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Gliederung des Menschen

 

Gliederung1
Gliederung2

 

Die obige Tafel zeigt Information von geistigen Schriften, die sich mit der Gliederung des Menschen beschäftigt. Die Information ist schematisch dargestellt und faßt zugehörige Einzelheiten in entsprechenden Spalten zusammen.

Die Tafel ist eine Ergänzung zu den Teilen dieser Website, die sich mit diesem Thema befassen, wie zum Beispiel der Webpages 222 223 224 und gibt Beispiele, wie andere Veröffentlichungen das Thema angehen und welche Bezeichnungen sie wählen. Information der Tafel geht auch auf den Zusammenhang ein, der zwischen der geistigen Seite des Menschen und der geistigen Seite von Himmelskörpern besteht und ist somit auch eine Ergänzung der vorangegangenen Webpage Das Sonnensystem.

Nun folgt eine Beschreibung der Gliederung des Menschen aus einem theosophischen Werk:

Theosophical Manuals. No 1 (Theosophische Handbücher. Nr 1).

The Seven Principles of Man (Die sieben Prinzipien des Menschen)

von Annie Besant, 1909

Seiten 2-4

Diese Evolution, während des gegenwärtigen Zyklus der menschlichen Entwicklung, findet auf fünf von sieben Ebenen der Natur statt. Die beiden höheren Ebenen – die sechste und siebente – werden nicht erreicht, außer in den außergewöhnlichsten Fällen, von Menschen dieser Menschheit im gegenwärtigen Zyklus, und sie können deshalb für unseren jetzigen Zweck weggelassen werden. Da jedoch einige Verwirrung bezüglich der sieben Ebenen durch Unterschiede der Nomenklatur entstanden ist, werden am Ende dieser Abhandlung zwei Diagramme gegeben, die die sieben Ebenen zeigen wie sie in unserer Unterteilung des Universums existieren, in Übereinstimmung mit den riesigeren Ebenen des Universums als Ganzes, und auch die Unterteilung der fünf in sieben, wie sie in einiger unserer Literatur dargestellt sind. Eine “Ebene” ist lediglich eine Kondition, ein Stadium, ein Zustand; so daß wir den Menschen entsprechend seiner Natur beschreiben können, wenn diese Natur voll entwickelt ist und bewußt in sieben verschiedenen Konditionen existiert, oder sieben verschiedenen Stadien, in sieben verschiedenen Zuständen; oder technisch, auf sieben verschiedenen Ebenen des Seins. Um eine leicht bestätigte Illustration zu nehmen: ein Mensch kann bewußt auf der physischen Ebene sein, daß ist, in seinem Körper, und Hunger und Durst fühlen, und Schmerz eines Schlages oder Schnittes. Doch lassen wir den Mann einen Soldat sein in der Hitze des Gefechts, und sein Bewußtsein wird sich auf seine Leidenschaften und Emotionen konzentrieren, und er mag eine Wunde erleiden ohne es zu wissen; sein Bewußtsein ist weg von der physischen Ebene und handelt auf der Ebene der Leidenschaften und Emotionen: wenn die Aufregung vorbei ist, wird das Bewußtsein zum Physischen zurückkehren, und er wird den Schmerz seiner Wunde “fühlen”. Lassen wir den Mann einen Philosophen sein, und wie er über ein verwickeltes Problem nachdenkt, verliert er alles Bewußtsein seiner körperlichen Bedürfnisse, der Emotionen, der Liebe und des Hasses; sein Bewußtsein wird auf die Ebene des Intellekts übergegangen sein; er wird “abstrakt” sein, d.h., von Überlegungen weg gezogen sein, die mit seinem körperlichen Leben zu tun haben, und auf der Ebene des Gedankens festgesetzt sein. Deshalb kann ein Mensch auf diesen mehreren Ebenen leben; in diesen mehreren Konditionen ist ein Teil oder ein anderer seines Wesens zu jeder gegebenen Zeit in Aktivität geworfen; und ein Verstehen davon, was der Mensch ist, seines Wesens, seiner Kräfte, seiner Möglichkeiten, wird leichter erreicht und nützlicher aufgenommen, wenn er entsprechend dieser definierten Linien studiert wird, als wenn er ohne Analyse gelassen wird, ein lediglich verworrenes Bündel von Eigenschaften und Zuständen.

Es ist auch als praktisch empfunden worden, wenn man dem sterblichen und unsterblichen Leben des Menschen Beachtung schenkt, diese sieben Prinzipien in zwei Gruppen zu tun – eine enthält die drei höheren Prinzipien und wird deshalb Triade genannt, die andere enthält die vier niederen, und ist deshalb Quaternarie genannt. Die Triade ist der totlose Teil des Wesens der Menschen, der “Geist” und die Seele der christlichen Terminologie; der Quaternarie ist der sterbliche Teil, der “Körper”, des Christentums. Diese Teilung in Körper, Seele und Geist wird von Paulus gebraucht, und wird von jeder sorgfältigen Philosophie anerkannt, obwohl sie die Masse der christlichen Leute im Allgemeinen ignoriert.

 

Die sieben Ebenen und die darauf funktionierenden Prinzipien
7  x
6x
5Atmâ. GeistGeistig
4Buddhi. Geistige Seele.
3Manas. Menschliche Seele.Mental
2Kâma. Astral- oder Begierden-KörperAstral
1Prâna. Ätherischer Doppelgänger. Dichter physischer Körper Physisch

 

Eine andere Teilung nach den Prinzipien
7  AtmâGeistig
6Buddhi
5Höheres ManasMental
Prinzipien eng verwoben während des Erdenlebens. Manchmal höhere psychische Ebene genannt4Niedere Manas
3KâmaAstral
2Prâna. Ätherischer DoppelgängerPhysisch
1Dichter physischer Körper

 

Eine andere Teilung auch nach den Prinzipien
7  AtmâGeistig
6Buddhi
5ManasMental
4KâmaAstral
3PrânaPhysisch
2 Ätherischer Doppelgänger
1Dichter physischer Körper

 

Annie Besant machte diese Aussage: »Lassen wir den Mann einen Philosophen sein, und wie er über ein verwickeltes Problem nachdenkt, verliert er alles Bewußtsein seiner körperlichen Bedürfnisse, der Emotionen, der Liebe und des Hasses; sein Bewußtsein wird auf die Ebene des Intellekts übergegangen sein; er wird “abstrakt” sein, d.h., von Überlegungen weg gezogen sein, die mit seinem körperlichen Leben zu tun haben, und auf der Ebene des Gedankens festgesetzt sein.« Wenn sich ein Mensch nicht wohl fühlt in seinem Körper und er vertieft sich in ein geistiges Problem und formuliert es in Worte und tippt das in seinen Computer, und er unterbricht dann seine Arbeit, um eine materielle Besorgung zu erledigen, dann fühlt er plötzlich wieder das Unbehagen seines Körpers and erkennt, daß dieses Unbehagen nicht da war als er auf der Ebene des Denkens eingespannt war.

Die beiden Hauptzustände des Bewußtseins eines Menschen sind wach zu sein und zu schlafen. Doch dieses Beispiel zeigt, daß es da viele andere Bewußtseinszustände gibt und es sollte unser Ziel sein, so viel Zeit wie möglich auf dem höchsten Zustand zu verbringen, das Reich Gottes zu suchen, nach dem Unsichtbaren zu blicken, als Glaubende unseren Weg zu gehen und nicht als Schauende, denn das wird dabei helfen, unsere Seele mit dem Geist zu füllen und vermeiden, unsere Seele mit dem Einfluß des Körpers zu füllen.

Hier möchte ich daran erinnern, daß alle Religionen damit anfingen, daß Gott seine Kinder besuchte und sie selbst unterrichtete, wie sie auf diesem Planeten zu leben haben. Doch die Menschheit degenerierte, besonders durch den Einfluß der Kleriker, und ich will jetzt eine gute Erklärung dieser Situation bringen, wie sie auf beide Teile der Welt zutrifft, auf den Osten und auf den Westen.

