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4. Korrespondenz

4.7 Thomas Riedlinger (2)

 

4.7 Korrespondenz mit Thomas Riedlinger (2)

 

3. Email (von Thomas Riedlinger)

Lieber Frank,

herzlichen Dank fuer Ihre freundliche Antwort auf meine E- Mail. Natuerlich bin ich einer Fortsetzung unseres "Gemeindelebens per E-Mail" offen.

Wo leben Sie denn, wenn ich fragen darf?

Reisen ist auch mir nicht unbekannt. Wir haben 10 Jahre in Florida gelebt und dort wurde ich vor etwa 7 Jahren in die Familie Gottes adoptiert. In den vergangenen 2 Jahren sind wir dann etwa 50/ 50 zwischen Florida und Deutschland hin- und her gereist, denn wir hatten den Eindruck, dass Gott uns in Deutschland haben moechte. Als sich dies fuer uns so stabilisiert hat, sind wir jetzt ganz nach Deutschland gezogen. Wie ich Ihre E- Mail gelesen habe und jetzt antworte bin ich zwar auch wieder in Florida, aber nur fuer einen kurzen Geschaeftsbesuch.

Derzeit beschaeftigt es mich sehr stark wie der Herr auf der Erde seinen Segen gibt. Ich glaube in Deutschland Teil einer sehr lebendigen Bewegung sein zu duerfen und wir (meine Frau und ich) geniessen diese Gemeinde sehr, auch wenn ich klar sagen muss, dass sehr vieles sehr organisiert ablaeuft verglichen mit dem was die Bibel als erste Gemeinde zu beschreiben scheint. Wir haben zwischen 5 und 6 Treffen woechentlich (Gottesdienste, Bibelschule, Heilungsdienste) und meine Frau und ich glauben, dass wir grosse Persoenlichkeitsveraenderungen durch die Kraft des Heiligen Geistes erleben. Gestern war ich dann beim Sonntagsservice von Rodney Howard- Browne und auch hier glaube ich die Anwesenheit des Heiligen Geistes sehr stark wahrgenommen zu haben. Ich glaube sicher verstehen zu duerfen, dass das was wir an Gemeinde derzeit erleben sicher nicht das von Gott allerbeste ist, aber ich bin noch nicht davon ueberzeugt, dass Gott die 500 oder 2000 Personen Treffen nicht genauso anleitet wie die Hauskirchen. Vielleicht koennen Sie mir auch hier Ihr Verstaendnis geben. Ich bin fuer Ihre Onlinebuecher sehr dankbar und Ihre Ausfuehrungen haben mir schon sehr viel weitergeholfen mich mit den Bereichen des christlichen Lebens zu beschaeftigen die zuvor von mir wenig Beachtung erhalten haben.

Vielen Dank & alles Gute
Ihr
Thomas

 

