschen zugewendet, sondern nur nach Erfüllen gewisser Vorbedingung empfangen wird. Diese geistige Kraft steht ungemessen dem Menschen zur Verfügung, muß aber angefordert, also erbeten werden. Dies kann aber nur im Glauben geschehen, daß es sowohl möglich als auch durch Gottes Liebe sicher ist und ein Gebet niemals vergeblich zu Ihm dringt. Dann erst fordert der Mensch in der rechten Weise die geistige Kraft an, und er wird über sie verfügen können unbegrenzt. Es muß sich der Mensch vorstellen, daß er als winziges Teilchen der ewigen Gottheit auch teilhaftig ist Seiner Macht und Kraft, sowie er mit Gott nicht im Widerstand, sondern in Harmonie lebt. Und diese Gewißheit wird ihn auch glauben lassen, daß ihm jedes Maß von Kraft zugewendet wird, das er nun nützen kann nach seinem Willen. Eine Einschränkung des Schaffens gibt es nur für die Menschen, die außerhalb von Gott leben, denn diesen steht nur ihre Körperkraft zur Verfügung. Wer aber in Gott und mit Gott lebt, der wird Dinge vollbringen können, die über menschliches Können gehen, sowie er fest und unerschütterlich glaubt. Amen. B.D. NR. 4314.

 

B.D. NR. 4674

Die Liebe ist göttliches Prinzip, also ureigentlich der Inbegriff der Göttlichkeit, sie ist etwas nicht zu Definierendes, sie ist Wesen und Eigenschaft Gottes, sie ist die große, den Menschen unerklärbare Kraft, die alles erstehen ließ, weil sie schöpferische und belebende Wirkung hat. Sie ist also das Urwesen Gottes, sie ist etwas von Gott Ausstrahlendes, das sich in allen Seinen Schöpfungen wiederfindet und im Menschen besonders zur vollen Entfaltung kommen soll. Die rechte Liebe zieht empor, sie sucht den Zusammenschluß mit der ewigen Liebe, dem Urquell des Lebens und aller Kraft.

Die Liebe, die sich irdischen Dingen zuwendet, die also noch als Materie anzusehen sind, ist nicht kraftspendend, sondern kraftraubend, und da der Mensch keine geistige Kraftzufuhr hat, nützet er die Lebenskraft, um sich das, was seine verkehrt gerichtete Liebe begehrt, zu erringen. Er gewinnt also nichts, sondern verliert, weil das, was er sich erringt, vergänglich ist und er sich unvergängliche Werte, die er mit seiner Lebenskraft sich schaffen soll, verscherzt.

 

Lebenskraft - Geisteskraft.