Nun kommt ein Auszug aus einem Buch von Rafael Lefort mit dem Titel "The Teachers of Gurdjieff" (Die Lehrer von Gurdjief), 1966. Es ist eine Aussage von Hassan Kerbali:

Der Mensch ist grundsätzlich gierig, faul, und genußsüchtig und sucht jede Gelegenheit aus, um Aufgaben zu vermeiden, die Anstrengung brauchen. Physische Anstrengung ist weniger schwierig als geistige Anstrengung, und Anstrengung auf einer entwicklungsmäßigen Ebene noch schwieriger. Geistige Disziplin ist ein Produkt entschlossener Disziplin. Es ist kein Zufall, daß Einige sie haben und Einige nicht. Wenn du bereit bist, mit dir selbst zu kämpfen, gut; sonst suche einen leichteren Weg, der dich nirgendwo hinbringt, dir aber eine Idee gibt, daß dir die Geheimnisse des Lebens offen stehen.

Suche Zen, Theosophie oder Yoga aus, alle sind Zufluchten für die Unfähigen, die etwas wollen, mit dem sie sich beschäftigen können und ihnen etwas gibt, sowohl Übernatürliches als auch anscheinend Lohnendes, um daran festzuhalten. Wenn sie ein Viertel der Energie, die sie benutzen, sich selbst in Knoten zu binden und in anderen sonderbaren Aktivitäten, dafür benutzen würden, ihre geistigen Prozesse zu bestimmen, würden sie Fortschritte machen.

Das war das erste Zitat, es trifft auf den Osten zu, und nun das zweite, aus der gleichen Quelle, auf den Westen zutreffend, ein Zitat von Pir Doud:

Westliches Denken hat sich nie von der toten Hand der organisierten Kirche erholt, obwohl es das Monopol dieser Kirche unterstützt und ihr Beihilfe geleistet hat, indem ihr Recht niemals herausgefordert wurde. Jede Andeutung, daß die organisierte Kirche nicht den esoterischen Inhalt enthält, den man sich erhoffen mochte, traf mit dem Scheiterhaufen zusammen.

Nun ein Zitat aus dem Buch "Erregende Zeugnisse von Karma und Wiedergeburt" (Many Mansions, 1950) von Gina Cerminara:

Viele Theosophen und Anthroposophen werden durch das Studium der kosmischen Gesetze, unter denen sich die geistige Entwicklung im allgemeinen vollzieht, so in Anspruch genommen, daß sie vergessen, daß ihr eigener geistiger Fortschritt nicht automatisch durch das Wissen um das Wissen um die Gesetze über diesen Fortschritt erfolgt.

So dies waren kritische Bemerkungen über Leute, die sich mit gewissen Geistesrichtungen beschäftigen und für die diese Beschäftigung dazu führt, das Wichtige in Leben zu vergessen, die eigene Seele zu entwickeln, oder die sich von Organisationen zu Sklaven machen lassen.

Doch uns sollte das Negative nicht davon abhalten, von geistig fortgeschrittenen Personen und ihren Erkenntnissen zu lernen.

Jetzt folgt etwas von Rudolf Steiners Buch "Theosophie - Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung":

VI. Von den Gedankenformen und der menschlichen Aura

Es ist gesagt worden, daß die Gebilde einer der drei Welten nur dann für den Menschen Wirklichkeit haben, wenn er die Fähigkeiten oder die Organe hat, sie wahrzunehmen. Gewisse Vorgänge im Raume nimmt der Mensch nur dadurch als Lichterscheinungen wahr, daß er ein wohlgebildetes Auge hat. Wieviel sich von dem, was wirklich ist, einem Wesen offenbart, das hängt von dessen Empfänglichkeit ab. Niemals darf somit der Mensch sagen: nur das sei wirklich, was er wahrnehmen kann. Es kann vieles wirklich sein, für dessen Wahrnehmung ihm die Organe fehlen. Nun sind die Seelenwelt und das Geisterland ebenso wirklich, ja in einem viel höheren Sinne wirklich als die sinnliche Welt. Zwar kann kein sinnliches Auge Gefühle, Vorstellungen sehen; aber sie sind wirklich. Und wie der Mensch durch seine äußeren Sinne die körperliche Welt als Wahrnehmung vor sich hat, so werden für seine geistigen Organe Gefühle, Triebe, Instinkte, Gedanken und so weiter zu Wahrnehmungen. Genau wie durch das sinnliche Auge zum Beispiel räumliche Vorgänge als Farbenerscheinungen gesehen werden können, so können durch die inneren Sinne die genannten seelischen und geistigen Erscheinungen zu Wahrnehmungen werden, die den sinnlichen Farbenerscheinungen analog sind. Vollkommen verstehen, in welchem Sinne das gemeint ist, kann allerdings nur derjenige, welcher auf dem im nächsten Kapitel zu beschreibenden Erkenntnispfad gewandelt ist und sich dadurch seine inneren Sinne entwickelt hat. Für einen solchen werden in der ihn umgebenden Seelenwelt die Seelenerscheinungen und im geistigen Gebiet die geistigen Erscheinungen übersinnlich sichtbar. Gefühle, welche er an anderen Wesen erlebt, strahlen wie Lichterscheinungen für ihn von dem fühlenden Wesen aus; Gedanken, denen er seine Aufmerksamkeit zuwendet, durchfluten den geistigen Raum. Für ihn ist ein Gedanke eines Menschen, der sich auf einen andern Menschen bezieht, nicht etwas Unwahrnehmbares, sondern ein wahrnehmbarer Vorgang. Der Inhalt eines Gedankens lebt als solcher nur in der Seele des Denkenden; aber dieser Inhalt erregt Wirkungen in der Geistwelt. Diese sind für das Geistesauge der wahrnehmbare Vorgang. Als tatsächliche Wirklichkeit strömt der Gedanke von einer menschlichen Wesenheit aus und flutet der andern zu. Und die Art, wie dieser Gedanke auf den andern wirkt, wird erlebt als ein wahrnehmbarer Vorgang in der geistigen Welt. So ist für den, dessen geistige Sinne erschlossen sind, der physisch wahrnehmbare Mensch nur ein Teil des ganzen Menschen. Dieser physische Mensch wird der Mittelpunkt seelischer und geistiger Ausströmungen. Nur angedeutet kann die reich-mannigfaltige Welt werden, die sich vor dem «Seher» hier auftut. Ein menschlicher Gedanke, der sonst nur in dem Denkverständnisse des Zuhörenden lebt, tritt zum Beispiel als geistig wahrnehmbare Farbenerscheinung auf. Seine Farbe entspricht dem Charakter des Gedankens. Ein Gedanke, der aus einem sinnlichen Trieb des Menschen entspringt, hat eine andere Färbung als ein im Dienste der reinen Erkenntnis, der edlen Schönheit oder des ewig Guten gefaßter Gedanke. In roten Farbennuancen durchziehen Gedanken, welche dem sinnlichen Leben entspringen, die Seelenwelt. In schönem hellem Gelb erscheint ein Gedanke, durch den der Denker zu einer höheren Erkenntnis aufsteigt. In herrlichem Rosarot erstrahlt ein Gedanke, der aus hingebungsvoller Liebe stammt. Und wie dieser Inhalt eines Gedankens, so kommt auch dessen größere oder geringere Bestimmtheit in seiner übersinnlichen Erscheinungsform zum Ausdruck. Der präzise Gedanke des Denkers zeigt sich als ein Gebilde von bestimmten Umrissen; die verworrene Vorstellung tritt als ein verschwimmendes, wolkiges Gebilde auf. Und die Seelen- und Geisteswesenheit des Menschen erscheint in dieser Art als übersinnlicher Teil an der ganzen menschlichen Wesenheit.

Die dem «geistigen Auge» wahrnehmbaren Farbenwirkungen, die um den in seiner Betätigung wahrgenommenen physischen Menschen herumstrahlen und ihn wie eine Wolke (etwa in Eiform) einhüllen, sind eine menschliche Aura. Bei verschiedenen Menschen ist die Größe dieser Aura verschieden. Doch kann man sich - im Durchschnitt - etwa vorstellen, daß der ganze Mensch doppelt so lang und viermal so breit erscheint als der physische.