4. Email (an Thomas Riedlinger)

Lieber Thomas,

vielen Dank für Ihre Zeilen. Sie schreiben, „Ich glaube sicher verstehen zu duerfen, dass das was wir an Gemeinde derzeit erleben sicher nicht das von Gott allerbeste ist, aber ich bin noch nicht davon ueberzeugt, dass Gott die 500 oder 2000 Personen Treffen nicht genauso anleitet wie die Hauskirchen.“ Da stimme ich Ihnen völlig zu. Zum ersten ist die Zahl der Anwesenden nicht das Wesentliche. Auch Jesus hatte große Veranstaltungen von Tausenden. Bei kleineren Veranstaltungen kann man vielleicht mehr auf einzelne Anwesende eingehen, aber das kann genauso gut bei großen getan werden. Gott kann alles anleiten. Was er allerdings tut, ist, daß er immer unseren Willen respektiert. Er wird nicht gegen unseren Willen handeln, das heißt er wird uns unseren Willen lassen, jedoch jederzeit in der Lage sein, die Auswirkung des Willens sich vorzubehalten. Der Wille in uns unterliegt keinem Zwang, wenngleich wir an der Ausführung unseres Willens gehindert werden können. Kleine Zusammenkünfte wie Hauskirchen können genauso alle die Anzeichen einer selbst-gemachten Kirche aufweisen wie die großen Veranstaltungen. Woraus es ankommt, ist, sich mit den Anzeichen zu beschäftigen. Und diese Anzeichen kann man sich anzeigen lassen – wenn man sich mit ihnen beschäftigt hat. Und da sind Sie ja offensichtlich sehr mit beschäftigt. Ich schlage vor, daß Sie mal solche Anzeichen sammeln und schlage weiterhin vor, daß Sie als Beispiel folgendes nehmen: „Gestern war ich dann beim Sonntagsservice von Rodney Howard-Browne und auch hier glaube ich die Anwesenheit des Heiligen Geistes sehr stark wahrgenommen zu haben.“ Gehen Sie bitte noch einmal durch dieses Erlebnis und bedenken Sie dabei all die Dinge die Sie auf meiner Website gefunden haben, wie zum Beispiel der Name der Kirche, Titel, Organismus versus Organisation, und dann gehen Sie bitte zu dem Kapitel „Bileams Weg“ in „Imitationskirche“ und vergleichen Sie die Einzelheiten dort mit dem, was Sie in der Veranstaltung erlebt haben. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mich an dem Ergebnis dieses Vergleiches teilhaben ließen. Es sind diese Einzelheiten, die uns Aufschluß geben was wirklich stattfindet. Eine wichtige Sache ist zum Beispiel ob die Akteure das tun was Jesus sagt, daß sie tun sollen. Ist z.B. Matthäus 6:33 Realität in ihrem Leben oder verlassen sie sich lieber aufs Einsammeln von Geld? Wenn wir auf solche Dinge nicht aufpassen, dann ergibt sich recht leicht die Gefahr, daß wir sie hinnehmen, akzeptieren und vielleicht sogar dann selbst praktizieren. Ich fand es recht mühsam all diese Dinge rauszufinden, zu beobachten, dann als falsch zu erkennen und sich dann davon freizumachen. Je länger sich jemand in der falschen Kirche aufhält, je schwieriger ist es, davon loszukommen. Ähnlich ist es mit der Angewohnheit, zu zu vielen Veranstaltungen zu gehen. Ich fand es Anfangs recht hilfreich, zu Veranstaltungen zu gehen, und die Kraft Gottes in Aktion zu erleben. Es half meinem Glauben sehr und ich kann es empfehlen; wenn dies aber in Veranstaltungen geschieht, wo viel anderes verkehrt ist, dann kann sich auch da schon ein Fallstrick entwickeln. Sie schreiben, „Ich glaube in Deutschland Teil einer sehr lebendigen Bewegung sein zu duerfen und wir (meine Frau und ich) geniessen diese Gemeinde sehr, auch wenn ich klar sagen muss, dass sehr vieles sehr organisiert ablaeuft verglichen mit dem was die Bibel als erste Gemeinde zu beschreiben scheint. Wir haben zwischen 5 und 6 Treffen woechentlich (Gottesdienste, Bibelschule, Heilungsdienste) und meine Frau und ich glauben, dass wir grosse Persoenlichkeitsveraenderungen durch die Kraft des Heiligen Geistes erleben.“ Ich denke gern an eine Zeit zurück, wo ich in einer ähnlichen Situation wahr, und damals habe ich viel gelernt. Aus meiner heutigen Sicht war es aber auch im Wesentlichen ein Studium der Imitationskirche. Dadurch, daß ich aktive daran teilnahm, lernte ich sie richtig kennen. Ein weiterer Gesichtspunkt ist, daß es oft ein Ausweichen ist, sich mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen, dem Bilden des Verhältnisses zu Jesus. Ich komme jetzt noch mal auf die Anzeichen zurück. Sehen Sie sich nur mal die zwei Ausdrücke an „Bibelschule“ und „Heilungsdienste.