10. Dezember 1951. B.D. NR. 5269.

Verlasset euch niemals auf eure eigene Kraft. Wohl müsset ihr selbst euren Willen tätig werden lassen, ihr dürfet nicht tatenlos verharren und auf Hilfe warten, doch was ihr tut, müsset ihr immer im Verein mit Mir in Angriff nehmen, ihr müsset Meine Hilfe und Meinen Segen dazu erbitten, und es wird euch gelingen. Ihr besitzet wohl Lebenskraft, die euch zu reger Tätigkeit berechtigt und befähigt. Doch über allem steht Mein Wille, und diesen könnet ihr nicht zwingen; Ich aber sehe Mich oft gezwungen, Widerstand eurem Willen entgegenzusetzen, wenn dies eurer Seele zum Heil gereichet. Und darum sind in euer Lebensschicksal auch Fehlschläge, Mißlingen von Vorhaben und Erfolglosigkeiten einbezogen, und ihr könnet sie aus eigener Kraft nicht von euch fernhalten. Dann nützet euch auch die Lebenskraft nicht viel, dann erkennet ihr oft, wie wenig ihr aus eigener Kraft vermögt. Alle Fehlschläge, alle vergeblichen Arbeitsleistungen, alle Schwächeanfälle sind stets Hinweise, euch an den Kraftgeber von Ewigkeit zu wenden, Seinen Segen zu erflehen und Ihn im Erkennen eurer eigenen Unzulänglichkeit zu bitten um Vermehrung der Kraft und gutes Gelingen jeder Tätigkeit. Ihr sollet Mich nicht vergessen, darum muß Ich euch oft in Situationen kommen lassen, wo eure eigene Kraft keine Erfolge zeitigen kann, Ich muß euch zeigen, daß alle eure Bemühungen erfolglos sind, so Ich nicht Meinen Segen dazu gebe, den ihr aber erst erbitten müsset, um Meiner nicht zu vergessen. Die Zusammenarbeit mit Mir garantiert den Erfolg, haltet ihr euch aber von Mir zurück, dann sind eure Bemühungen um vieles anstrengender und auch dann noch oft ohne Erfolg. Ihr könnet euch zwar auch den Erfolg erzwingen, dann aber nur mit Unterstützung der Kraft von unten, die euch stets versorgen wird, wenn ihr eure Seele dafür eintauschet. Dann könnet ihr mächtig sein auf Erden, dann wird euch alles gelingen, dann könnet ihr die Mitmenschen verblüffen mit Werken übernatürlicher Art - doch immer unter Einbüßen der Freiheit, denn dann seid ihr gefesselt und völlig in seiner, des Satans, Gewalt. Begehret nicht diese Kraft von unten, selbst wenn sie euch ein reizvolles Erdenleben verheißet. Kommet zu Mir in innigem Gebet, und rufet Mich an um Kraft und Gnade, und ihr gewinnet dann wahrlich mehr, als euch Mein Gegner bieten kann. Doch nicht weltliche Güter sind es, die ihr dann in Besitz nehmet, sondern Ich segne dann jedes Beginnen, das ihr irdisch unternehmet, wie Ich euch aber auch geistig segne, d.h. euch durch die innige Verbindung mit Mir mit Geisteskraft versehen kann, die ungleich wertvoller ist als eure Lebenskraft, denn mit geistiger Kraft zu arbeiten wird immer erfolgreich sein, wenn auch von euch nicht immer erkannt. Schaltet Mich niemals aus, was ihr auch beginnet, denn Ich will ständig euer Berater, Führer und Beistand sein, Der alles zum Besten lenket für eure Seelen. Amen. B.D. NR. 5269.

 

Wir hatten das Grunduniversum erwähnt. Im Kapitel 64 dieses Buches hier, Die Imitationskirche, Das allumfassende Energiefeld, gibt es diese Aussage:

Es gibt ein breites Feld von Energie, das aus praktischen Gründen (M) genannt wird. Es ist so gut wie unbekannt in unserer zeitgenössischen Zivilisation. Es ist das einzige Energie-Feld das gemeinsam besteht und auch einsatzbereit ist sowohl innerhalb und auch außerhalb von Zeit-Raum und in verschiedenen Graden in aller physischen Materie gegenwärtig ist. Wegen der Tendenz von (M) sich in lebenden Organismen anzuhäufen, ist LIFE – oder Lagen von Intelligenz-formender Energie – ein nützliches Initialwort für ein Band des (M)-Feld-Spektrums.

Im Erd-Lebens-System ist (M) in größerer Konzentration gegenwärtig, die von "inerter" Materie durch Mikro-Organismen zu den menschlichen Geistern schwankt. Die Varianz und das Spektrum von (M)-Strahlung ist äußerst weit für örtliche Normen, doch ist sie nur eine kleine Kerbe in der ganzen Breite des (M)-Feldes.

Alle lebenden Organismen benutzen (M), um zu kommunizieren. Tiere sind sich der (M)-Strahlung mehr bewußt als Menschen, die, mit wenigen Ausnahmen, überhaupt keine Wahrnehmung haben.

Menschen, mit wenigen Ausnahmen, haben überhaupt keine Wahrnehmung von dem allumfassenden Energiefeld, weil sie die Kraft aus Gott unwirksam machen.

 

 

Dieses ist das Ende von "Die Kraft aus Gott unwirksam machen"
Zur englischen Version dieses Kapitels: Making the power out of God ineffective

 

 

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