In der Aura fluten nun die verschiedensten Farbentöne. Und dieses Fluten ist ein getreues Bild des inneren menschlichen Lebens. So wechselnd wie dieses sind einzelne Farbentöne. Doch drücken sich gewisse bleibende Eigenschaften: Talente, Gewohnheiten, Charaktereigenschaften auch in bleibenden Grundfarbtönen aus.

Bei Menschen, welche den Erlebnissen des in einem späteren Kapitel dieses Buches geschilderten «Erkenntnispfades» vorerst ferne stehen, können sich Mißverständnisse ergeben über die Wesenheit dessen, was hier als «Aura» geschildert wird. Man kann zu der Vorstellung kommen, als ob dasjenige, was hier als «Farben» geschildert wird, vor der Seele so stände, wie eine physische Farbe vor dem Auge steht. Eine solche «seelische Farbe» wäre aber nichts als eine Halluzination. Mit Eindrücken, die «halluzinatorisch» sind, hat die Geisteswissenschaft nicht das geringste zu tun. Und sie sind jedenfalls in der hier vorliegenden Schilderung nicht gemeint. Man kommt zu einer richtigen Vorstellung, wenn man sich das Folgende gegenwärtig hält. Die Seele erlebt an einer physischen Farbe nicht nur den sinnliche Eindruck, sondern sie hat an ihr ein seelisches Erlebnis. Dieses seelische Erlebnis ist ein anderes, wenn die Seele - durch das Auge - eine gelbe, ein anderes, wenn sie eine blaue Fläche wahrnimmt. Man nenne dieses Erlebnis das «Leben in Gelb» oder das «Leben in Blau». Die Seele nun, welche den Erkenntnispfad betreten hat, hat ein gleiches «Erleben in Gelb» gegenüber den aktiven Seelenerlebnissen anderer Wesen: ein «Erleben in Blau» gegenüber den hingebungsvollen Seelenstimmungen. Das Wesentliche ist nicht, daß der «Seher» bei einer Vorstellung einer anderen Seele so «blau» sieht, wie er dies «blau» in der physischen Welt sieht, sondern daß er ein Erlebnis hat, das ihn berechtigt, die Vorstellung «blau» zu nennen, wie der physische Mensch einen Vorhang zum Beispiel «blau» nennt. Und weiter ist es «wesentlich» daß der «Seher» sich bewußt ist, mit diesem seinem Erlebnis in einem leibfreien Erleben zu stehen, so daß er die Möglichkeit empfängt, von dem Werte und der Bedeutung des Seelenlebens in einer Welt zu sprechen, deren Wahrnehmung nicht durch den menschlichen Leib vermittelt ist. Wenn auch dieser Sinn der Darstellung durchaus berücksichtigt werden muß, so ist es für den «Seher» doch ganz selbstverständlich, von «Blau», «Gelb», «Grün» und so weiter in der «Aura» zu sprechen.

Sehr verschieden ist die Aura nach den verschiedenen Temperamenten und den Gemütsanlagen der Menschen; verschieden auch je nach den Graden der geistigen Entwickelung. Eine völlig andere Aura hat ein Mensch, der sich ganz seinen animalischen Trieben hingibt, als ein solcher, der viel in Gedanken lebt. Wesentlich unterscheidet sich die Aura einer religiös gestimmten Natur von einer solchen, die in den trivialen Erlebnissen des Tages aufgeht. Dazu kommt, daß alle wechselnden Stimmungen, alle Neigungen, Freuden und Schmerzen in der Aura ihren Ausdruck finden.

Man muß die Auren der verschiedenartigen Seelenerlebnisse miteinander vergleichen, um die Bedeutung der Farbentöne verstehen zu lernen. Man nehme zunächst Seelenerlebnisse, die von stark ausgeprägten Affekten durchsetzt sind. Sie lassen sich in zwei verschiedene Arten sondern, in solche, bei denen die Seele zu diesen Affekten vorzüglich durch die animalische Natur getrieben wird, und solche, welche eine raffiniertere Form annehmen, die sozusagen durch das Nachdenken stark beeinflußt werden. Bei der ersteren Art von Erlebnissen durchfluten vorzüglich braune und rötlich-gelbe Farbenströmungen aller Nuancen an bestimmten Stellen die Aura. Bei denen mit raffinierteren Affekten treten an denselben Stellen Töne von hellerem Rotgelb und Grün auf. Man kann bemerken, daß mit wachsender Intelligenz die grünen Töne immer häufiger werden. Sehr kluge Menschen, die aber ganz in der Befriedigung ihrer animalischen Triebe aufgehen, zeigen viel Grün in ihrer Aura. Doch wird dieses Grün immer einen stärkeren oder schwächeren Anflug von Braun oder Braunrot haben. Unintelligente Menschen zeigen einen großen Teil der Aura durchflutet von brandroten oder sogar dunkelblutroten Strömungen.

Wesentlich anders als bei solchen Affektzuständen ist die Aura bei der ruhigen, abwägenden, nachdenklichen Seelenstimmung. Die bräunlichen und rötlichen Töne treten zurück und verschiedene Nuancen des Grün treten hervor. Bei angestrengtem Denken zeigt die Aura einen wohltuenden grünen Grundton. So sehen vorzüglich jene Naturen aus, von denen man sagen kann, sie wissen sich in jede Lage des Lebens zu finden.

Die blauen Farbentöne treten bei den hingebungsvollen Seelenstimmungen auf. Je mehr der Mensch sein Selbst in den Dienst einer Sache stellt, desto bedeutender werden die blauen Nuancen. Zwei ganz verschiedenen Arten von Menschen begegnet man auch in dieser Beziehung. Es gibt Naturen, die nicht gewohnt sind, ihre Denkkraft zu entfalten, passive Seelen, die gewissermaßen nichts in den Strom der Weltereignisse zu werfen haben als ihr «gutes Gemüt». Ihre Aura glimmt in schönem Blau. So zeigt sich auch diejenige vieler hingebungsvoller, religiöser Naturen. Mitleidsvolle Seelen und solche, die sich gerne in einem Dasein voll Wohltun ausleben, haben eine ähnliche Aura. Sind solche Menschen außerdem intelligent, so wechseln grüne und blaue Strömungen, oder das Blau nimmt wohl auch selbst eine grünliche Nuance an. Es ist das Eigentümliche der aktiven Seelen im Gegensatz zu den passiven, daß sich ihr Blau von innen heraus mit hellen Farbentönen durchtränkt. Erfindungsreiche Naturen, solche, die fruchtbringende Gedanken haben, strahlen gleichsam von einem inneren Punkte heraus helle Farbentöne im höchsten Maße ist dies der Fall bei denjenigen Persönlichkeiten, die man «weise» nennt, und namentlich bei solchen, welche von fruchtbaren Ideen erfüllt sind. Überhaupt hat alles, was auf geistige Aktivität deutet, mehr die Gestalt von Strahlen, die sich von innen ausbreiten; während alles, was aus dem animalischen Leben stammt, die Form unregelmäßiger Wolken hat, welche die Aura durchfluten.

Je nachdem die Vorstellungen, welche der Aktivität der Seele entspringen, sich in den Dienst der eigenen animalischen Triebe oder in einen solchen idealer, sachlicher Interessen stellen, zeigen die entsprechenden Auragebilde verschiedene Färbungen. Der erfinderische Kopf, der alle seine Gedanken zur Befriedigung seiner sinnlichen Leidenschaften verwendet, zeigt dunkelblaurote Nuancen; derjenige dagegen, welcher seine Gedanken selbstlos in ein sachliches Interesse stellt, hellrotblaue Farbtöne. Ein Leben im Geiste, gepaart mit edler Hingabe und Aufopferungsfähigkeit, läßt rosarote oder hellviolette Farben erkennen.