“ Wo ist so etwas in der Bibel zu finden? Beide Ausdrücke lassen schon darauf schließen, daß die eigentliche Zusammenkunft nicht das bringt, was sie bringen sollte. Der zukünftige Arbeiter im Weinberg sollte seine theoretische und auch die praktische Ausbildung in der richtig funktionierenden Gemeindeversammlung erlernen, wo er aktive teilnimmt. Eine Bibelschule ist fast immer eine Anzeichen, daß dies nicht richtig funktioniert. Der Lernende hat nicht die Möglichkeit zu lehren, zu reden, seine Geistesgaben praktizieren zu können, und daher nicht das zu erreichen, was er erreichen sollte entsprechend Epheser 4,12-14: „daß die Heiligen zugerüstet würden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, bis daß wir alle hinankommen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur Reife des Mannesalters, zum vollen Maß der Fülle Christi. Auf daß wir nicht mehr unmündig seien und uns bewegen und umhertreiben lassen von jeglichem Wind der Lehre durch Bosheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns beschleichen und uns verführen.“ Dieses Reifwerden eines jungen Christen sollte in recht kurzer Zeit geschehen und es kann es auch, wenn die Gemeinde richtig funktioniert und alle an allem teilnehmen können und sich üben können. Es ist eher eine Angelegenheit von Wochen und nicht von Jahren. Wenn Sie einmal in die Einzelheiten gehen, dann wird sich ein Bild ergeben, wo man nicht nur von, „nicht das von Gott allerbeste“ sein, sprechen kann, sondern wie hier von „verführen.“ Wenn sie das System einmal erkannt haben, dann wird immer klarer werden, daß es um mehr geht, daß es um den wirklichen Leib Christi geht - ihn zu verhindern. Sie schreiben, „auch wenn ich klar sagen muss, dass sehr vieles sehr organisiert ablaeuft verglichen mit dem was die Bibel als erste Gemeinde zu beschreiben scheint.“ Sie sehen das so, und wie ist es mit den Menschen, die die Verantwortung für das tragen, was da abläuft, und vorgeben Ihre Lehrer zu sein, und vorgeben Sie geistig leiten und belehren zu müssen? Wie kommt es, daß diese Menschen es nicht auch so sehen wie Sie? Ich hatte damals immer ausreden für so etwas, wie z.B. „Na ja, ich habe das eben in der Bibel etwas genauer studiert und die wohl gerade nicht,“ oder so ähnlich. Aber ist da wirklich ein Drang nach der Wahrheit? Gott wird jeden benutzen der für ihn arbeiten will und da können die Gaben des Geistes voll da sein und die Manifestationen des Geistes Großes erreichen, daß muß aber nicht bedeuten, daß das was da geschieht sich im Rahmen dessen vollzieht, was uns die Bibel als ein anzustrebendes Gemeindeleben vorgibt. Da kann es viele Abstufungen geben, je mehr aber es von dem abweicht, was das Ideal ist, je vorsichtiger sollten wir sein. Es gibt ja eigentlich keinen Grund vom Ideal abzuweichen. Fehler passieren, wenn aber grundsätzlich anders gehandelt wird, dann kann man nur eine System dahinter vermuten, oder besser sehen. Antichrist ist immer dort, wo abgewichen wird. Er wird immer versuchen, von der Wahrheit wegzudrängen. Und der erste Schritt mag nur ein kleiner sein. Ich will noch zurückkommen auf, „Wir haben zwischen 5 und 6 Treffen woechentlich“. Ich nehme an, daß es sich hier um die Anzahl der Veranstaltungen handelt, die stattfinden, und nicht notwendigerweise um Veranstaltungen, an denen Sie auch teilnehmen. Ich bin damals auch zu vielen Veranstaltungen gegangen und habe dabei auch viel studiert und nachgedacht, aber es wurde dann doch immer klarer, daß diese vielen Besuche mich vom Wesentlichen abhielten, mich ins Kämmerlein zu begeben, die Welt auszuschalten und auf Ihn zu hören. Ich komme immer mehr zu der Meinung, daß das Leben auf dieser Erde sehr kurz ist, und daß wir uns auf das Wesentliche konzentrieren sollten, und alles Beiwerk fallen lassen sollten. Die Liebe zu Gott und zu seinen Kindern ist wichtig. Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts (1 Korinther 13,2). Die Liebe zu den Kindern Gottes, zum Leib Christi, ist das Entscheidende, nicht das Weissagen und die übernatürlichen Manifestationen. Sie zählen auch, aber nur wenn die Hauptsache, die Liebe, da ist. Dieses ist schon ein recht wichtiges Thema da es eine Rolle spielen wird, wenn wir den Unterschied zwischen dem Werk Gottes und dem des Antichristen beurteilen müssen in der Zeit des Endes. Das entscheidende Kriterium ist die Liebe. Die Liebe des Akteurs wird uns zeigen auf welcher Seite er steht. Und deshalb sollten wir uns jetzt schon gut darin üben. Ist das Motiv Liebe oder ist es die Welt, materielle Güter, Ansehen, Einfluß? Die übernatürlichen Vorkommnisse des Antichristen und seiner Helfer zu erkennen und beurteilen zu können wird dann eine Notwendigkeit sein. Wenn die Endzeit kommt, werden viele Kirchen ihre Segel streichen und viele Anhänger werden zum Antichristen übergehen und der Grund wird sein, daß sie dieses Unterscheidungsvermögen nicht besitzen. Sie haben es sich nicht angeeignet und von ihren Imitationskirchen wurden sie dazu nicht angehalten; nichts dergleichen wurde ihnen aufgetischt.

