[Home] [Kann man Glauben messen?] [Die Imitationskirche] [Verschiedenes]

[Home]>[Verschiedenes]>[4. Korrespondenz]>[4.13 Heinz Hofstetter]

4. Korrespondenz

4.13 Heinz Hofstetter

 

4.13 Korrespondenz mit Heinz Hofstetter

 

1. Email (von Heinz Hofstetter)

Response to your website fpreuss.com - Free Online Spiritual Books by Frank L. Preuss / "17. Bileams Weg" - Frank L. Preuss

Liebe Geschwister im Herrn,

herzlichen Dank für ”17. Bileams Weg” von Frank L. Preuss.
Es wundert mich eigentlich, warum die biblischen Aussagen über die Echte ”Leiterschaft” und ”Vorsteher” in den Versammlungen nicht erwähnt werden und auch der Vergleich des ungerechten Lohnes in der Habgier von Bileam - mit dem gerechten vermischt wird? - Die ganze Schrift zeugt davon: ”Wo es ein Falsches gibt gibt es auch ein Richtiges” - und umgekehrt:
Hebräer 13,17 Gehorcht euren Führern und seid fügsam; denn sie wachen über eure Seelen (als solche, die Rechenschaft geben werden), damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre euch nicht nützlich.

1. Thessalonicher 5,12 Wir bitten euch aber, Brüder, dass ihr die erkennt, die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen,


Weiter:
Obwohl ich selber keinen materiellen Lohn empfange, sei es weder für die Arbeit im Reich Gottes oder für alle verteilten Lehren und Übersetzungen die ich für die Versammlung Gottes mache, möchte ich trotzdem darauf hinweisen, was die Bibel dazu sagt:
1. Korinther 9,7 Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht [von] dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde?
8 Rede ich dies etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das Gesetz dies?
9 Denn in dem Gesetz Moses steht geschrieben: ”Du sollst dem Ochsen, der drischt, nicht das Maul verbinden.” Ist Gott etwa um die Ochsen besorgt?
10 Oder spricht er nicht durchaus unsertwegen? Denn es ist unsertwegen geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung pflügen und der Dreschende auf Hoffnung dreschen soll, um daran teilzuhaben.
11 Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir euer Fleischliches ernten?

Titus 1,7 Denn der Aufseher muss untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend...


1. Timotheus 3,1 Das Wort ist gewiss: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet so begehrt er ein schönes Werk.
2 Der Aufseher nun muss untadelig sein
der Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, bescheiden, gastfrei, lehrfähig;...


Daraus dürfte wohl ersichtlich sein, denke ich, dass es sich hier um ein Richtiges handelt und nicht um den Geist Bileams, auch was die eventuell materielle Entlöhnung anbelangt.
Liebe Grüsse und Segenswünsche im Herrn Jesus
Heinz Hofstetter

Neuigkeiten der Reformation im apostolischen Kairos / News of the Reformation in the Apostolic Kairos: http://firstfruitfamily.org/

 

2. Email (an Heinz Hofstetter)

Sehr geehrter Herr Hofstetter,

vielen Dank für Ihre Email "17. Bileams Weg" zum Thema Imitationskirche.

Wenn es ums Geben und ums Nehmen von Geld geht, dann ist die wichtige Sache dabei, von wem die Initiative ausgeht.

Wenn die Initiative vom Geber ausgeht, dann will er seinem Bruder helfen, vielleicht weil er will, daß sein Bruder es leichter hat im Leben, weil dieser Bruder ihm geistig geholfen hat. Und der Bruder wird das Geld annehmen, wenn es mit der richtigen Einstellung gegeben wurde. Wenn die Einstellung des Gebers falsche Motive hatte, dann mag er es nicht annehmen. Paulus ist ein gutes Beispiel. Die Schriftstellen, die Sie anführen, beziehen sich auf Fälle, wo der Geber Materielles geben sollte, da er geistig genährt wurde. Er gibt Materielles, weil ihm geistig weitergeholfen wurde. In den Fällen, die Sie angeführt haben, und auch in den Fällen, wo Christen Paulus Geld gegeben haben, ging die Initiative von den Gebern aus. Sie ging in keinem Fall von dem Nehmer aus. Der Nehmer mag Unterricht erteilen und dazu genau die Schriftstellen benutzen, die Sie angeführt haben, er wird aber einen ganz klaren Unterschied machen, zwischen Lehre und einer Aufforderung, nun ihm persönlich Geld zu geben. Paulus hat Unterricht erteilt im Geben, er hat aber wiederholt dargelegt, daß er sorgfältig darauf geachtet hat, niemandem zur Last zu fallen.