Allein nicht nur die Grundverfassung der Seele, sondern auch vorübergehende Affekte, Stimmungen und andere innere Erlebnisse zeigen ihre Farbenflutungen in der Aura. Ein plötzlich ausbrechender heftiger Ärger erzeugt rote Flutungen; gekränktes Ehrgefühl, das sich in plötzlicher Aufwallung auslebt, kann man in dunkelgrünen Wolken erscheinen sehen. - Aber nicht allein in unregelmäßigen Wolkengebilden treten die Farbenerscheinungen auf, sondern auch in bestimmt begrenzten, regelmäßig gestalteten Figuren. Bemerkt man bei einem Menschen eine Anwandlung von Furcht, so sieht man diese zum Beispiel in der Aura von oben bis unten wie wellige Streifen in blauer Farbe, die einen blaurötlichen Schimmer haben. Bei einer Person, an der man bemerkt, wie sie mit Spannung auf ein gewisses Ereignis wartet, kann man fortwährend rotblaue Streifen radienartig von innen gegen außen hin die Aura durchziehen sehen.

Für ein genaues geistiges Wahrnehmungsvermögen ist jede Empfindung, die der Mensch von außen empfängt, zu bemerken. Personen, die durch jeden äußeren Eindruck stark erregt werden, zeigen ein fortwährendes Aufflackern kleiner blaurötlicher Punkte und Fleckchen in der Aura. Bei Menschen, die nicht lebhaft empfinden, haben diese Fleckchen eine orangegelbe oder auch eine schöne gelbe Färbung. Sogenannte «Zerstreutheit» der Personen zeigt sich als bläuliche, ins Grünliche spielende Flecke vor mehr oder weniger wechselnder Form.

Für ein höher ausgebildetes «geistiges Schauen» lassen sich innerhalb dieser den Menschen umflutenden und umstrahlenden «Aura» drei Gattungen von Farbenerscheinungen unterscheiden. Da sind zuerst solche Farben, die mehr oder weniger den Charakter der Undurchsichtigkeit und Stumpfheit tragen. Allerdings, wenn wir diese Farben mit denjenigen vergleichen, die unser physisches Auge sieht, dann erscheinen sie diesen gegenüber flüchtig und durchsichtig. Innerhalb der übersinnlichen Welt selbst aber machen sie den Raum, den sie erfüllen, vergleichsweise undurchsichtig; sie erfüllen ihn wie Nebelgebilde. - Eine zweite Gattung von Farben sind diejenigen, welche gleichsam ganz Licht sind. Sie durchhellen den Raum, den sie ausfüllen. Dieser wird durch sie selbst zum Lichtraum.

- ganz verschieden von diesen beiden ist die dritte Art der farbigen Erscheinungen. Diese haben nämlich einen strahlenden, funkelnden, glitzernden Charakter. Sie durchleuchten nicht bloß den Raum, den sie ausfüllen: sie durchglänzen und durchstrahlen ihn. Es ist etwas Tätiges, in sich Bewegliches in diesen Farben. Die anderen haben etwas in sich Ruhendes, Glanzloses. Diese dagegen erzeugen sich gleichsam fortwährend aus sich selbst. - durch die beiden ersten Farbengattungen wird der Raum wie mit einer feinen Flüssigkeit ausgefüllt, die ruhig in ihm verharrt; durch die dritte wird er mit einem sich stets anfachenden Leben, mit nie ruhender Regsamkeit erfüllt.

Diese drei Farbengattungen sind nun in der menschlichen Aura nicht etwa durchaus nebeneinander gelagert; sie befinden sich nicht etwa ausschließlich in voneinander getrennten Raumteilen, sondern sie durchdringen einander in der mannigfaltigsten Art. Man kann an einem Orte der Aura alle drei Gattungen durcheinanderspielen sehen, wie man einen physischen Körper, zum Beispiel eine Glocke, zugleich sehen und hören kann. Dadurch wird die Aura zu einer außerordentlich komplizierten Erscheinung, denn man hat es, sozusagen, mit drei ineinander befindlichen, sich durchdringenden Auren zu tun. Aber man kann ins klare kommen, wenn man seine Aufmerksamkeit abwechselnd auf eine dieser drei Auren richtet. Man tut dann in der übersinnlichen Welt etwas ähnliches, wie wenn man in der sinnlichen zum Beispiel - um sich ganz dem Eindruck eines Musikstückes hinzugeben - die Augen schließt. Der «Seher» hat gewissermaßen dreierlei Organe für die drei Farbengattungen. Und er kann, um ungestört zu beobachten, die eine oder andere Art von Organen den Eindrücken öffnen und die andern verschließen. Es kann bei einem «Seher» zunächst überhaupt nur die eine Art von Organen, die für die erste Gattung von Farben, entwickelt sein. Ein solcher kann nur die eine Aura sehen; die beiden anderen bleiben ihm unsichtbar. Ebenso kann jemand für die beiden ersten Arten eindrucksfähig sein, für die dritte nicht. Die höhere Stufe der «Sehergabe» besteht dann darin, daß ein Mensch alle drei Auren beobachten und zum Zwecke des Studiums die Aufmerksamkeit abwechselnd auf die eine oder die andere lenken kann.

Die dreifache Aura ist der übersinnlich-sichtbare Ausdruck für die Wesenheit des Menschen. Die drei Glieder: Leib, Seele und Geist, kommen in ihr zum Ausdruck.

Die erste Aura ist ein Spiegelbild des Einflusses, den der Leib auf die Seele des Menschen übt; die zweite kennzeichnet das Eigenleben der Seele, das sich über das unmittelbar Sinnlichreizende erhoben hat, aber noch nicht dem Dienst des Ewigen gewidmet ist; die dritte spiegelt die Herrschaft, die der ewige Geist über den vergänglichen Menschen gewonnen hat. Wenn Beschreibungen der Aura gegeben werden - wie es hier geschehen ist -, so muß betont werden, daß diese Dinge nicht nur schwer zu beobachten, sondern vor allem schwierig zu beschreiben sind. Deshalb sollte niemand in solchen Darstellungen etwas anderes als eine Anregung erblicken. Für den «Seher» drückt sich also die Eigentümlichkeit des Seelenlebens in der Beschaffenheit der Aura aus. Tritt ihm Seelenleben entgegen, das ganz den jeweiligen sinnlichen Trieben, Begierden und den augenblicklichen äußeren Reizen hingegeben ist, so sieht er die erste Aura in den schreiendsten Farbentönen; die zweite dagegen ist nur schwach ausgebildet. Man sieht in ihr nur spärliche Farbenbildungen; die dritte aber ist kaum angedeutet. Da und dort nur zeigt sich ein glitzerndes Farbenfünkchen, darauf hindeutend, daß auch bei solcher Seelenstimmung in dem Menschen das Ewige als Anlage lebt, daß es aber durch die gekennzeichnete Wirkung des Sinnlichen zurückgedrängt wird. - je mehr der Mensch seine Triebnatur von sich abstreift, desto unaufdringlicher wird der erste Teil der Aura. Der zweite Teil vergrößert sich dann immer mehr und mehr und erfüllt immer vollständiger mit seiner leuchtenden Kraft den Farbenkörper, innerhalb dessen der physische Mensch lebt. - und je mehr der Mensch sich als «Diener des Ewigen» erweist, zeigt sich die wundersame dritte Aura, jener Teil, der Zeugnis liefert, inwiefern der Mensch ein Bürger der geistigen Welt ist. Denn das göttliche Selbst strahlt durch diesen Teil der menschlichen Aura in die irdische Welt herein. Insofern die Menschen diese Aura zeigen, sind sie Flammen, durch welche die Gottheit diese Welt erleuchtet Sie zeigen durch diesen Aurateil, inwieweit sie nicht sich, sondern dem ewig Wahren, dem edel Schönen und Guten zu leben wissen: inwiefern sie ihrem engen Selbst abgerungen haben, sich hinzuopfern auf dem Altar des großen Weltwirkens.

So kommt in der Aura zum Ausdrucke, was der Mensch im Laufe seiner Verkörperungen aus sich gemacht hat.

In allen drei Teilen der Aura sind Farben der verschiedensten Nuancen enthalten. Es ändert sich aber der Charakter dieser Nuancen mit dem Entwickelungsgrade des Menschen. - man kann im ersten Teil der Aura das unentwickelte Triebleben in allen Nuancen sehen vom Rot bis zum Blau. Es haben da diese Nuancen einen trüben, unklaren Charakter. Die aufdringlich roten Nuancen deuten auf die sinnlichen Begierden, auf die fleischlichen Lüste, auf die Sucht nach den Genüssen des Gaumens und des Magens. Grüne Nuancen scheinen sich vorzüglich bei denjenigen niederen Naturen hier zu finden, die zum Stumpfsinn, zur Gleichgültigkeit neigen, die gierig jedem Genusse sich hingeben, aber doch die Anstrengungen scheuen, die sie zur Befriedigung bringen. Wo die Leidenschaften heftig nach irgendeinem Ziele verlangen, dem die erworbenen Fähigkeiten nicht gewachsen sind, treten bräunlichgrüne und gelblichgrüne Aurafarben auf. Gewisse moderne Lebensweisen züchten allerdings geradezu diese Art von Auren.