Bei Ihnen wird es anders sein, weil Sie sich in die Einzelheiten hinein knien und Sie sich mit den Grundlagen beschäftigen – sich selbst informieren.

Als ich noch über das oben Geschriebene nachdachte, stieß ich auf folgende Niederschrift von Bertha Dudde und will sie deshalb hier hinzufügen, da sie besser das ausdrückt, was ich zum Teil sagen wollte:

Tarnung des Satans, wo Licht zur Erde geleitet wird.

3. Juli 1952. B.D. NR. 5427.

Der Satan wirket mit viel List und Tücke, und er verkleidet sich, so daß er schwer erkannt werden kann, denn er wirket oft in gleicher Gestalt wie Meine Auserwählten, um Mein Wirken zu entkräften. Es ist seine ständige Arbeit, dort wo Ich Licht gebe, dessen Leuchten unwirksam zu machen, das Licht zu verlöschen oder zu verhindern, daß Mein Licht euch Menschen berührt. Denn die Wahrheit ist für ihn die Gefahr, erkannt zu werden als Mein Gegner, und darum wird er sich oft des gleichen Mittels bedienen, um nun Anhänger zu gewinnen für sich, auf daß Meines sanften Lichtes nicht mehr geachtet wird. Er ist immer darauf bedacht, Meinen Einfluß auf die Menschen zu entkräften, er stellt sich selbst in den Vordergrund und will, daß er als göttlich anerkannt wird, weil er dann sein Spiel gewonnen zu haben glaubt, wenn er Mich entthronen und Meine Stelle in den Menschenherzen einnehmen kann. Und er wird auch viel Erfolg haben, sowie sich die Menschen selbst ihrer Erkenntnis berauben, sowie sie nur einen dem Gegner verwandten Fehler haben, sowie sie überheblichen Geistes sind, also nicht in tiefster Demut Mir entgegenkommen, die dann auch sie schützet vor ungöttlichem Einfluß. Mein Gegner verwirrt oft das Denken der Menschen, Mein Gegner überschüttet sie mit Lob- und Anerkennungsworten, die jegliche Demut verjagen, und wer nun solche Worte für sich in Anspruch nimmt, ist auch schon ihm unterlegen, er ist ihm in die Hände gefallen und ein willkommenes Objekt geworden für seinen Plan, die reine Wahrheit, das Licht von oben, zu gefährden durch scheinbar gleiches Wirken, das jedoch nicht in Mir seinen Ausgang nimmt, sondern von Meinem Gegner vorgetäuscht wird, um die Menschen zu verwirren und mit diesem Wirken zugleich auch das Wirken Meines Geistes abzulehnen, das die reine Wahrheit ist. So werdet ihr nun auch Meine Warnungen vor falschen Propheten verstehen. Denn da, wo rechte Propheten sind, werden auch immer falsche Propheten auftreten oder erkenntlich sein, die stets in gleicher Weise hervortreten und dennoch nicht von Mir gesandt sind. Und das ist das sichere Erkennungszeichen für Meinen Gegner, daß er dort sich immer einfindet, wo eine große geistige Aktion eingeleitet wurde, wo also die Lichtwelt offensichtlich mit der Erde in Verbindung tritt und wo göttliches Wirken unzweifelhaft zu erkennen ist. Dort macht sich auch der Gegner breit, und zwar reiht er sich selbst ein in den Kreis derer, die Mir zustreben, und er nimmt gewissermaßen die