Wenn nun die Initiative des Gebens vom Nehmer ausgeht, dann ist da etwas verkehrt. Ein Christ sollte niemals einen anderen Christen, und schon gar nicht einen Nicht-Christen, in irgend einer Form andeuten, daß er ihm Geld geben sollte. Er sollte niemals die Hand aufhalten. Paulus hat das niemals getan. Denken Sie nur an Jesus, daß er irgendwie die Hand aufgehalten hätte.

Ich will das an zwei Beispielen verdeutlichen.

Das erste Beispiel ist Herr Hofstetter. Er schreibt, „Obwohl ich selber keinen materiellen Lohn empfange, sei es weder für die Arbeit im Reich Gottes oder für alle verteilten Lehren und Übersetzungen die ich für die Versammlung Gottes mache.“

Herr Hofstetter empfängt also keinen Lohn. Und er deutet auch nicht an, daß Menschen ihm Geld geben sollten. Er gibt eine Webaddresse an: http://firstfruitfamily.org/

Wenn man zu dieser Website geht, findet man keine, ich zumindest fand keine, Andeutung, daß er Geld haben will.

Und nun kommen wir zum zweiten Beispiel.

Wenn man nun einen Link auf der Website von Herrn Hofstetter anklickt, kommt man auf die Website eines Herrn Governer. Da ergibt sich sofort ein ganz anderes Bild, ein gegensätzliches Bild.

Das erste was einem dort auffällt, ist die prominent angegebene Information „Banking Details.“ Er gibt alle Einzelheiten seines Bankkontos an, den Namen seiner Bank, mit Kontonummer, Bankleitzahl, usw. Er hält die Hand auf. Wenn man dann eine andere Webpage seiner Website aufruft, wiederholt sich das. Auch auf der anderen Webpage werden wieder die Einzelheiten seines Bankkontos in sofort ins Auge fallender Weise dargestellt.

Auf einer anderen seiner Webpages bietet er eine Mitgliedschaft an, der Preis ist ZAR 400.00, das sind 400,00 südafrikanische Rand.

Herr Govender hat Kenntnis von Jesus Christus und er will sie nutzen, um Geld daraus zu machen. Wie Judas. Nur ist es so, daß Herr Govender dies schon seit Jahren tut, erstens, und zweitens, er nicht damit aufhört, und drittens, er dies nicht bereut, und viertens, er nicht das Geld zurück gibt.

Er tut also etwas viel schlimmeres als Judas, denn Judas bereute, und dies nach recht kurzer Zeit, und er gab das Geld zurück.

Herr Govender betreibt offensichtlich eine Imitationskirche. Alle Einzelheiten seiner Website deuten das an.

Herr Governer ist offensichtlich fest im Regiment des Antichristen integriert. Er befindet sich in der typischen Position eines Pastors, eine völlig unbiblische Position. Er ist Teil der Rechtgläubigkeit, der Orthodoxie.

Wir geben Arbeitern in Gottes Weinberg Unterstützung, wir geben aber keine Unterstützung für Leute, die im Camp der Gegner Gottes stehen. Wir helfen wahren Christen und wir widerstehen denjenigen, die Gott widerstehen. Jakobus 4,7.

Der ganze Zweck des Buches Die Imitationskirche ist es ja, Einzelheiten der falschen Kirche aufzuzeigen.

All die Bibelstellen, die Sie anführen, sind richtig und sollen angewendet werden, aber auf wahre Arbeiter im Hause Gottes, nicht auf Wölfe im Schafspelz.

Lassen Sie sich nicht von den Religionisten, den Leuten in Mensch gemachten Kirchen, täuschen. Die haben diese Schriftstellen, die Sie anführen, seit 2000 Jahren für ihre Zwecke mißbraucht.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen auf Ihrem geistigen Pfad.

Frank L. Preuss

 

Zurück zu Verschiedenes:

Verschiedenes

 

[Home]>[Verschiedenes]>[4. Korrespondenz]>[4.13 Heinz Hofstetter]

[Home] [Kann man Glauben messen?] [Die Imitationskirche] [Verschiedenes]

Die Adresse dieser Seite ist:
http://www.fpreuss.com/de3/de304013.htm