Ein persönliches Selbstgefühl, das ganz in niederen Neigungen wurzelt, also die unterste Stufe des Egoismus darstellt, zeigt sich in unklar-gelben bis braunen Tönen. Nun ist ja klar, daß das animalische Triebleben auch einen erfreulichen Charakter annehmen kann. Es gibt eine rein natürliche Aufopferungsfähigkeit, die sich schon im Tierreiche im hohen Grade findet. In der natürlichen Mutterliebe findet diese Ausbildung eines animalischen Triebes ihre schönste Vollendung. Diese selbstlosen Naturtriebe kommen in der ersten Aura in hellrötlichen bis rosaroten Farbennuancen zum Ausdruck. Feige Furchtsamkeit, Schreckhaftigkeit vor sinnenfälligen Reizen zeigt sich durch braunblaue oder graublaue Farben in der Aura.

Die zweite Aura zeigt wieder die verschiedensten Farbenstufen. Stark entwickeltes Selbstgefühl, Stolz und Ehrgeiz bringen sich in braunen und orangefarbenen Gebilden zum Ausdruck. Auch die Neugierde gibt sich durch rotgelbe Flecken kund. Helles Gelb spiegelt klares Denken und Intelligenz ab; Grün ist der Ausdruck des Verständnisses für Leben und Welt. Kinder, die leicht auffassen, haben viel Grün in diesem Teil ihrer Aura. Ein gutes Gedächtnis scheint sich durch «Grüngelb» in der zweiten Aura zu verraten. Rosenrot deutet auf wohlwollende, liebevolle Wesenheit hin; blau ist das Zeichen von Frömmigkeit. Je mehr sich die Frömmigkeit der religiösen Inbrunst nähert, desto mehr geht das Blau in Violett über. Idealismus und Lebensernst in höherer Auffassung sieht man als Indigoblau.

Die Grundfarben der dritten Aura sind Gelb, Grün und Blau. Helles Gelb erscheint hier, wenn das Denken erfüllt ist von hohen, umfassenden Ideen, welche das Einzelne aus dem Ganzen der göttlichen Weltordnung heraus erfassen. Dieses Gelb hat dann, wenn das Denken intuitiv ist und ihm vollkommene Reinheit von sinnlichem Vorstellen zukommt, einen goldigen Glanz. Grün drückt aus die Liebe zu allen Wesen; blau ist das Zeichen der selbstlosen Aufopferungsfähigkeit für alle Wesen. Steigert sich diese Aufopferungsfähigkeit bis zum starken Wollen, das werktätig in die Dienste der Welt sich stellt, so hellt sich das Blau zum Hellviolett auf. Sind trotz eines höher entwickelten Seelenwesens noch Stolz und Ehrsucht, als letzte Reste des persönlichen Egoismus, vorhanden, so treten neben den gelben Nuancen solche auf, welche nach dem Orange hin spielen. - Bemerkt muß allerdings werden, daß in diesem Teil der Aura die Farben recht verschieden sind von den Nuancen, die der Mensch gewohnt ist in der Sinnenwelt zu sehen. Eine Schönheit und Erhabenheit tritt dem «Sehenden» hier entgegen, mit denen sich nichts in der gewöhnlichen Welt vergleichen läßt. - diese Darstellung der «Aura» kann derjenige nicht richtig beurteilen, welcher nicht den Hauptwert darauf legt, daß mit dem «Sehen der Aura» eine Erweiterung und Bereicherung des in der physischen Welt Wahrgenommenen gemeint ist. Eine Erweiterung, die dahin zielt, die Form des Seelenlebens zu erkennen, die außer der sinnlichen Welt geistige Wirklichkeit hat. Mit einem Deuten des Charakters oder der Gedanken eines Menschen aus einer halluzinatorisch wahrgenommenen Aura hat diese ganze Darstellung nichts zu tun. Sie will die Erkenntnis nach der geistigen Welt hin erweitern und will nichts zu tun haben mit der zweifelhaften Kunst, Menschenseelen aus ihren Auren zu deuten.

Rudolf Steiner bezeichnet den zweiten Körper als Ätherleib oder als Lebensleib. Rudolf Steiner war ein Seher und konnte übernatürliche Dinge sehen und hat diese Dinge auch beschrieben und niedergeschrieben und veröffentlicht, oder in Vorträgen dargestellt.

Robert Monroe war ein Raumfahrer, oder ein Mensch, der Außerkörperlichkeit betrieb. Er war ein wirklicher Raumfahrer, denn er hatte die Fähigkeit, seinen Bewußtseinszustand entsprechend den Umständen anzupassen und zum Beispiel nicht nur andere Himmelskörper zu besuchen, sondern dort auch das Leben wahrzunehmen, das dort existierte. Er fand also nicht nur öde Welten vor, sondern konnte mit den Lebewesen dort kommunizieren. Und das war möglich, weil er sich auf den notwendigen Bewußtseinszustand einstellen konnte.

Robert Monroe veröffentlichte sein erstes Buch im Jahr 1971 unter dem Titel "Journeys out of the body" und das ins Deutsche übersetzte Buch hatte dann den Titel "Der Mann mit den zwei Leben," 1972.

In diesem seinem ersten Buch spricht Robert Monroe von seinem Zweiten Körper, also von dem Körper, den er benutzt, wenn er außerkörperliche Reisen unternimmt, und seinen ersten Körper, seinen physischen Leib, zuhause in seinem Bett läßt. Und wenn man das Buch liest und hat sich mit der Gliederung des Menschen beschäftigt, dann nimmt man an, daß dieser Zweite Körper von Robert Monroe eben der Seelenleib ist, der Leib, in dem die Seele reist, der Leib, der auch von Rudolf Steiner und vielen anderen der Astralleib genannt wird.

In seinem zweiten Buch nun, das 1985 unter dem Titel "Far Journeys" veröffentlicht wurde und das dann in Deutsch unter dem Titel "Der Zweite Körper" erschien, berichtet Robert Monroe, wie er den Lebensleib, oder den Ätherleib, entdeckte.

Bevor ich seinen Bericht hierüber bringe, will ich zunächst erst einmal auf eine wichtige Entwicklung eingehen, die zu dieser Entdeckung führt.

Robert Monroe fühlte sich in seinen außerkörperlichen Reisen eingeschränkt und identifizierte sein Bewußtsein als einschränkenden Faktor und entdeckte dann, daß er sich zu sehr kontrollierte.

Aus unserer christlichen Sicht war er zu sehr auf seinen eigenen Willen ausgerichtet und lernte nun, sich vom Geist leiten zu lassen. Und das bedeutet, sich von geistigen Wesen leiten zu lassen, die Gottes Willen tun und damit von Gott geleitet zu sein.

Hier nun der entsprechende Auszug aus Robert Monroes Buch "Der Zweite Körper":

Seiten 15-16

Was habe ich (außerhalb meines Körper) seit der Veröffentlichung von Der Mann mit den zwei Leben [Journeys Out of the Body, 1971 (Außerkörperliche Reisen)] gemacht? Im allgemeinen gebe ich folgende Antwort: In den 70er Jahren fing ich erstmals an, Unzufriedenheit zu verspüren, begann ich mich in meinen außerkörperlichen Aktivitäten irgendwie eingeengt zu fühlen. Einigen wird es sicher schwerfallen zu glauben, daß solche Ausflüge definitiv langweilig wurden. Die anfängliche Begeisterung war längst verflogen. Es wurde mühselig, an kontrollierten Tests teilzunehmen, und weil es eine Mühsal war, bekam ich das Gefühl, daß gerade die Frage des «Beweises» nicht meine eigentliche Aufgabe sein könne. Und als ich dann von diesen Testbeschränkungen befreit war, schien nichts Interessantes mehr zu tun zu sein.