göttlichen Gnadenzuwendungen für sich in Anspruch, um dann daran anzuknüpfen und langsam aber sicher Gegenarbeit zu leisten, bis es ihm gelungen ist, daß die Wahrheit zurückgedrängt und sein Wirken in den Vordergrund gestellt wird. Die Wahrheit setzt sich wohl durch, zwingt jedoch nicht zur Annahme, wo der Wille nur schwach ist und darum sich erneut von dem Gegner gefangennehmen lässet. Der freie Wille, den Ich stets respektiere, macht es wohl möglich, daß auch Mein Gegner sich ausbreiten kann, weil ihm kein Widerstand entgegengesetzt wird, nimmermehr aber lassen sich Meine Kinder auf Erden blenden von einem Truglicht, das sie erkennen können, weil es kein rechtes Licht ausstrahlt. Doch Ich habe euch gewarnet stets und ständig vor falschen Christis und falschen Propheten, darum achtet darauf, denn dadurch habe Ich Selbst sie auch bestätigt. Sie werden kommen und sind schon da - und in der Endzeit werdet ihr noch oft von solchen vernehmen; doch wo falsche sind, müssen auch echte sein, und darum sollet ihr prüfen. Und wieder sage Ich euch: Leget den Maßstab an der Lichtfülle dessen an, was euch als göttliche Wahrheit geboten wird - wenn ihr nachweislich etwas in Empfang nehmet, was euch Erkenntnis, also Licht, vermittelt, dann ist es von Mir ausgegangen, und dann sind die Propheten echt, d.h. in Meinem Auftrag tätig - was euch aber unklare Begriffe gibt, was nur Scheinlicht ist, was wohl als Gleiches erscheint, doch bei ernster Prüfung sich als Blendwerk ergibt, das lehnet ab als Blendwerk des Gegners, der in der Endzeit mit erhöhtem Eifer einzuwirken suchet auf alle, die er zu verlieren fürchtet. Denn er nimmt jede Gelegenheit wahr, wo er Mich aus den Herzen der Menschen verdrängen kann, aber er ist zu erkennen - denn ihm fehlt die Weisheit, und daher entbehrt auch alles der Weisheit, was er als Truglicht aufleuchten lässet durch den Willen der Menschen, die ihm noch verfallen sind, weil sie seine Merkmale noch an sich tragen - geistige Überheblichkeit, Weltsinn und Eigenliebe, und die darum eine Maske tragen, unter der sich Mein Gegner verbergen kann. Amen. B.D. NR. 5427.

„Denn er nimmt jede Gelegenheit wahr,“ bedeutet auch, daß die Gelegenheit nicht nur ein großes Treffen sein muß, es kann genauso gut ein kleiner, intimer Kreis sein. Und das Obige bedeutet außerdem, daß wir uns nicht allzu viel Sorge machen sollten, so etwas vermeiden zu wollen – daß der Gegner Gelegenheiten wahrnehmen wird - sondern wir sollten uns auf die Anzeichen konzentrieren, es lernen, an ihnen zu erkennen was vor sich geht, denn erst dann können wir uns selbst erfolgreich schützen und dann auch den anderen eine Hilfe dazu sein und dann letztendlich die Gemeinde vor Schaden bewahren. Wir sollten also auf die Merkmale achten: geistige Überheblichkeit, Weltsinn und Eigenliebe.

Alles Gute wünscht Ihnen und Ihrer Frau
Frank

Frank L. Preuss

 

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