Es wurde mir außerdem lästig, den Zweiten Zustand planmäßig herbeizuführen, weil ich eine einfachere Methode entdeckt hatte. Ich wachte nach zwei oder vielleicht drei Schlafzyklen auf, d.h. nach etwa drei oder vier Stunden, und stellte fest, daß ich bereits körperlich entspannt, ausgeruht und hellwach war. In jenem Zustand war es für mich lächerlich einfach, mich «auszuklinken» und ungehindert aus dem Körper zu schweben. Das warf natürlich die Frage auf, was ich machen sollte. Um drei oder halb vier nachts schliefen alle. Es schien nichts zu bringen, irgendwelche Leute aufzusuchen, die schliefen, und es bestand zu einer solchen Stunde auch kaum Aussicht auf etwas, das sich gelohnt hätte. Da es also kein bestimmtes Ziel oder einen Anreiz gab, schwebte ich meistens nur ein bißchen umher, schlüpfte dann zurück, machte das Licht an und las, bis ich wieder müde wurde. Und das war es dann.

Das bewirkte die Enttäuschung, denn der Zwang bestand nach wie vor. Alle Bemühungen im außerkörperliche Zustand mußten noch irgendeinen Sinn oder eine Bedeutung jenseits dessen haben, was mein Bewußtsein (oder das anderer) für wichtig hielt.

Im Frühjahr 1972 traf ich dann eine Entscheidung, die das Problem lösen sollte. Der einschränkende Faktor war offensichtlich mein Bewußtsein. Wenn ich diesem folglich weiterhin wie bisher die Entscheidung hinsichtlich außerkörperlicher Erfahrungen überließe, würde ich so bleiben, wie ich war. Ich kontrollierte mich zu sehr – dieses «Ich» der linken Gehirnhälfte. Was würde passieren, wenn ich den gesamten Entscheidungsprozeß meinem ganzen Selbst (der Seele?) übertrug, das vermutlich doch mit solchen Aktivitäten vertraut sein mußte?

Da ich glaubte, daß das das Richtige wäre, setzte ich es in die Tat um. In der folgenden Nacht ging ich zu Bett, durchlief zwei Schlafzyklen (ungefähr drei Stunden), erwachte und erinnerte mich an meinen Entschluß. Ich löste mich von meinem Leib und schwebte frei umher. In meinem Bewußtsein sagte ich mir, daß die Entscheidung zum Handeln von meinem ganzen Selbst getroffen werden müsse. Ich wartete, wie es schien, nur ein paar Sekunden und verspürte ein gewaltiges Wogen, eine Bewegung, eine Energie in der mir so vertrauten räumlichen Finsternis, und begann für mich eine ganz neue Epoche meiner außerkörperlichen Aktivitäten. Seit jener Nacht beruhen meine nichtkörperlichen Erlebnisse fast ausschließlich auf diesem Verfahren.

Die Ergebnisse wichen in ihrer Art so weit von allem ab, was mein Bewußtsein sich vorstellen konnte, daß eine neue Schwierigkeit entstand. Obwohl mein körperliches Hier-und-jetzt-Bewußtsein immer beteiligt war, schienen mir mehr als neunzig Prozent dieser Ereignisse nicht in das Zeit-Raum-Medium übertragbar zu sein.

Robert Monroe schaltete also bewußt sein höheres Selbst in seinen Entscheidungsprozeß ein, sein ganzes Selbst, einschließlich der geistigen Seite seines Lebens. Er hatte also nicht nur außerkörperliche Erfahrungen, sondern er fing auch an, Einsicht in das geistige Reich zu nehmen.

Nun kommen wir zu seiner Beschreibung, wieder von Robert Monroes zweitem, Buch, wie das Einbinden von geistigen Wesen in die Arbeit der Außerkörperlichkeit zustande kam. Es war auch wieder ein Entscheidungsprozeß:

Seiten 51-53

Ein «kleines» Problem gab es. Sobald unsere Testpersonen das Licht durchschritten oder den Zustand der Außerkörperlichkeit erreicht hatten, waren sie nicht mehr sonderlich an stundenlangen, langweiligen Suchen nach neuen, wirksamen Tonfrequenzmustern interessiert. Sie erledigten zwar noch die Aufgabe, doch jenseits des Tunnels und im Licht war das Paradies. Es war nicht so ganz einfach, sie bei der Stange zu halten. So mußten wir uns etwas ausdenken.

Und das taten wir. Wir schickten unsere Testpersonen aus, den Mond zu erkunden, den sie als ausgesprochen unwirtlichen Ort empfanden. Wir suchten andere Teile des Sonnensystems auf, andere Planeten, und entdeckten, soweit wir es feststellen konnten, nichts als unendlich viele Krater und Berge oder einfach ducheinandergeworfene Materie – keine Vegetation, kein Lebenszeichen, nichts, was die Aufmerksamkeit eines Menschen wirklich auf sich ziehen könnte. Wir entdeckten dagegen, daß in einem solchen Zustand wie der Außerkörperlichkeit offenbar eine andere Art von Bewußtsein existierte. Die Testpersonen hatten einen anderen Überblick. Was beispielsweise für uns im Kontrollraum eine Minute dauerte, konnte für die Freiwilligen in der Kabine Stunden oder Zeitlosigkeit bedeuten. Zu diesem Zeitpunkt etwa fingen wir an, sie unser Erkundungsteam zu nennen.

Wie die meisten Menschen standen wir ganz im Bann des Gedankens oder der Hoffnung, daß es irgendwo auf einem der Milliarden Sterne, die wir optisch wahrnehmen konnten, intelligentes Leben geben müsse. So gingen wir dazu über, unser Erkundungsteam über das Sonnensystem hinaus zu schicken, was für sie ein fast augenblicklich vollzogener Ortswechsel zu sein schien. Die Anweisung lautete weiterzustreifen, bis der Betreffende etwas Lohnendes entdeckte. Sie zogen an den anderen Sonnen vorbei, fanden andere Planeten, aber kein intelligentes Leben. Das Universum kam uns steril vor.

Der Wandel erfolgte 1974. Er ereignete sich beim gesamten Erkundungsteam innerhalb weniger Wochen. Einige waren sich noch nie begegnet, es gab also keine Querverbindungen. Bei dem Versuch, rückblickend den Grund für diesen massiven Wandel zu finden, kamen wir nur auf eins: wir hatten zu Beginn jeder experimentellen Sitzung im Labor die Erklärung zwischengeschaltet, die auch im Gateway-Progamm benutzt wurde. Sonst gab es keine größeren Veränderungen bei den Frequenzen der Hemisphärensynchronisation, dem eigentlichen Umfeld oder den Übermittlungsmethoden. Vielleicht war es der zweite Teil dieser Erklärung, der als Katalysator wirkte:

. . . Ich ersehne mir außerdem die Hilfe und Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Verständnis der Individuen, deren Weisheit, Entwicklung und Erfahrung der meinen gleich oder ihr überlegen sind. Ich erbitte ihre Führung und ihren Schutz vor allen Einflüssen oder Quellen, die mir eventuell weniger als die Wünsche bescheren, die ich geäußert habe.

Es war plötzlich, als ob ein Vorhang hochgegangen wäre. Fast jedesmal, wenn jemand aus unserem Erkundungsteam sich in den Zustand der Außerkörperlichkeit oder eines erweiterten Fokus 12 versetzte, traf er mit intelligenten Wesen zusammen, die mehr oder weniger bereit waren zu kommunizieren – und die es auch konnten. Nach mehreren Jahren, in denen wir nur auf Unwirtlichkeiten und Leere gestoßen waren, waren wir von der Wirkung überwältigt. Wir wußten manchmal kaum, wie wir damit fertig werden sollten.

Unser ganzer Fortschritt im Leben, in unserem geistigen Leben, der einzige Fortschritt der zählt, hängt von unserer Entscheidung ab.

Jeden Augenblick im Leben kann ich mich für oder gegen Gott entscheiden. Dieses sich immer wieder Hinwenden zu Gott ist das, was das Endergebnis ausmacht.

Wir benötigen Gott und intelligente geistige Wesen, die seinen Willen tun, uns zu helfen und wirklich ein erfolgreiches Leben zu führen.

Robert Monroe und sein Team hatten also eine neue Methode gefunden und dies führte auch dazu, daß die eigentliche Gliederung des Menschen in dem unteren Bereich von Robert Monroe genauer studiert wurde. Er entdeckte den Lebensleib, oder den Ätherleib. Und er nennt diesen nun neu-entdeckten Körper den Zweitkörper, oder den zweiten Körper. Und den Körper, den er in seinem ersten Buch den Zweiten Körper genannt hatte, bezeichnet er nun als den dritten Körper.

Jetzt kommt also ein dritter Auszug aus Robert Monroes zweitem Buch "Der Zweite Körper":

Seiten 91-92

Eine der ersten Entdeckungen nach der neuen Methode des Jetzt-übernimmt-jemand-anders-die-Führung war die, daß ich mehr als einen nichtirdischen Körper hatte. Bei der Rückkehr merkte ich des öfteren, daß es einer kleineren zusätzlichen Anstrengung bedurfte, in den physischen Körper zurückzugelangen. Zuerst hielt ich das für nichts weiter als eine unbedeutende Anpassungsschwierigkeit. Bei einem besonders schwierigen Versuch, in den Körper zurückzukehren, zog ich mich etwas zurück, brach den Versuch dann ab und befaßte mich mit dem Problem. Ich sah nicht nur einen physischen Körper, sondern zwei – als ob meine Sehfähigkeit durch Astigmatismus leicht beeinträchtigt wäre. Sie scheinen sehr dicht beieinander zu sein, nicht weiter als acht oder zehn Zentimeter auseinander, der eine leicht hinter dem anderen und blasser. Langsam schwebte ich auf den näheren der beiden zu und glitt mühelos hinein. Ein paar Augenblicke verharrte ich in dieser Stellung. Es hatte den Anschein, als würde ich schon teilweise vom irdischen Körper durchdrungen, aber als wären beide noch nicht ganz deckungsgleich. Dieser Zustand war mir vertraut. Er führte mich ganz zurück zu der Schwingung, die zuerst spürbar war, und dann zur Lähmung des Körpers, die damit einherging. Das Gefühl war fast identisch – ohne die panische Angst.

Von dort ab war es leicht, mit einer einfachen ruckartigen Bewegung, die dem Zucken der Schultern glich, wieder in den irdischen Körper einzutreten. Danach schenkte ich dem Wiedereintritt in den Körper besondere Aufmerksamkeit und stellte fest, daß ich vor dem Wiedereintritt in den irdischen Körper tatsächlich in eine zweite Hülle schlüpfte. Rein äußerlich war sie identisch mit der physischen, nur nicht so dicht. Bei der Rückkehr wirkte dieser zweite Körper jedoch wirklichkeitsnäher, als sei er der kompaktere der beiden. Beim Eintritt in den zweiten schien dann der eigentliche irische Körper wieder der endgültigere zu sein. Ich begann außerdem, den Trennungsprozeß genauer zu beobachten, in der Annahme, daß ich die Loslösung von diesem Zweitkörper würde wahrnehmen können. Das war sehr wirklichkeitsnah, wie ich feststellte. Ich konnte im zweiten Körper bleiben, ganz dicht beim irdischen schweben, konnte mich aber nicht weiter als fünf Meter entfernen. Es erinnerte mich an meine ersten außerkörperlichen Aktivitäten. Es rief mir außerdem die vielen enttäuschenden Versuche jener frühen Tage, mich weiter zu entfernen, ins Gedächtnis zurück – und den Augenblick, als ich den Punkt erreichte, wo ich frei war. Später, ohne mir über den Grund im klaren zu sein, gab ich den Schlüssel zu dieser Befreiung auch an andere weiter, und zwar in einer bestimmten Übung, der geistigen «Sicherheitsbox», in der man Gedanken ablegen kann, die im Weg sind.

Nachdem ich den eigentlichen Vorgang einmal begriffen hatte, lief alles wie von selbst, was für die Ablösung wir für die Rückkehr galt – ich ließ den zweiten Körper nahe dem irdischen in dessen «Umlaufbahn» und bewegte mich, völlig losgelöst vom irdischen, in einem «dritten» Körper oder einer aus Energie bestehenden Substanz umher [gestaltlos?]. Ich machte mir keine weiteren Gedanken mehr über die Einzelheiten. Für meine Zwecke genügte es mir zu verstehen, wie es funktionierte, ohne daß ich den Grund kennen mußte.

Dieser Bericht erinnert nun an den silbernen Strick, der auf dieser Webpage behandelt wurde, Der silberne Strick – Teil 1, und dort wurde auch ein Bericht von Robert Monroe wiedergegeben, wie er diesen silbernen Strick untersucht hat.

Nur kommt dieser Bericht aus Robert Monroes erstem Buch, und da kannte er diesen Ätherleib noch nicht und hat deshalb angenommen, daß der silberne Strick mit seinem physischen Körper verbunden war, aber der silberne Strick verbindet den Ätherleib, den Lebensleib, mit dem Seelenleib, oder dem Astralleib, also den zweiten Körper mit dem dritten.

Doch dieser Bericht von Robert Monroe, wie er den Ätherleib entdeckt hat, und seine Beschreibung dieses Gliedes des Menschen, erweitert sehr das Verständnis für Berichte über Außerkörperlichkeit. Und dies trifft auch auf Berichte von Nah-Tod-Erfarungen zu. Da gibt es also zwei übernatürliche Körper, in denen man sich bewegen kann. Der erste läßt also nur eine sehr beschränkte Bewegung zu, die Reichweite ist sehr kurz. Erst wenn man im zweiten übernatürlichen Körper ist und mit ihm reist, kann man sich weiter weg vom physischen Körper entfernen.

Es kommt also immer auf den Bewußtseinszustand an. Das Wissen, um unterschiedliche Bewußtseinszustände, wird den Fortschritt in der Wissenschaft bringen. Erst wenn die Wissenschaft die Bedeutung unterschiedlicher Bewußtseinszustände richtig erkennen wird, also das Entscheidende der Quantentheorie wirklich erfassen wird, werden wir weiterkommen.

Und wir müßen vom Geist geleitet sein: Jetzt-übernimmt-jemand-anders-die-Führung.

Nun folgt eine Aussage eines fortgeschrittenen geistigen Wesens, das beschreibt, was es sieht, wenn es einen Menschen betrachtet. Sie kommt von dem Buch "The Personal Sessions, Book 1 of The Deleted Seth Material, Sessions 11/15/65-12/6/71" (Die persönlichen Sitzungen, Buch 1 von Das getilgte Seth-Material, Sitzungen 15.11.65-6.12.71), 2003, Seite 36.

Robert Butts fragt Seth die Frage, "Was siehst du, wenn du mich ansiehst?" Robert Butts ist der Mann von Jane Roberts und Jane Roberts ist das Medium durch das Seth spricht, und Seth spricht zu Robert Butts.

Nun also Seth, wie er in der Sitzung 371, am 11. Oktober 1967, spricht:

Wenn ich dich ansehe, sehe ich eine multidimensionale Form in Bewegung, eine geometrische Sammlung von hoch intensivierter Energie, mit einem Kern, der dein ganzes Selbst ist. Das Selbst, das du kennst, ist nur ein kleiner Teil von diesem Selbst, eingepackt, so zu sagen, durch seine begrenzte Wahrnehmung.

Nun folgen zwei Auszüge aus Lyall Watsons Buch "Earthworks" (Erdarbeiten) 1986, Seiten 110 und 112-113:

110
Um 1970 war der Prozeß hoch entwickelt worden und wurde in mehreren russischen Laboratorien benutzt, einen mechanischen Weg zu finden, die Energieflüsse genau zu bestimmen, von denen gesagt wird, sie sind in den Akupunktur-Meridianen involviert. Sie fanden komplexe Muster von direkten Strom-Potentialen auf der Haut, die bemerkenswert gut mit den herkömmlichen Akupunktur-Punkten in Beziehung stehen und waren in der Lage, Kirlian-Bilder von diesen Punkten zu produzieren, die sie wie brennend wie Leuchtfeuer in der Nacht zeigten. Was die Wissenschaftler im Westen aber wirklich faszinierte, war ein von einem Arbeiter produziertes Bild, das das "Phantom"-Bild eines Teils eines Blattes zeigte, das abgeschnitten worden war, bevor das Bild aufgenommen worden war. Dies, in einem einzigen erstaunliche Bild, offenbarte nicht nur die Existenz eines möglichen "Energie-Körpers", sondern deutete an, daß er relativ unabhängig war und weiter bestehen konnte, sogar nach der Zerstörung der physischen Körpers. Ganz auf einmal schien es, wir hatten wissenschaftlichen Beweis der Seele.

112-113
Die Summe unseres gegenwärtigen Wissens zeigt in die Richtung des Schlusses, daß all biologischen Prozesse grundsätzlich elektrisch sind, und daß besonders zentrale Nerven-Systemen winzige Ströme generieren und übertragen, die Entwicklung, Wachstum und Heilung regulieren. Wir sind elektrische Kreaturen, leben in einer elektromagnetischen Umwelt, die gut unsere Herkunft gebildet haben mag und damit fortfährt, die Richtung unserer Evolution zu bestimmen.

Wir wollen uns nun zwei Auszüge aus einem Buch mit dem Titel "Strange Powers" (Seltsame Kräfte) von Colin Wilson, 1973, Seiten 78 und 88, ansehen:

78
An dieser Stelle erklärte sie die rätselhafte Angelegenheit der ‚drei Körper‘. Es gibt, abgesehen von dem physischen Körper, einen elektromagnetischen (oder Energie-) Körper, und den ‚astralen‘ Körper (den sie vorzieht, den emotionellen oder Seelen-Körper zu nennen). Der Energie-Körper würde der zu sein scheinen, den Harold Burr mit seinen Volt-Metern mißt, und den das Kirlian-Gerät entdeckt. Der Astral-Körper ist der Körper, der reist – vielleicht Robert Leftwichs Super-Bewußtsein. Der Energie-Körper schwebt über dem physischen Körper wenn er unbewußt ist – oder narkotisiert ist. Mrs Beattie sagte, sie hat dies oft im Operationssaal gesehen. (Die mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Phoebe Payne, die in The Occult zitiert wurde, war auch in der Lage, die ‚Auras‘ von Blumen und Tieren zu sehen. Die Schlußfolgerung würde zu sein scheinen, daß Leute wie Mrs Beattie und Phoebe Payne einen Sinn haben, der den ‚Energie-Körper‘ entdecken kann, wie das Kirlian-Gerät.) Die Aura dehnt sich in einer gesunden Person etwa einen Fuß über den physischen Körper hinaus aus, und strahlt in verschiedenen Farben – abhängig von dem Bewußtsein des Einzelnen. Wenn derjenige müde ist, wird die Aura undeutlich.

88
Menschen haben drei Körper: den physischen Körper, den Energie-Körper und den Astal- (oder Seelen-)Körper. Alle unsere Erinnerungen sind mit dem Energie-Körper assoziiert. Nach dem Tod wird der Astral-Körper befreit; der Energie-Körper bleibt für drei Tage in einem Zustand der Ruhe oder des Unbewußtseins. Der Energie-Körper wird auch Ka genannt, das ägyptische Word für ihn. Der Ka bleibt mit dem physischen Körper, um ihm am Leben zu erhalten, wenn der Astral-Körper reist. Nach dem Tod zerfällt der Ka allmählich, so wie der physische Körper sich zersetzt; seine Erinnerungen werden beim Tod auf den Astral-Körper übertragen. In Fällen von gewalttätigem Tod findet sich der Astral-Körper in einem grauen, nebeligen Ort wieder und fühlt sich verwirrt und verloren. Mrs Beattie hat auch dabei geholfen, diese verlorenen Seelen aus diesem Übergangsstadium heraus zu führen. ‚Geister‘ sind nicht verlorene Seelen, sondern Fragmente des Energie-Körpers, die nicht zerfallen sind. Dies passiert bei gewalttätigem Tod, wenn das Gedächtnis keine Zeit hatte, zum Seelen-Körper übertragen zu werden.

Der Astral-Körper ist sich des ‚unterbewußten‘ Verstandes bewußt. So wie Menschen eine Erweiterung des Bewußtseins erlangen, erlangen sie auch ein engeres Verhältnis zu dem unterbewußten Verstand. Auf einer noch höheren Ebene hat der Astral-Körper Verbindung mit dem gesamten Gedächtnis der Rasse, das ihm zur Verfügung stehen kann. Mrs Beattie sagt interessanter Weise, daß sie nicht an Reinkarnation glaubt. Leute, die meinen selbst Einblicke in vorangegangene Existenzen zu haben, stellen in Wirklichkeit Verbindung mit Fragmenten des Rassen-Gedächtnisses her.

Da gibt es eigentlich nichts geheimnisvolles oder übernatürliches an dem Lebens-Körper und dem Seelen-Körper. Hier ein paar Gedanken hierüber.

Wenn Sie Ihren Lebens-Körper erleben wollen, machen Sie folgendes. Füllen Sie die Badewanne mit warmen Wasser, steigen Sie hinein und reinigen Sie Ihren Körper unter Wasser mit einer Bürste, steigen Sie heraus, trocknen Sie ihren Körper ab, gehen Sie ins Bett, liegen Sie auf dem Rücken, bedecken Sie sich, damit Sie warm bleiben, schließen Sie Ihre Augen, entspannen Sie sich, auch zum Beispiel Ihren Kinnladen, wenden Sie sich Ihrem Inneren zu und fühlen Sie den Lebens-Körper. Fühlen Sie dieses kribbelnde Gefühl, diese Schwingungen, und beginnen Sie, sie in bestimmte Teile des Körpers zu bewegen oder von gewissen Teilen des Körpers in andere. Man kann verursachen, sie in Wellen von den Fußsohlen hoch bis zum Scheitel des Kopfes zu bewegen und wieder herunter. Wenn man einmal diese Vibrationen entdeckt hat, kann man sie ohne jede Vorbereitung wahrnehmen.

Hier eine zweite Art, den Lebens-Körper zu erfahren. Ich zitiere aus einem Buch über ein Smartphone:

Das Touchscreen reagiert auf die winzige elektrische Ladung in unseren Körpern. Dies bedeutet, man muß auf den Bildschirm klopfen, nicht schwer mit dem Finger aufknallen. Um Sachen auf dem Bildschirm wie Programme und Einstellung-Icons zu aktivieren, Buchstaben zu tippen und Symbole zu benutzen beim Gebrauch der Bildschirm-Tastatur, oder Bildschirm-Knöpfe zu drücken, berührt man sie einfach (sanft) mit dem Finger.

Wenn immer man also ein Smartphone benutzt, benutzt man diesen Lebens-Körper.

Das Touchscreen eines Smartphones mag nicht immer auf einen bestimmten Finger der Hand reagieren und das mag deshalb so sein, weil die elektrische Ladung in dem besonderen Finger fehlt. Man benutzt also einfach einen anderen Finger.

Nun kommen wir zum Seelen-Körper.

Wenn man nachts schläft und man ist dabei aufzuwachen, mag man einen bestimmten Ruck im Körper spüren und das mag der Seelen-Körper sein, der wieder in den physischen Körper eintritt. Dies mag auch passieren, wenn man nur halb schläft, aber der Seelen-Körper doch schon den physischen Körper verlassen hat und nun zurückkehrt und man erfährt diesen Ruck und man überlegt nun, ob man wach war oder geschlafen hat.

Bei dem Vorgang des Erwachens möchte man vielleicht aufstehen und kann es nicht, oder man träumt, daß man aufstehen will oder sich bewegen will, und kann es nicht, dann ist man auch in der Phase, wo der Seelen-Körper noch nicht vollständig in den physischen Körper zurückgekehrt ist.

Doch grundsätzlich werden alle Traumerlebnisse in dem Seelen-Körper erfahren und dies schließt außerkörperliche Zustände mit ein, oder alle Traumzustände sind außerkörperliche Zustände.

 

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